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Waldorfschule Iasi - nur ein Traum?

Seit 1991 arbeitet die von engagierten Eltern gegründete Waldorfschule in Iasi im Nordosten von Rumänien. Alle, also 100 Prozent der Schüler der Schule legten das Abitur ab, so dass die Schule damit weit über dem Landesdurchschnitt von 44 Prozent lag. Diesen Erfolg hat die Schule erreicht, obwohl seit 1991 in sechs Räumen einer anderen staatlichen Schule unterrichtet wird. Das funktioniert nur, weil die Schüler in einer Vormittags- und einer Nachmittagsschicht unterrichtet werden.

Der Wunsch nach einem neuen Gebäude tauchte bereits vor einigen Jahren auf. Die neue Schule wurde am Rande der Stadt geplant, in einer grünen Gegend, ruhig, schön. Der Bau wurde zwar begonnen, aber nie fertig gestellt, da die Gelder ausgingen.

Die Schule hat versucht die wohlhabenden Eltern zu mobilisieren, aber die großen Summen, die für den Bau notwendig sind, wirken erschreckend: „Wir sind nicht so reich, um einen so großen Bau zu unterstützen“, haben die meisten gesagt. Auch kann derzeit noch nicht die Rede von eigenem, unentgeltlichem Arbeitseinsatz sein, weil qualifiziertes Personal notwendig ist, um für die Sicherheit des Baues und der Arbeiten zu garantieren.

Die Stadtverwaltung ist bereit, 30.000 Euro für Anschlüsse und Leitungen beizutragen, wenn das Gebäude fertig ist. Dennoch es ist schwierig für die Eltern und Freunde der Schule, die Baugelder aufzubringen. In Rumänien lebt der Durchschnitt von unter 300 € im Monat. Immer noch arbeiten sie in der alten Schule, obwohl sich das Schulamt seit langem wünscht, dass sie dort weggehen und die sechs Räume freigeben.

Die engen und provisorischen Bedingungen werden mit den neuen Schulgesetzen nicht einfacher, weil immer mehr mit der Waldorfpädagogik nicht in Übereinstimmung zu bringende Auflagen (zum Beispiel Lehrergenehmigungen oder Schulgenehmigung erst ab 300 Schüler oder die Anpassung an das nationale Curriculum) umgesetzt werden müssen.

Jetzt macht die Schule einen neuen Anlauf, zu einem eigenen Gebäude zu kommen, das eine langfristigere Perspektive eröffnet.

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