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Akuteinsätze

Nach dem Eintritt einer Katastrophe, findet sich im Büro der Notfallpädagogik ein Krisenstab zusammen. Gemeinsam werden die Nachrichten verfolgt, Kontakt zu lokalen Waldorfschulen oder –initiativen oder anderen Kontaktpersonen aufgenommen. Sobald wir ein Bild der Lage vor Ort haben, entscheiden wir, meistens gemeinsam mit dem Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“, ob wir einen Akuteinsatz im Krisengebiet durchführen.

Anschließend beginnt eine kurze, aber sehr intensive Vorbereitungsphase. Unsere Ehrenamtlichen werden angeschrieben und ein Team zusammengestellt, Einsatzorte müssen festgelegt werden, Flüge und Unterkünfte werden organisiert, Behörden werden um Unterstützung gebeten und Vieles mehr. Bereits nach wenigen Tagen geht es dann los.

In der Regel bleibt unser Team etwa 14 Tage am Einsatzort. Schon kurze pädagogische Interventionen helfen den Kindern und Jugendlichen, die traumatisierende Ereignisse erleben mussten, aus der Schockstarre des Traumas zu kommen. Das Lösen der Erstarrung ist die erste Voraussetzung, um die Erlebnisse verarbeiten zu können und mögliche Folgen zu verhindern oder zumindest abzumildern.

Je nach Situation, kann es zu Nachsorgeeinsätzen kommen, bei denen wir unsere Partner und die Kinder erneut besuchen und mit ihnen arbeiten. Häufig steht bei den Nachsorgeeinsätzen nicht mehr nur die Arbeit mit den Kindern, sondern auch die Fortbildung lokaler Pädagogen und die Arbeit mit den Eltern im Vordergrund. Weiter zu den langfristigen Projekten.

Einsatzchronik

Simbabwe 2019

Nach dem notfallpädagogischen Hilfseinsatz in Mosambik ist ein internationales Notfallpädagogik-Team am 18. Mai für zwei Wochen nach Simbabwe gereist. Zwar sind nun mehr als zwei Monate vergangen, seit Zyklon Idai über das Land gezogen ist, doch die seelischen Wunden, die diese Katastrophe den Menschen zugefügt hat, bleiben bestehen. weiter

Mosambik 2019

Zyklon „Idai“ ist mit unvorstellbarer Stärke über Südostafrika hinweggezogen und hat hunderte Menschen das Leben gekostet. Neben Simbabwe und Malawi wurde vor allem Mosambik schwer getroffen. Um Kinder und Jugendliche bei der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse zu unterstützen ist ein Notfallpädagogik-Team Anfang April zu einem zweiwöchigen Einsatz in die Katastrophenregion gereist. weiter

Südafrika 2018

Am 11.01.2019 haben Flächenbrände weite Teile des Geländes der Camphill Farm Community und Camphill School Hermanus in Südafrika zerstört. Zwei Notfallpädagogen aus Karlsruhe unterstützten die lokalen Partner in Südafrika bei der Betreuung der Freiwilligen, der Bewohner und der Mitarbeiter. weiter

Kalifornien 2018

Verheerende Waldbrände haben Anfang November in Kalifornien zahlreiche Menschenleben gefordert und schwere Verwüstungen angerichtet. Vom 6. bis 10. Dezember fand ein notfallpädagogischer Einsatz in der Katastrophenregion statt. weiter

Indonesien 2018

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 und der darauf folgende Tsunami wüteten Ende September auf der indonesischen Insel Sulawesi. Anfang Oktober reist ein Team der Notfalpädagogik in die Katastrophenregion. weiter

Philippinen 2018

Der gewaltige Wirbelsturm „Mangkhut“ hat Mitte September auf den Philippinen schwere Schäden verursacht. Über 100 Menschen kamen dabei ums Leben. Ende September fand ein notfallpädagogischer Einsatz an einer Grundschule in der Provinz Benguet statt. weiter

Bangladesch 2017-2018

Die Situation in Bangladesch ist dramatisch. Das Land und viele der Helfer sind mit den täglich Ankommenden und der Situation überfordert. Sie brauchen Unterstützung - deshalb reiste im Februar 2018 ein Team der Notfallpädagogik in die Grenzregion zu Myanmar. weiter

Mexiko 2017

Insgesamt drei starke Erbeben und mehrere Nachbeben haben Mexiko und vorallem Mexiko-City hart getroffen. Um die Betroffenen zu unterstützen, fand von 08.-21.10. ein notfallpädagogischer Einsatz statt. weiter

Kenia 2017

Nur 100 km von der Grenze zum Südsudan entfernt liegt das Flüchtlingslager Kakuma, knapp 180.000 Menschen leben hier. Die Notfallpädagogik und das Waldorf Kakuma Project unterstützen die Menschen vor Ort. weiter

London 2017

In den letzten 3 Monaten wurde London von 3 Anschlägen getroffen, bei denen viele Menschen starben und verletzt wurden. Mehrere Einsätze vor Ort unterstützen dies Betroffenen. weiter

Haiti 2016

Haiti wurde im Herbst 2016 vom Wirbelsturm Matthew verwüstet. Ende Oktober reiste ein Interventionsteam der Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst auf den Inselstaat, um die Menschen zu unterstützen. weiter

Ecuador 2016

Im April wurde Ecuador von einem verherenden Erdbeben und zahlreichen Nachbeben erschüttert. Von 02.-17.05.2016 war ein Interventionsteam der Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst vor Ort. weiter

Brüssel 2016

Am 19. April brach ein notfallpädagogisches Team zu einem Kurzeinsatz nach Brüssel auf. Nach den entsetzlichen Anschlägen wissen viele Betroffene nicht, wie sie mit dem Erlebten umgehen sollen. weiter

Paris 2015

Den Schock über die Ereignisse noch in den Gliedern, brechen wir am Montag den 16.11.2015 mit einem 6-köpfigen Team nach Paris auf, vor allem um die Freiwilligen der Freunde zu unterstützen. weiter

Slowenien 2015

Am Grenzübertritt Slowenien-Österreich spielen sich kaum beschreibbare Szenen ab. Ein Team der Notfallpädagogik half im November den traumatisierten Menschen vor Ort, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. weiter

Griechenland 2015

Jeden Tag landen auf der Insel Lesbos hunderte Boote mit verzweifelten Flüchtlingen. Im Oktober war ein notfallpädagogisches Team in Griechenland im Einsatz, um diese traumatisierten Menschen zu unterstützen. weiter

Nepal 2015

Das schwere Erdbeben von 25. April hat Nepal Tod und Zerstörung gebracht. Um traumatisierte Kinder in der Verarbeitung ihrer Erlebnisse zu unterstützen, reiste ein Team der Freunde am 9. Mai nach Nepal. weiter

Bosnien und Herzegowina 2014

Von 29. Juni bis 5. Juli hat ein notfallpädagogisches Team in Bosnien und Herzegowina Kinder, die vom Hochwasser betroffen waren, notfallpädagogisch betreut. Daneben wurden Fortbildungen angeboten. weiter

Libanon 2013

Tausende Menschen flüchten aus Syrien in die umgebenen Länder, um dem Bürgerkrieg zu entgehen. Die Freunde arbeiten in einem Flüchtlingslager im Libanon mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. weiter

China 2013

Nach dem Erdbeben im April 2013 in der Region Sichuan reisten die Notfallpädagogen in die betroffene Region, um die Menschen vor Ort bei der Bewältigung der Ereignisse zu unterstützen. weiter

Japan 2011

Am 11. März wurde Japan vom schwersten Erdbeben seiner Geschichte und einem schrecklichen Tsunami betroffen. Die Freunde organisierten einen notfallpädagogischen Einsatz zur psychosozialen Unterstützung der Betroffenen. weiter

Kirgisistan 2010

Bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen in der südkirgisischen Stadt Osch forderten 2000 Tote. Die Freunde leisteten notfallpädagogische Hilfe in mehreren Schulen vor Ort. weiter

Indonesien 2009

Das Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra tötete hunderte Menschen und verwüstete das Land. Die Freunde leisteten notfallpädagogische Hilfe für die Kinder und Jugendlichen vor Ort. weiter

China 2008

Mehr als 90.000 Menschen fielen dem Erdbeben in China zum Opfer. Die chinesische Waldorfschule Chengdu bat die Freunde um pädagogische Erste Hilfe und Unterstützung der lokalen Pädagogen. weiter

Libanon 2006/07

Der Libanonkrieg 2006 konfrontierte die Freunde direkt mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen - es wurde schnell klar, dass den Kindern geholfen werden musste. Dies war die Geburtsstunde der Notfallpädagogik. weiter