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Ein Waldorfkindergarten in Nicaragua

Nicaragua: Der Kindergarten Sacuanjoche nahm seine Arbeit im Jahr 2006 mit 13 Kindern auf. Nur durch das Erheben von Kindergartengebühren kann die waldorfpädagogische Initiative seitdem bestehen. Ein Fond dient daher der Förderung von Kindern, die aus finanziell schwachen Familien kommen. Der Waldorfkindergarten Sacuanjoche ist der erste und bislang einzige in Nicaragua.

In Granada, einer ehemaligen Kolonialstadt, die 1923 gegründet wurde, ist die erste waldorfpädagogische Initiative Nicaraguas, der Kindergarten Sacuanjoche, beheimatet. Sacuanjoche wurde von Eltern gegründet, die ihre Kinder nicht auf einen staatlichen Kindergarten geben wollten, da diese sehr autoritär und religiös geprägt sind.

Im Verlauf der Kindergartengründung wurde schnell deutlich, dass es allen beteiligten Menschen ein großes Anliegen war, den Kindergarten auch Familien zu öffnen, die nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügen konnten, um einen Kindergarten für ihre Kinder auswählen zu können. Die Einrichtung eines Fond eröffnete wenigstens ein paar Familien die Möglichkeit einer Alternative. Doch die Mittel des Kindergartens sind nur sehr begrenzt, weshalb es enorm wichtig ist, durch Bildungsgutscheine (Patenschaften) dem Kindergarten zu ermöglichen, weitere Kinder aufnehmen zu können.

Nicht nur der Förderung einzelner Kinder kommt eine große Bedeutung zu, sondern auch der Ausbildung von weiteren Erzieherinnen und Erziehern, denn die Pioniersituation des Waldorfkindergartens brachte mit sich, dass zunächst ausländische Pädagogen mit dem Aufbau und der Arbeit begannen. Parallel zum Kindergartenalltag mussten Menschen ausgebildet werden, um die Zukunftsfähigkeit des Kindergartens garantieren zu können. Die Initiative verwendet sehr viel Energie in diese Richtung, da sie weiterhin das Ziel verfolgt, mindestens ein Mitglied des Kollegiums zu haben, das die komplette Waldorfpädagogische Ausbildung absolviert hat.

Momentan gibt es vier nicaraguanische Lehrer und einen Englisch sprechenden Freiwilligen sowie mit Helena Gil, ein spanisches Mitglied des Kindergarten Kollegiums. Alle haben schon an verschiedenen kurzen Waldorf Kursen teilgenommen, unter anderen während des ersten und zweiten Treffens von Waldorfkindergärten in Zentral Amerika, im Januar 2010 sowie Januar 2011. Bei beiden Treffen war der Sacuanjoche Kindergarten der Gastgeber und wird es auch zum dritten Treffen im Januar 2012 sein.

Im Jahr 2009 wurde zudem die „Sociedad Educativa Waldorf de Nicaragua“ (SEWN), durch Eltern und Erzieher des Sacuanjoche Kindergartens, gegründet. Dieser Verein besteht aus einem Vorstand mit 5 Mitgliedern – vier Eltern und eine Erzieherin. Eine der Ziele ist es die Gründung weiterer Waldorfinitiativen in Nicaragua zu fördern, da es der Traum der SEWN ist, einmal die erste Waldorfschule in Nicaragua aufbauen zu können.

In Granada, einer ehemaligen Kolonialstadt, die 1923 gegründet wurde, ist die erste waldorfpädagogische Initiative Nicaraguas, der Kindergarten Sacuanjoche, beheimatet. Sacuanjoche wurde von Eltern gegründet, die ihre Kinder nicht auf einen staatlichen Kindergarten geben wollten, da diese sehr autoritär und religiös geprägt sind.

Im Verlauf der Kindergartengründung wurde schnell deutlich, dass es allen beteiligten Menschen ein großes Anliegen war, den Kindergarten auch Familien zu öffnen, die nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügen konnten, um einen Kindergarten für ihre Kinder auswählen zu können. Die Einrichtung eines Fond eröffnete wenigstens ein paar Familien die Möglichkeit einer Alternative. Doch die Mittel des Kindergartens sind nur sehr begrenzt, weshalb es enorm wichtig ist, durch Bildungsgutscheine (Patenschaften) dem Kindergarten zu ermöglichen, weitere Kinder aufnehmen zu können.

Nicht nur der Förderung einzelner Kinder kommt eine große Bedeutung zu, sondern auch der Ausbildung von weiteren Erzieherinnen und Erziehern, denn die Pioniersituation des Waldorfkindergartens brachte mit sich, dass zunächst ausländische Pädagogen mit dem Aufbau und der Arbeit begannen. Parallel zum Kindergartenalltag mussten Menschen ausgebildet werden, um die Zukunftsfähigkeit des Kindergartens garantieren zu können. Die Initiative verwendet sehr viel Energie in diese Richtung, da sie weiterhin das Ziel verfolgt, mindestens ein Mitglied des Kollegiums zu haben, das die komplette Waldorfpädagogische Ausbildung absolviert hat.

Momentan gibt es vier nicaraguanische Lehrer und einen Englisch sprechenden Freiwilligen sowie mit Helena Gil, ein spanisches Mitglied des Kindergarten Kollegiums. Alle haben schon an verschiedenen kurzen Waldorf Kursen teilgenommen, unter anderen während des ersten und zweiten Treffens von Waldorfkindergärten in Zentral Amerika, im Januar 2010 sowie Januar 2011. Bei beiden Treffen war der Sacuanjoche Kindergarten der Gastgeber und wird es auch zum dritten Treffen im Januar 2012 sein.

Im Jahr 2009 wurde zudem die „Sociedad Educativa Waldorf de Nicaragua“ (SEWN), durch Eltern und Erzieher des Sacuanjoche Kindergartens, gegründet. Dieser Verein besteht aus einem Vorstand mit 5 Mitgliedern – vier Eltern und eine Erzieherin. Eine der Ziele ist es die Gründung weiterer Waldorfinitiativen in Nicaragua zu fördern, da es der Traum der SEWN ist, einmal die erste Waldorfschule in Nicaragua aufbauen zu können.