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Eine Schule für alle in Tlaxcala

Mexiko: Das Centro Educativo Waldorf in Tlaxcala wurde 1998 gegründet. Mehr als 110 Kinder gehen in die Klassen 1-9. Das Centro Educativo wurde von Isabel Fenelón Fernández aufgebaut. Sie war bereits teil des Gründerkreises der Waldorfschule in Mexiko-Stadt. Neben ihrer Lehrtätigkeit, hält sie landesweit Vorträge und plant den Aufbau einer staatlich anerkannten Waldorflehrer­bildung. Die Schule wird in Mexiko sehr geschätzt, was auf die erfolgreiche Arbeit mit lernschwachen Kindern zurückzuführen ist.

Tlaxcala ist der kleinste, aber am meisten besiedelte Bundesstaat Mexikos. Nur 0,2 % des Staatsgebietes nimmt er ein, aber über eine Millionen Menschen leben dort. Die Tlaxcalans betrachten ihren Kampf für einen freien Staat als wichtigen Teil ihrer Geschichte. Sie haben sich den Azteken, der kolonialen Regierung, den verschiedenen Monarchien und dem unabhängigen Staat Mexiko sowie den Ansprüchen des Nachbarstaates Pueblo widersetzt.

Die Lehrergehälter liegen vor Ort bei 300-450 Dollar im Monat. Das reicht nur zum Leben, wenn man noch bei den Eltern wohnt. Tlaxcala ist das ärmste Bundesland von Mexiko und es fällt den Eltern nicht leicht, das Schulgeld zu bezahlen. Das Schulgeld am Centro Educativo liegt bei etwa 114 Dollar. In den anderen mexikanischen Schulen ist der Elternbeitrag noch um einiges höher, was oft nur die gutverdienenden Familien bezahlen können.

Etwas ist jedoch ganz wichtig: die Wertschätzung der Schule durch die lokalen Behörden. Die pädagogische Arbeit der Schule wird vom Schulinspektorat der Stadt Tlaxcala respektiert. Er hat seine Anerkennung für diese wichtige Arbeit ausgesprochen. Die staatlichen Schulen nehmen in Mexiko nur etwa 53% der Kinder auf. Daher ist es umso wichtiger, dass das Centro Educativo sich um einen pädagogischen Zugang bemüht, der auf die Bedürfnisse der Kinder Wert legt.

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