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Eine Gemeinschaftsschule in einem Fischerdorf im Süden Bahias

Die Waldorfschule in Barra Grande liegt in einem kleinen brasilianischen Fischerdorf auf der Halbinsel Maraú. Diese südliche Region Bahias beherbergt mit ihren langen Stränden, vielen kleinen Inseln und den unter Naturschutz stehenden Mangrovenwäldern besondere Naturschönheiten. Inmitten dieses vom Tourismus angezogenen Gebietes, liegt die Gemeinschaftsschule Jardim do Cajuero, mit einem Kindergarten und einer Unterstufe.

In den letzten Jahren hat sich Barra Grande zu einem Tourismusziel entwickelt. Allerdings konnte der wachsende Tourismus die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung nicht verbessern. Hingegen hat sich gezeigt, dass der wirtschaftliche Aufschwung alleine nicht in der Lage ist, für eine bessere Bildungssituation bzw. zu einer Verbesserung der sozialen Ungleichheit zu sorgen. Die Spanne zwischen arm und reich ist eher größer geworden. Immer noch kann die Hälfte der Bevölkerung in Barra Grande nicht lesen und schreiben und die Region besticht durch eine hohe Arbeitslosenquote.

Die Gemeinschaftsschule Jardim do Cajueiro wurde 2006 über eine lokale Elterninitiative ins Leben gerufen, die sich eine bessere Zukunft ihrer Kinder wünschte. Die Organisation „Aktion für Entwicklung“ unterstützt nachhaltige Bildungsprojekte in Barra Grandes und half der Schule bei ihrer Aufbauarbeit. Von zwei Erzieherinnen der Micael Schule aus São Paulo bekam die Schule weitere Hilfe.

Zwei Kindergartengruppen nahmen anfangs 36 Kinder im Alter zwischen drei und sechs auf. Gleich zu Beginn konnten zwei Lehrerinnen aus Barra Grande eine waldorfpädagogische Ausbildung in Rio de Janeiro absolvieren. Über 80 Kinder konnten bis heute den Kindergarten besuchen. Und im Jahr 2011 eröffnete der Jardim do Cajueiro eine erste Klassenstufe.

Knapp dreiviertel der Kinder kommt aus ärmeren Verhältnissen. Bisher konnten diese Familien von der Schulgemeinschaft unterstützt werden. Die Gemeinschaftsschule sieht ihre Aufgabe darin, insbesondere für die Kinder, die in Armut leben und sozial ausgegrenzt sind, gesunde Bedingungen zu schaffen. Ferner wird versucht, ihre persönlichen Fähigkeiten zu stärken, so dass sie in Zukunft zu einer ausgeglichenen sozialen Entwicklung in Barra Grandes beitragen können.

Die Gemeinschaftsschule Jardim do Cajueiro erhält keine öffentlichen Mittel. In den ersten Jahren des Schulbetriebs wurden die Gründungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten über Patenschaften, Spenden und Beiträge einiger Eltern finanziert. Nur 20% der Familien sind in der Lage alleine für die Kosten der Erziehung ihrer Kinder aufzukommen. Leider steigen die Betriebskosten wie überall in Brasilien stetig an.

Unabhängig von den sozialen und finanziellen Bedingungen werden alle Familien zur Beteiligung an den Schulbetrieb ermutigt. Die so genannten Schülermütter „Arte Mainha“ gründeten sich 2007. Etwa 20 Frauen treffen sich regelmäßig, um eigens angefertigte Produkte herzustellen. Die kleinen Habseligkeiten werden auf der Halbinsel Maraus verkauft und so kann der Ertrag das Schuleinkommen zusätzlich unterstützen.

Material

Ein Rezept aus diesem Projekt findet ihr in unserem WOW-Day Kochbuch.

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Sicher fragen sich gerade viele von euch, wie ein Freiwilligendienst ab Herbst 2020 möglich sein wird. Wir bleiben zuversichtlich und arbeiten intensiv an Lösungen. Deshalb gilt: Bewerbt euch weiter und denkt positiv! Alle, die sich weltweit sozial engagieren wollen und optimistisch nach vorne schauen, werden gerade jetzt besonders gebraucht. Unsere Einsatzstellen freuen sich auf euch. Gemeinsam werden wir es schaffen, den Weg in euren Freiwilligendienst zu ermöglichen.

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