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Ehemalige Patenkinder berichten

Reneil berichtet: “Meine Zeit an der Gamot Cogon Waldorfschule hier auf den Philippinen war voller wunderbarer und aufregender Erfahrungen. Ich habe gute Erinnerungen an die Schule, in der ich viele Dinge gelernt habe. Ich gewann an Selbstvertrauen, als ich in unseren Schultheaterstücken mitspielte. Der Rhythmus und die Disziplin, die ich in der Schule gelernt habe, helfen mir jetzt vor allem bei der notwendigen Routine in meinem Studium. Für all diese Dinge bin ich wirklich dankbar!
Ich erinnere mich noch genau, wie glücklich meine Familie und ich waren, als wir erfuhren, dass ich trotz finanzieller Herausforderungen, dank einer Bildungspatenschaft, weiter auf die Schule gehen konnte. Während meiner gesamten Schulzeit hat die Gemeinschaft immer wieder gezeigt, wie sehr sie sich um mich und meine Bildung kümmerte. Schließlich hatte ich sogar die Möglichkeit, meine Paten persönlich kennenzulernen. Es hat mir Spaß gemacht, ihnen Briefe zu schreiben und einige meiner Zeichnungen zu schicken - vor allem von Bäumen und Pflanzen, die von meiner Schulumgebung inspiriert waren."

Marta erzählt: „Die 12 Jahre, die ich an der Waldorfschule Kishinew hier in Moldawien studiert habe, waren bei weitem die aufregendste und erfahrungsreichste Zeit meines Lebens. Wenn ich meine Persönlichkeit heute betrachte, sehe ich sicherlich die große Rolle, die meine Waldorflehrer für mich gespielt haben, wofür ich sehr dankbar bin. Die Samen, die damals gesät wurden, tragen heute wunderbare Früchte in verschiedenen Lebensbereichen: angefangen vom menschlichen Umgang, über die Kunst bis hin zum akademischen Wissen. Ich bin den Menschen sehr dankbar, die die Waldorfschule Kishinew finanziell unterstützen und mir und vielen anderen durch Bildungspatenschaften ermöglicht haben, die Waldorfschule bis zum Abschluss besuchen zu können. In der Zukunft möchte ich auf jeden Fall Menschen helfen und sie befähigen, ihre Träume zu verwirklichen, so wie es jemand für mich getan hat, als ich es am meisten brauchte."

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Bildungspaten stellen sich vor

Wie ich meine Klasse für eine Patenschaft begeisterte

Ylva Wessel, Schülerin an der Freien Rudolf-Steiner-Schule Ottersberg

Die Patenschaft habe ich im Rahmen meiner Facharbeit in der 11. Klasse begonnen.
Um die Spenden dafür zu sammeln, habe ich mit meiner Geige Straßenmusik gespielt.

Schon seit einiger Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, eine Patenschaft zu beginnen, denn ich finde, wir, also fast alle Menschen in Deutschland, leben hier in einem unglaublichen Luxus, der uns zumeist gar nicht bewusst ist. So habe ich mich dazu entschlossen, eine Bildungspatenschaft mit einer Schülerin der Zenzeleni Waldorf School in Südafrika zu beginnen. Ich bekomme nun regelmäßig Informationen von der Schule, was dort gerade so ansteht, wie es meinem Patenkind geht, und bin in Kontakt mit meinem Patenkind.

Bei der Vorstellung meiner Facharbeit konnte ich auch meine Klasse für das Thema begeistern, einige beginnen nun selber eine Patenschaft. Als Klasse haben wir gemeinsam entschieden, eine Patenschaft mit der 7. Klasse der Rudolf Steiner School Mbagathi in Kenia zu beginnen. Meine Klasse ist begeistert von der Bildungspatenschaft und freut sich über den Austausch, der meist per E-Mail stattfindet. Auch ich bin sehr froh, dass meine Klasse diese Idee mit so viel Begeisterung aufgenommen hat. Gemeinsam mit so vielen Menschen kann man eine größere Unterstützung leisten, denn jede*r kann etwas dazu beitragen.

Nicht nur wegen der Unterstützung für andere bin ich so begeistert von Bildungspatenschaften, sondern auch, weil man so in Kontakt mit Menschen von weit weg kommt, von denen man sonst nichts wissen würde.

Das war mein Motiv dafür, Bildungspate zu werden!

Walter Riethmüller, Dozent Leitung des Diplomandenkurses am Standort Berlin

"Bildungspate“: Was heißt das denn? Ich gebe gern von dem, was ich erübrigen kann – und dieses besonders dann, wenn ein persönliches Schicksal damit verbunden ist –, weil ich  überzeugt davon bin, dass gerade viele stete kleinen Tropfen den „Stein“ höhlen - den Stein, an dessen Härte das Versprechen eines uneingeschränkten Zugang für alle Menschen, Kinder und Jugendlichen insbesondere zu Bildungsmöglichkeiten, so sie denn vorhanden wären, zerbricht; an dessen Härte und Unerbittlichkeit eines ökonomisch-pragmatisches Bildungs(miss)verständnisses in der Praxis die weltweit propagierte Übereinkunft beispielsweise zur Inklusion bei ihrer Umsetzung in die Praxis zu einer Strategie der kleinen Schritte verurteilt ist. Aber gerade diese kleinen Schritte können durch waldorfpädagogische Initiativen wie z.B. der Step Together Association im Libanon nicht nur „hautnah“ für Lebensperspektiven sorgen, sondern auch beweisen, dass Bildungschancen für alle möglich und lebenswert sind: ein weiterer Tropfen eben, der den Stein höhlen hilft.

Briefwechsel & Kontaktpersonen vor Ort

Viele Patenkinder und Ihre Paten pflegen einen intensiven Brief- bzw. E-Mailkontakt und oft entwickelt sich daraus eine wunderbare Freundschaft. Hier sehen Sie ein paar Beispiele.
Lieber Pate,

Danke für alles. Ich mag meine Schule und bin sehr glücklich dort. Es läuft gut an der Schule und ich verbessere meine Lesefähigkeit. Für mich hast Du sehr viel getan, vor allem für die Schulgebühren. Ich habe durch meine Lehrer an Weisheit und Erfahrung dazugewonnen. Ich bin erwachsener und erfahrener geworden.

Vielen Dank und viele Grüße an Deine Familie,

Elizabeth

Hermanus Waldorfschule in Südafrika

Liebe Klassenpatin,

im Namen der sechsten Klasse möchte ich mich bei Ihnen für die Unterstützung unserer Schule bedanken. Unsere Klasse hat sich mit dem antiken Griechenland beschäftigt. Bisher haben wir uns an die meisten anderen Lektionen erinnert, wie Mathematik, Englisch, Landwirtschaft und Kiswahli. Das Wetter in Kenia ist warm und windig. Es ist schönes Wetter, das Schuljahr zu beginnen. Wir alle lieben die Schule. Nochmals vielen Dank, dass Sie uns unterstützen.

Herzliche Grüße,

Klasse 6

Rudolf Steiner Schule Mbagathi in Kenia

Für jede Schule erklärt sich eine Person bereit, sich um den Kontakt zu den Bildungspaten und zum Team der Patenschaftskoordination der Freunde der Erziehungskunst zu kümmern.

Hermanus Waldorfschule in Südafrika

Ninky Matthee

Ich bin bereits seit 18 Jahren an der Schule. Zu Beginn war ich als Erzieherin tätig, dann als Lehrerin für Afrikaans und jetzt arbeite ich im Büro. Als die Schule noch recht klein war, leitete ich das Büro selbstständig. Als die Schule wuchs, gelang es uns, Zuständige für jegliche administrativen Aufgaben zu beschäftigen, sodass ich mich intensiver um den Kontakt zu den Bildungspaten bemühen konnte. Es ist wunderbar zu sehen, wie die Kinder gedeihen, wenn sie merken, dass ihre Bildungspaten sich für ihr Leben interessieren und sich um ihr Wohlergehen und ihren Fortschritt Gedanken machen. Von den Bildungspaten zu hören, dass sie die Berichte und Zeichnungen der Kinder zu schätzen wissen, ist ebenfalls sehr motivierend. Auf diese Weise entdecke ich allerlei Wissenswertes über die Kinder – zum Teil Herzzerreißendes, überwiegend dennoch Mutmachendes.

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Kinder in Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa, für die wir aktuell Bildungspaten suchen.

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Eine Klassenpatenschaft schenkt bereichernde Einblicke in andere Lebenswelten und ermöglicht Kindern den Besuch einer Waldorfschule.

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Häufiggestellte Fragen über den Freiwilligendienst