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+++ 21.02.2018 +++

Schulbegleitung in Quito, Ecuador

Vor etwa einem Jahr meldeten sich zwei erfahrene israelische Waldorflehrer und fragten, was es denn für sie außerhalb Israels zu tun gebe. Diese Frage kam gerade bei uns an, als ich von einem gemeinsam mit Andreas Schubert durchgeführten Besuch bei den Waldorfinitiativen in Quito zurückkam. Schnell entstand eine Vernetzung dieser eigentlich völlig unabhängig voneinander entstandenen Begegnungen. Mittlerweile befinden sich Shira und Roey seit einem halben Jahr in Ecuador und begleiten die beiden Initiativen el Puente de Steiner und Nina Pacha. In beiden Schulen wollen Gründer und Lehrer sehr gerne eine Waldorfschule aufbauen, haben aber keine Chance auf eine Ausbildung. Zwar geht der eine oder andere Lehrer entweder nach Mexiko oder nach Peru, aber im Land und vor allem regelmäßig gibt es keine Ausbildung. Nur wenige Lehrer haben jemals eine andere Waldorfschule von innen gesehen und nur wenige Lehrer sind künstlerisch ausgebildet. Daher gibt es sehr, sehr viel zu tun, zu lernen, zu entwickeln, auszubilden. Dass die Zusammenarbeit mit den beiden israelischen Kollegen so gut klappt, ist eine große Freude. Und ein weiteres Beispiel für das Zusammenwachsen der Waldorfschulbewegung weltweit.

Nana Göbel

Tags: mentoren mentorenarbeit waldorfschule ecuador

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