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Wenn aus einem Ende ein Anfang wird

Uruguay: Die Grundlage für die erste Waldorfschule wurde 1967 mit der Eröffnung eines waldorfpädagogisch orientierten Kindergartens in Montevideo geschaffen. 1974 nahm die erste Klasse des Colegio Novalis die Arbeit auf. Nach über 30 Jahren wurde 2008 die Entscheidung getroffen, die Schule zu schließen. Dieses Ende wurde aber zum Beginn für eine neue Initiative: einem Kindergarten und der noch kleinen Waldorfschule Cruz del Sur.

Die ersten Impulse der Waldorfpädagogik in Uruguay, dem zweitkleinsten Land Lateinamerikas, entstanden in der Hauptstadt Montevideo. Mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung lebt in dieser Stadt. Die weiten Grasebenen und Waldregionen Uruguays grenzen im Landesinneren an Argentinien und Brasilien und fallen  in östlicher Richtung am Atlantischen Ozean steil ab.

Da in Uruguay das Recht auf freie Schulwahl verankert ist, standen der Gründung einer Waldorfschule keine unüberwindbaren Hindernisse entgegen. Durch die Unterstützung bei der Ausbildung der Lehrkräfte aus Buenos Aires entwickelte sich das Colegio Novalis, auch wenn die Waldorfpädagogik in Uruguay kaum bekannt war.

Die Schule meisterte viele Herausforderungen, konnte aber verschiedene Entwicklungen nicht verhindern, die im Jahr 2008 zur Schließung führten. Wenn dies auch ein großer Einschnitt war, der das Ende der jahrzehntelangen Arbeit des Gründerehepaars Grams bedeutete, begann sich schnell abzuzeichnen, dass eine Gruppe aus Eltern und Lehrern den Waldorfimpuls weitertragen wollte. So entstand die Waldorfschule Cruz del Sur.

Innerhalb von nur zwei Monaten wurde ein neuer gemeinnütziger Trägerverein gegründet, Instandhaltungsarbeiten an dem Schulgebäude durchgeführt, neue Lehrer für die zukünftige erste und zweite Klasse auf ihre Aufgabe vorbereitet und schließlich die Initiative publik gemacht. Am 10. und 11. März 2009 wurden feierlich 11 Kinder in die erste und zweite Klasse eingeschult und 12 Kinder im Kindergarten aufgenommen. Das Fest war mit einfachen Mitteln konzipiert, aber ein bewegender Beginn der Schulzeit im Leben der Kinder sowie des Impulses selber.

Um auch Kindern, deren Eltern die Schulgelder nicht bezahlen können, den Besuch der Schule Cruz del Sur ermöglichen zu können, werden Patenschaften gesucht.

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