Vor drei Jahren konnte die Schule – auch dank der Hilfe unserer Spenderinnen und Spender – ein zusätzliches Gebäude bauen und hatte nun endlich genug Platz, um auch die Oberstufe unterrichten zu können, denn in Moldau müssen Schulen mit einer Oberstufe zweizügig sein. In jedem Jahrgang zwei Klassen zu füllen war kein Problem. Jedes Jahr melden sich deutlich mehr Kinder für die Schule an als sie aufnehmen kann. Nun stehen dafür auch genügend Klassenzimmer zur Verfügung und zusätzlich zu den Kindergartenkindern können etwa 700 Schülerinnen und Schüler das Liceul Teoretic Waldorf besuchen.
Die Republik Moldau zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Das Durchschnittseinkommen liegt hier bei 200 Euro. Die Wirtschaft leidet zusätzlich an den Auswirkungen des Krieges im Nachbarland Ukraine. Dies macht sich auch bei den Familien der Schulgemeinschaft bemerkbar. Trotz aller Schwierigkeiten nimmt die Schule jedes Jahr an dem von den Freunden der Erziehungskunst koordinierten WOW-Day teil und sammelt bei einem großen Fest, auf dem Selbstgemachtes verkauft wird und Konzerte und Aufführungen durch die Schülerinnen und Schüler gezeigt werden, für andere Waldorfschulen, die Unterstützung brauchen.
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