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Sonnenhof in Kiew: Lebendige Kommunikation

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Seit 2004 betreut das Zentrum für Heilpädagogik Sonyachne Podvirya (Sonnenhof) Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungsgraden. In den Wintermonaten gab es mehrere schwere Drohnenangriffe auf Kiew. Dennoch konnten der Unterricht sowie die Winterfeste zuverlässig stattfinden, wie uns die Schulleitung im Februar 2024 berichtete.

Während der drei Wintermonate setzte unser Zentrum seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen fort. Dank der finanziellen Unterstützung der Freunde der Erziehungskunst konnten wir regelmäßig Musikunterricht und Gesellschaftsspiele sowie die individuelle Förderung in Einzelsitzungen anbieten.

Die Wintermonate waren geprägt von festlichen Veranstaltungen. In diesem Jahr konnten wir wieder ein Adventgärtlein veranstalten, das im letzten Jahr wegen der massiven Stromausfälle nicht stattfinden konnte. Das Adventgärtlein gehört zu den stimmungsvollsten und beliebtesten Veranstaltungen im Jahreskreis. Melodische Musik, der Duft von Nadeln und Naturwachs, das sanfte Glühen der Kerzen umhüllten uns auf angenehme Weise. In diesem Jahr brauchten die Mitarbeitenden des Zentrums dieses Fest nicht weniger als die betreuten Personen. Wir alle freuten uns, mit dem Anzünden der Kerzen ein Stück Dunkelheit zu vertreiben. Doch am 29. Dezember kam es zu einem schrecklichen Bombardement, als Drohnen und etwa 30 Raketen auf Kiew abgefeuert wurden. Auch am 2. Januar und am 7. Februar kam es zu sehr heftigem Beschuss. Jedes Mal waren es mehrere schreckliche Morgenstunden, die vom Donner der Explosionen in der Luft und auf dem Boden erfüllt waren. Diese schrecklichen Tage hinterlassen ihre Spuren; und die Tragödie der Verluste an Menschenleben, der Verletzungen und der Zerstörungen berührt auf die eine oder andere Weise jeden in der Stadt.

Die Bedrohung durch die Raketen hat gelegentlich unsere Unterrichtspläne beeinflusst. Aber im Großen und Ganzen konnte der Unterricht regelmäßig stattfinden. Und da unsere Schützlinge lebendige Kommunikation brauchen, waren wir froh, dass wir den ganzen Winter über keinen Online-Unterricht geben mussten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und die Zusammenarbeit!

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