FAQ - Freiwilligendienste im Ausland
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Ja, jede*r ist willkommen. Der Freiwilligendienst über die Freunde Waldorf steht allen jungen Menschen offen. Die allermeisten unserer Freiwilligen (über 80 %) haben nie eine Waldorfschule besucht. Jedoch gibt es einzelne Einsatzstellen, die bevorzugt Waldorfschüler*innen auswählen, da für bestimmte Plätze diese Vorerfahrung wichtig ist. Wenn das so ist, wird es in der Einsatzstellenbeschreibung angegeben. Wenn du dich bei uns registrierst, kannst du alle Detailinfos und Voraussetzungen der einzelnen Einsatzstellen sehen.
Sprachkenntnisse sind meistens keine Voraussetzung für deine Bewerbung. Es ist aber sehr hilfreich, auch für dich selbst, wenn du die Sprache deines Gastlandes vor der Ausreise schon ein bisschen sprichst oder Grundkenntnisse hast. Manche Einsatzstellen haben allerdings eigene Anforderungen. Die Infos dazu findest du in der ausführlichen Einsatzstellenbeschreibung, (die du dir nach einer Registrierung anschauen kannst).
Du kannst dich fast das ganze Jahr über bei uns bewerben, die Ausreisezeit ist aber immer nur einmal im Jahr, zwischen Juli und September. Wir empfehlen dir, dich so früh wie möglich zu bewerben, damit du die größte Auswahl an freien Plätzen hast. Manche Länder mit Visumspflicht benötigen einige Monate Vorlauf für die Beantragung. Für andere Einsatzstellen ohne Visumspflicht kann sich auch noch kurzfristig beworben werden.
Nur in EU-Ländern brauchst du keinen Reisepass, überall sonst schon. Es ist aber generell sinnvoll, einen zu haben. Achte darauf, dass er noch ausreichend gültig ist, also mindestens 6 Monate über dein Dienstende hinaus.
In der Regel nicht, aber manche Einsatzstellen (vor allem in Kanada und den USA) wünschen sich Referenzschreiben von ihren Bewerber*innen. Du kannst beispielsweise deine Lehrer*innen, früheren Arbeitgeber*innen (z. B. von einem Praktikum) oder andere Menschen, die deine Eignung für den Freiwilligendienst bestätigen können – etwa Leiter*innen und Trainer*innen aus Vereinen danach fragen. Hast du öfters mal kleinere Kinder betreut oder Nachhilfe gegeben? Dann schreiben dir sicher die Eltern ein Referenzschreiben.
In der Regel ist das nicht empfehlenswert. Etwa weil die Versicherungsbedingungen für dein Auto längere Aufenthalte im Ausland nicht abdecken. Auch Kosten für Benzin und mögliche Reparaturen können hoch ausfallen und sind im Rahmen des Freiwilligenprogramms nicht vorgesehen.
Ja, du bekommst auch während deines Freiwilligendienstes weiterhin Waisenrente, wenn die anderen maßgeblichen Kriterien erfüllt sind.
Ja, sofern die Kriterien für den Anspruch auf Kindergeld erfüllt sind, erhalten deine Eltern auch während des Freiwilligendienstes Kindergeld. Der Kindergeldanspruch erlischt mit dem 25. Lebensjahr.
Für alle Länder der EU brauchst du kein Visum und auch für die sogenannten EFTA-Länder nicht. Dazu gehören Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Tipp. Auch für Georgien ist kein Visum notwendig. Das könnte z. B. für dich interessant sein, wenn du mit der Bewerbung spät dran bist und die Zeit für eine Visumsausstellung nicht mehr reicht.
Zum Zeitpunkt der Ausreise muss du volljährig sein. Für die staatlich geförderten Auslandsprogramme gibt es ein Höchstalter: Es liegt beim weltwärts-Programm bei 28 Jahren, beim Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) bei 26 Jahren und beim Europäischen Solidaritätskorps (ESK) bei 30 Jahren.
Ja, der Schwerpunkt liegt im sozialen und pädagogischen Bereich. Ein Großteil der Einrichtungen, die mit uns im Rahmen der Freiwilligendienste zusammenarbeiten, orientiert sich an der Waldorfpädagogik und Anthroposophie. Dazu gehören unter anderem Schulen, Kindergärten und Lebensgemeinschaften für Menschen mit Assistenzbedarf.
Die Ausreise ist in der Regel von Juli bis September möglich. Vor der Ausreise nimmst du an einem Vorbereitungsseminar teil. Das konkrete Startdatum deines Dienstes wird zwischen dir, uns und deiner Einsatzstelle jeweils vereinbart. Dabei können Gegebenheiten wie der Beginn des Schuljahres oder andere Faktoren eine Rolle spielen.
Ja, bei vielen Einsatzstellen ist ein Online-Gespräch oder ein telefonisches Bewerbungsgespräch Teil des Auswahlverfahrens. Dadurch hat nicht nur die Einsatzstelle eine Gelegenheit dich kennen zu lernen, sondern auch du kannst dir ein Bild machen und deine Fragen stellen.
Es findet ein 6-tägiges Rückkehrseminar statt. Das soll dir helfen, erlebte Erfahrungen im Auslandseinsatz zu reflektieren. Wie ging es dir in der Einsatzstelle und mit den Menschen? Welche positiven und vielleicht auch negativen Erfahrungen hast du gemacht? Wir unterstützen dich bei Fragen rund um das Wiederankommen.
Vor Ort in deiner Einrichtung gibt es eine Ansprechperson, die du bei Fragen und Problemen jederzeit ansprechen kannst. Je nach Einrichtung gibt es auch regelmäßige Besprechungen, bei denen du ansprechen kannst, was dich gerade beschäftigt.
Die Bewerbungsfrist endet erst sehr spät, meist im Juli deines Ausreisejahres. So lange solltest du aber nicht warten. Wir empfehlen dir, dich so früh wie möglich zu bewerben, damit du die größte Auswahl an freien Plätzen hast. Manche Länder mit Visumspflicht benötigen einige Monate Vorlauf für die Beantragung. Für andere Einsatzstellen in europäischen Ländern ohne Visumspflicht kann sich auch noch kurzfristig beworben werden.
Ja! Bei den Freunden Waldorf gibt es eine große aktive Ehemaligen-Community und sogar ein Team, das die Ehemaligen unterstützt. In der Ehemaligenarbeit kannst du dich weiter engagieren, deine Erfahrungen aus dem Freiwilligendienst in die Gesellschaft einbringen und dich mit anderen Ehemaligen in deiner Region, deutschlandweit und weltweit vernetzen. Mehr Informationen findest du auf unserer Website im Bereich „Für Ehemalige“.
Ja, du hast mindestens 20 Tage im Jahr Urlaub, manchmal auch mehr. Die Anzahl der Tage und die Verteilung werden direkt und individuell in der Einsatzstelle mit dir besprochen.
Es kann sein, dass wir dir aufgrund deiner Angaben noch etwas zu deiner Bewerbung abklären müssen. So kann es z.B. sein, dass wir nur bestimmte Einsatzstellen anbieten können. Gründe können unter anderem dein Alter, dein Wohnort oder ob du schon einmal einen geförderten Freiwilligendienst im Ausland gemacht hast sein. Wir melden uns zeitnah und klären mit dir, wo du dich bewerben kannst.
Das ist verständlich. Gleichzeitig möchten wir dich bitten dich zu entscheiden, da du möglicherweise für jemand anderen den Platz belegst, wenn du ihn letztendlich nicht nimmst. Eine gute Leitfrage kann sein: „Wenn ich mich hier beworben habe und sie nehmen mich – was hält mich davon ab zuzusagen?“ Wenn du hierauf keine Gründe findest und die andere Einsatzstelle lediglich ebenfalls interessant ist, dann ist unsere Empfehlung die Zusage zu bestätigen. Wenn du merken solltest, dass du eigentlich doch nicht so gerne die Zusage annehmen möchtest, dann lehne sie bitte rasch ab, damit jemand anderes die Chance bekommt und wir beraten dich gerne, welche Einsatzstelle noch besser zu deinen Vorstellungen passt. Und idealerweise sagt dir die zweite Einsatzstelle auf deren Antwort du noch wartest zu. Die Erfahrung zeigt, dass alle Einsatzstellen ihre Qualitäten haben und letztendlich du dich immer mitnimmst und vermutlich überall ähnliche Erfahrungen machen wirst.
Ja, aber nur, wenn du einen dauerhaften Aufenthaltstitel für Deutschland hast. Oder du hast die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates und dein Lebensmittelpunkt befindet sich in Deutschland.
Ja, wenn du bereits einen Auslandsdienst gemacht hast, ist das jedoch nicht im selben Programm möglich. Ein Auslandsdienst über die Freunde Waldorf ist auch immer möglich, wenn du bereits einen Freiwilligendienst in Deutschland gemacht hast, egal ob über uns Freunde Waldorf oder über einen anderen Träger.
Das ist kein Fehler! Die neue Saison ist bereits freigeschaltet, du kannst also schon alle Funktionen des Portals nutzen und deine Bewerbungen in Ruhe vorbereiten. Ab dem 01. September kannst du dann deine Bewerbungen an die Einrichtungen verschicken.
Das eine Foto ist für dein Profil hier bei den Freunden und das andere ist dein Bewerbungsfoto. Letzteres wird zusammen mit deiner Bewerbung an die Einsatzstelle weitergeleitet. Du kannst gerne das gleiche Foto zweimal nutzen.
Dir steht die ganze Welt offen: Du kannst dein Freiwilligenjahr über die Freunde Waldorf in ca. 50 Ländern auf allen Kontinenten und in vielen spannenden Einsatzbereichen machen. Hier findest du deine Einsatzstelle aus über 250 Möglichkeiten. Wir unterstützen dich gerne beim Finden der perfekten Einsatzstelle für dich: Kontaktiere uns jetzt.
Grundsätzlich ja. Aber das kommt auch auf die Einsatzstelle an: Bei manchen Einrichtungen hast du die Möglichkeit, in deiner Unterkunft individuell zu kochen oder es wird in der Gemeinschaftsverpflegung auf persönliche Essgewohnheiten Rücksicht genommen. Es gibt jedoch auch Einsatzstellen, bei denen du das übliche Essen der Gastfamilie oder der Einrichtung beim Gemeinschaftsessen mitisst. Der Filter "Flexible Verpflegung" auf der Einsatzstellenkarte gibt dir einen Hinweise darauf, welche Einrichtungen in der Regel eine individuelle Ernährung möglichen machen können. Stelle deine Fragen dazu einfach der Einsatzstelle im Bewerbungsgespräch oder frag uns, welche Plätze wir dir empfehlen können.
Ja, bei einigen Ausbildungen und Studiengängen kann der Freiwilligendienst als Vorpraktikum anerkannt werden. Am besten fragst du bei deiner Ausbildungsstätte oder der Uni nach, wie die jeweiligen Bestimmungen sind.
In der Regel dauert ein Freiwilligendienst im Ausland 12 Monate. In bestimmten Einsatzstellen dauert der Dienst jedoch 11 Monate und in wenigen Fällen auch 10 Monate.
Je nach Programm ist es möglich, den Freiwilligendienst zu verlängern. Wenn du gerne länger bleiben möchtest und alle Beteiligten zustimmen, ist in den meisten Fällen eine Verlängerung möglich. Im weltwärts-Programm auf bis zu 24 Monate, beim Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) sind es maximal 18 Monate.
Das kommt auf die Einsatzstelle an: Bei manchen kannst du zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten wählen. In den meisten Fällen ist die Unterkunft aber fest geregelt und es gibt es nur eine Unterkunft zur Wahl. Infos zur Unterkunft findest du in den ausführlichen Einsatzstellenbeschreibungen in unserer Karte, wenn du dich bei uns registriert hast. Sprich uns an, wenn du dir unsicher bist. Wir beraten dich gerne im Vorfeld.
Du kannst dich jetzt schon im Onlineportal registrieren, dich informieren und beraten lassen, sowie eine Favoritenliste erstellen. Sobald das neue Ausreisejahr aktiv ist, bekommst du eine E-Mail von uns. Wir kümmern uns dann um die Freischaltung deines Accounts für die neue Saison.
Grundsätzlich ist das möglich. Die letzte Entscheidung darüber liegt jedoch immer bei den Einsatzstellen selbst.
Du musst bei Antritt des Freiwilligendienstes mindestens 18 Jahre alt sein.
Deine Bewerbung wird von uns automatisch in die jeweilige Sprache übersetzt und an die Einsatzstelle weitergeleitet.
Das Taschengeld wird in der Regel auf dein deutsches Girokonto überwiesen. Es gibt Gastländer, bei denen die Einsatzstellen das Taschengeld bezahlen, hier kann es notwendig sein, auch ein Konto im Gastland zu eröffnen.
Das hängt davon ab, in welchem Land du deinen Freiwilligendienst machen willst. In den EU-Ländern sowie in Georgien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz benötigst du kein Visum. In vielen anderen Ländern ist es unbedingt erforderlich. Aber keine Sorge: Nachdem du eine Zusage einer Einsatzstelle bekommen hast, erhältst du von den Freunden Waldorf Informationen und Beratung zum Visum, auf Basis unserer Erfahrungswerte.
Das hängt von den Regeln der jeweiligen Universität oder Hochschule ab. Viele Hochschulen bieten die Möglichkeit, einen Studienplatz für ein oder zwei Semester zu reservieren, wenn du z. B. für einen Freiwilligendienst ins Ausland gehst. Du müsstest dazu aber einen Antrag auf Studienplatzreservierung oder ein Urlaubssemester stellen, oft mit einer Begründung und Nachweisen (wie die Zusage für den Freiwilligendienst). Wir empfehlen dir, direkt bei der Zulassungsstelle der Hochschule nachzufragen, welche Optionen es gibt, damit dein Studienplatz nicht verfällt.
Die Ausreise ist in der Regel von Juli bis September. Vor der Ausreise nimmst du an einem Vorbereitungsseminar teil. Bitte plane diese Zeit mit ein. Das konkrete Startdatum deines Dienstes wird zwischen dir, uns und deiner Einsatzstelle vereinbart. Dabei spielt beispielsweise der Beginn des Schuljahres im Gastland oder andere Faktoren eine Rolle.
Nach Eingang deiner Bewerbung bei der Einsatzstelle, kann es ein paar Tage oder manchmal sogar Wochen dauern, bis ihr euch zu einem Onlinegespräch verabredet oder direkt eine Zu- oder Absage gegeben wird. Der Grund dafür ist, dass die Einrichtungen ganz unterschiedlich arbeiten, die Ferien- und Arbeitszeiten können sehr verschieden sein.
Wenn du nach zwei Wochen noch keine Rückmeldung hast, dann frage gerne direkt bei der Einsatzstelle nach. Wenn du länger nichts hörst, kannst du dich natürlich auch an uns wenden.
Vor Beginn des Freiwilligendienstes findet ein 10-tägiges Vorbereitungsseminar in einem der Seminarhäuser in Deutschland statt. Sofern es ein Zwischenseminar gibt, erfolgt dieses in deinem Gastland oder in der Region.
Aus Erfahrung wissen wir, dass es Zeit braucht, bis du dich in die Arbeit und die neuen Strukturen eingewöhnt hast. Während deines Freiwilligenjahres baust du Beziehungen zu den Menschen vor Ort auf und wirst allmählich Teil der Gemeinschaft. Deshalb umfasst dein Freiwilligendienst die Arbeit in nur einer Einsatzstelle im jeweiligen Land. Ein Wechsel innerhalb des Jahres würde weder dir noch der Einsatzstelle etwas bringen.
Dein Auslandsjahr kann je nach Projekt und Land über € 12.500 kosten. Ein Teil davon wird durch öffentliche Gelder gedeckt. Diese Gelder sind immer nur als anteilige Finanzierung vorgesehen und zweckgebunden, also für ganz bestimmte Kosten. Sie reichen daher nicht aus, um alle Ausgaben zu finanzieren.
Deswegen sind wir auf Spenden angewiesen.
Dein Freiwilligendienst umfasst eine Vollzeitaufgabe, das bedeutet, dass du körperlich und mental stark ausgelastet und gefordert bist. Eine zusätzliche Arbeit oder ein Fernstudium sind im Rahmen eines Freiwilligendienstes nicht möglich.
Die Teilnahme ist verpflichtend und eine feste Vorgabe unserer Fördergeber. Außerdem kann es dir wichtige Grundlagen vermittelt. Es bietet dir einen großen Mehrwert und ergänzt deinen Freiwilligendienst optimal.
Wie in allen Onlineportalen üblich, ist der erste Schritt deine Registrierung. Danach kannst du dich im Onlineportal direkt bei deiner Wunsch-Einsatzstelle und damit gleichzeitig bei uns Freunden Waldorf bewerben.
Wir möchten sicherstellen, dass ein Freiwilligendienst im Ausland für dich gut machbar ist. Solltest du aktuell oder in den letzten 12 Monaten in einer psychotherapeutischen Behandlung gewesen sein, dann klären wir gerne mit dir persönlich, welche Einsatzstellen gut passen könnten.
So kannst du deine Chancen erhöhen. Es ist aber kein „Muss“, nur eine Möglichkeit.
Das kann zwei Bedeutungen haben: Entweder ist sie schon belegt, hat also alle Freiwilligen für die kommende Ausreiseperiode gefunden, oder sie hat die Maximalanzahl von Bewerbungen erhalten, erst, wenn Bewerbungen zurückgezogen oder abgelehnt werden, kannst du dich hier wieder bewerben.
Dein Auslandsjahr kann je nach Projekt und Land über € 12.500 kosten. Ein Teil davon wird durch öffentliche Gelder gedeckt. Diese Gelder sind immer nur als anteilige Finanzierung vorgesehen und zweckgebunden, also für ganz bestimmte Kosten. Sie reichen daher nicht aus, um alle Ausgaben zu finanzieren.
Deswegen sind wir auf Spenden aus einem Förderfonds angewiesen.
Der Förderfonds Freiwilligendienste wird durch die Unterstützerkreise der Freiwilligen gefüllt. Ein Unterstützerkreis kann aus Menschen oder Institutionen bestehen, die sich bereit erklären einen bestimmten Geldbetrag in den Förderfonds zu spenden und dadurch die Freiwilligendienste – auch für dich – anteilig zu finanzieren.
Du bist über Freunde Waldorf während deines Freiwilligenjahres krankenversichert. Im Krankheitsfall kannst du einen Arzt deiner Wahl vor Ort aussuchen.
Das ist kein Grund aufzugeben. Falls du mehrere Absagen erhalten solltest, kannst du dir im Onlineportal neue Einsatzstellen aussuchen und dich erneut bewerben. Deine Ansprechperson unterstützt dich gerne bei der Suche nach einer geeigneten Einsatzstelle. Gemeinsam finden wir sicher eine tolle Alternative!
Gemeinsam mit den Ansprechpersonen vor Ort wägen wir die notwendigen Schritte ab, stets unter Berücksichtigung der Empfehlungen der deutschen Botschaften und der lokalen Behörden. In kritischen Situationen kontaktieren wir umgehend alle Freiwilligen einzeln, bis wir sicher sind, dass es allen gut geht. Wir stehen in engem Austausch mit unseren Einsatzstellen und Kontaktpersonen vor Ort. Die Sicherheit der Freiwilligen hat für uns oberste Priorität.
Sprich mit deiner Ansprechperson im Gastland, wenn du Probleme mit der Unterkunft hast. Gemeinsam findet ihr sicher eine Lösung im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten. Bedenke aber auch, dass es in einem fremden Land mit anderen Lebensbedingungen Zeit braucht, sich an die neuen und vielleicht einfachen Umstände zu gewöhnen. Gib dir und deiner Unterkunft diese Zeit. Du kannst dich auch jederzeit an deine Ansprechperson von uns Freunden Waldorf wenden.
Dann gilt das gleiche, wie auch bei gesetzlich versicherten Freiwilligen: Wir übernehmen die notwendigen Versicherungen fürs Ausland. Zudem unterstützen wir dich nach der Zusage einer Einsatzstelle bei allen offenen Fragen zur Vorbereitung des Dienstes mit Informationen – auch zum Thema private Kranken- und Pflegeversicherung.
Wir bereiten dich auf die Herausforderungen vor, die dich im Ausland bei deinem Einsatz erwarten. Aber das ist noch lange nicht alles: Auf den Seminaren erwarten dich ganz viel Aktionen, die einfach Spaß machen und dich auch persönlich voranbringen. In allen Bereichen geht es dabei immer auch um eine Auseinandersetzung mit dir selbst. Außerdem hast du Gelegenheit, dich mit vielen anderen Freiwilligen auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen.
Du solltest körperlich und psychisch fit sein. Der Freiwilligendienst kann oft anstrengend und emotional herausfordernd sein. Auch die Lebensbedingungen in deinem Gastland sind anders als zu Hause. Bist du dir unsicher, hilft ein Gesundheitscheck bei deinem Arzt weiter, um gesundheitliche Probleme während des Einsatzes zu vermeiden.
Dein Lebensunterhalt während des Freiwilligendienstes ist abgesichert.
Für alle Freiwilligen werden folgende Leistungen übernommen:
- Internationale Fahrtkosten, d.h. die Kosten für die einmalige Reise zur Einsatzstelle und zurück
- Unterkunft und Verpflegung im Gastland
- Ein monatliches Taschengeld in Höhe von mindestens 100 €
- Auslandkrankenversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung
- Pädagogische Begleitung, Beratung und Betreuung
- Seminare inkl. Verpflegung und Unterkunft
- Organisatorische und administrative Begleitung des Dienstes
- Hilfe bei der Vermittlung einer geeigneten Einsatzstelle
- Qualitätssicherung der Einsatzstellen
- Zertifikat über den Dienst
Damit die Freiwilligendienste insgesamt finanziert werden können, sind die Freunde als Träger auf Spenden aus den Unterstützerkreisen der Freiwilligen angewiesen.
Neben dem Engagement im Aufbau des Unterstützerkreises kann es sein, dass du für wenige bestimmte Ausgaben selber aufkommen musst. Konkret sind das: eventuelle Visagebühren sowie abhängig vom Programm Fahrtkosten zu den Seminaren und Impfkosten, falls diese nicht von deiner Krankenkasse getragen werden.
Alle Infos zur Finanzierung und zum Unterstützerkreis findest du hier.
Zunächst musst du dich mit ein paar persönlichen Daten und Informationen bei uns auf der Website registrieren. Im nächsten Schritt kannst du Angaben zu deinem Lebenslauf, deiner Person und deinen Vorerfahrungen machen. Außerdem stellen wir dir ein paar Fragen zu deiner Motivation. An dieser Stelle wirst du dazu aufgefordert ein Foto von dir hochladen, sofern noch nicht geschehen. Aus diesen Angaben wird deine Bewerbung erstellt und an die Einsatzstelle gesendet.
Alles, was du und die anderen Freiwilligen wissen müsst, erfahrt ihr in den Seminaren. Die allermeisten unserer Freiwilligen haben keine „Waldorf-Kenntnisse“. Der Anteil an ehemaligen Waldorfschüler*innen unter den Teilnehmer*innen liegt bei weniger als 20 %.
Die Freunde Waldorf sind dir bei der Beschaffung des Visums beratend behilflich, basierend auf unseren Erfahrungen. Du erhältst von uns nach deiner Platzzusage Informationen zur Visabeantragung für dein Gastland. Die Visaerteilung erfolgt durch die entsprechenden Botschaften des Gastlandes.
Beantrage bitte kein Visum, ohne dich vorher ausreichend zu informieren. Halte gegebenenfalls Rücksprache mit uns Freunden Waldorf. Viele Länder haben eine Sonderregelung für Freiwilligendienst-Visa.
Gleich zu Beginn deines Freiwilligendienstes bekommst du eine persönliche Ansprechperson aus unserem Pädagogikteam und aus der Verwaltung. Sie begleiten dich durchs ganze Jahr.
Die Kosten für dein Visum werden von dir übernommen.
Die Freunde Waldorf übernehmen für dich die Fahrkosten für den Zug und je nach Entfernung auch den Flug ins Ausland. Es wird immer die einmalige Anreise zur Einsatzstelle und die Rückreise übernommen.
Du musst dafür nicht aufkommen. Unterkunft und Verpflegung werden dir von der Einsatzstelle gestellt.
Einige Einsatzstellen unterstützen dich vor Ort beim Spracherwerb oder vermitteln dir Möglichkeiten, einen Sprachunterricht zu besuchen.
Um dich bei einer Einsatzstelle bewerben zu können, musst du dich zunächst bei uns registrieren. Damit erhältst du Zugang zu unserem Onlineportal mit vielen tollen Einblicken und Detailinfos zu den Einsatzstellen, sowie individuelle Beratungsangebote. Hier kannst du eine passende Einsatzstelle auswählen und dich bei dieser direkt und damit gleichzeitig bei uns Freunden Waldorf bewerben. Nach dem Versand kannst du außerdem eine zweite Bewerbung versenden, um deine Chance zu erhöhen.
Den Abschluss der Auslandskrankenversicherung übernehmen die Freunde Waldorf für dich. Während deines Freiwilligeneinsatzes im Ausland bist du außerdem unfallversichert und haftpflichtversichert. Die Kosten für all diese Versicherungen werden von den Freunden Waldorf getragen. Auch während der Seminare bist du über die Freunde Waldorf versichert.
Wir leiten die Bewerbung digital an die Einsatzstelle weiter. Nach Eingang deiner Bewerbung bei der Einsatzstelle, kann es ein paar Tage oder manchmal sogar Wochen dauern, bis ihr euch zu einem Onlinegespräch verabredet oder direkt eine Zu- oder Absage gegeben wird. Der Grund dafür ist, dass die Einrichtungen ganz unterschiedlich arbeiten, die Ferien- und Arbeitszeiten können sehr verschieden sein.
Wenn du nach zwei Wochen noch keine Rückmeldung hast, dann frage gerne direkt bei der Einsatzstelle nach. Wenn du länger nichts hörst, kannst du dich natürlich auch an uns wenden.
Dein Freiwilligendienst dauert in der Regel 12 Monate. In bestimmten Einsatzstellen kann der Dienst auch 11 Monate oder in wenigen Fällen in Europa auch 10 Monate dauern. Je nach Programm kannst du aber auch verlängern: bei weltwärts auf bis zu 24 Monate, beim Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) maximal 18 Monate.
Wenn du eine passende Einsatzstelle ausgewählt hast, kannst du die Bewerbung direkt über unser Onlineportal an die Einrichtung verschicken. Hierfür musst du Fragen zu deinem Lebenslauf beantworten. Oft findet nach er Bewerbung ein Online-Interview mit der Einsatzstelle statt und danach erhältst du über das Portal eine Zu- oder Absage. Nimmst du den Platz über das Onlineportal an, kommt ein verbindlicher Vertrag zustande zwischen Einrichtung, uns als Entsendeorganisation und dir. Erhältst du eine Absage, kannst du dich direkt bei einer anderen Einsatzstelle bewerben.
Die Sicherheit der Freiwilligen steht für uns an erster Stelle. Daher informieren wir uns fortlaufend über die aktuelle Situation in den einzelnen Ländern und sind im engen Austausch mit den Partnereinrichtungen. Zudem beachten wir genau die Hinweise des Auswärtigen Amts. Außerdem vermitteln die Einrichtungen den Freiwilligen Verhaltensregeln und Hinweise für ihre Sicherheit – abgestimmt auf die Länder und spezifischen Regionen.
Deine Arbeitszeit entspricht in der Regel der einer Vollzeitstelle mit Vor- und Nachmittagsarbeitszeit und Pausen dazwischen. In manchen Einsatzstellen gibt es auch andere Einsatzzeiten, die von gelegentlichen Abend- oder Wochenendveranstaltungen bis zu regelmäßigen Wochenenddiensten reichen.
Du bekommst ein monatliches Taschengeld von mindestens 100 € bis maximal 350 €.
Du suchst dir auf der Karte eine Einsatzstelle die deinen Vorstellungen was Aufgaben, Land und Sprache entspricht aus (und deren Voraussetzungen du erfüllst) und klickst dann dort auf „Jetzt bewerben“.
Das hängt von bestimmten Voraussetzungen ab: In vielen Bundesländern hast du diese Möglichkeit. Sprich dich am besten mit deiner Schule ab. Dort erfährst du, welche Kriterien dein Freiwilligendienst für die Fachhochschulreife erfüllen muss.
Die Einrichtung stellt dir eine Unterkunft zur Verfügung, du brauchst dich also nicht selbst darum zu kümmern. Die Art der Unterkünfte variieren, bei manchen Einsatzstellen erhältst du z. B. ein Zimmer in einer Gastfamilie, bei anderen kommst du in einer WG-Wohnung mit anderen Freiwilligen unter. Infos zur Unterkunft findest du in den ausführlichen Einsatzstellenbeschreibungen (die du dir nach einer Registrierung auf unserer Karte anschauen kannst).
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