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Gamot Cogon - Eine Graswurzel-Schule

Philippinen: Die Gamot Cogon Waldorfschule befindet sich in einem ländlichen Dorf in der Provinz Iloilo, die auch oft das Herz der Philippinen genannt wird. Hier gehen die Kinder inmitten der Natur zur Schule, umgeben von Reisfeldern, einem Bach, dem Weideland der Rinder, Teichen und Bambus-Sträuchern. Der Schulname ist der ländlichen Umgebung entlehnt: Gamot bedeutet Wurzel, Cogon ist eine Grasart, die für ihre heilende Wirkung bekannt ist. Zurzeit besuchen etwa 300 Schülerinnen und Schüler den Kindergarten und die 12 Klassen der Schule.

Die Gamot Cogon Schule begann im Jahr 2005 nach mehreren Jahren der Vorbereitung, mit vier Kindern den Unterricht. Die Idee, eine Waldorfschule zu gründen, wurde von dem Wunsch geleitet, die heilenden Kräfte der Waldorfpädagogik zu den "Graswurzeln" der Gesellschaft - also der armen, ländlichen Bevölkerung - vor Ort zu bringen. Seitdem haben sich die Wurzeln vertieft und die Schule ist mittlerweile vom Bildungsministerium offiziell anerkannt. Das bedeutet, dass die Absolventen nun für ein Hochschulstudium qualifiziert sind.

Man sagt, die Natur spreche mit den Kindern und so versucht die Gamot Cogon Schule das Beste aus ihrer abgeschiedenen Lage zu machen und die ländliche Umgebung mit einzubeziehen. Die jüngeren Kinder freuen sich auf ihre wöchentlichen Exkursionen durch die Reisfelder, bei denen sie über schmale Pfade wandern und auf Gänse, Störche, Kühe, Geckos, Eisvögel und die vielen anderen Tiere treffen, die man hier entdecken kann. In der Mittelstufe sieht man die Schüler oft während der Pause auf die Bäume klettern, an Ästen hängen oder beim eifrigen Bau eines Unterschlupfs unter den Büschen. Die Oberstufenschüler sind auch oft draußen. Sie wiederum arbeiten an Kunstwerken, an Handarbeitsstücken am See oder schreiben Gedichte unter dem Schatten eines großen Baumes.

Die Waldorfpädagogik ist auf den Philippinen nicht sehr bekannt und so hilft die schöne natürliche Umgebung auch schon mal bei der Gewinnung neuer Schüler. Die Lehrer berichten, es sei schon mehrmals vorgekommen, dass eine neue Familie, ausgerüstet mit vielen Fragen und Kriterien, die bei der Entscheidung helfen sollten, die Schule besuchte, nur um dann von ihrem kleinen Kind schon beim Betreten des Grundstückes zu hören: "Hier möchte ich zur Schule gehen."

Das philippinische Bildungssystem wird zunehmend von privaten Institutionen geprägt, was es für arme Familien sehr schwierig macht, ihren Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen. Die Gamot Cogon Schule aber nimmt Anmeldungen von Kindern aus allen sozialen Schichten an. Dies wirkt sich natürlich deutlich auf das Schulbudget aus. Da die Eltern von mehr als einem Drittel der Kinder nur einen Bruchteil der Schulgebühren bezahlen können, kämpft die Schule jedes Jahr damit, ihre Betriebskosten zu decken. Daher ist sie weiterhin auf Spenden und Unterstützung angewiesen, zum Beispiel durch Bildungspatenschaften.

 

Titelfoto von Damon Lynch

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