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Aktuelles & Termine

Ehemaligentreffen 2016

Also eins ist klar, dieses Treffen, vielmehr diese Begegnungen, die dieses Wochenende stattgefunden haben, lassen sich nicht in Worte fassen. Dies ist ein leiser Versuch vom Ehemaligentreffen zu erzählen.

Die poetische Seite in mir sagt: Es war ein Musikstück, mit Melodien, die aus unserem Innern sind, mit einem Rhythmus, der zum Tanzen inspiriert. Die pragmatische Seite in mir sagt: also am Freitag bin ich angereist, habe viele neue Lachen gehört und verschiedenste Menschen wieder- & zum ersten Mal gesehen. Naja, okey, Pragmatik und Poesie vermischen sich.

Also nächster Versuch, am Freitagabend wurden wir herzlichst empfangen, der Ort, der Hof AntoniQ in Mühlhausen (Thüringen) nahm uns mit seiner wunderschönen Atmosphäre auf. Ellen, Helene & in Gedanken auch Dorit, die leider wegen Krankheit nicht kommen konnte (an dieser Stelle noch mal ein riesiges Danke fürs Organisieren!!), hießen uns Willkommen. Sie stemmten den liebevoll gestalteten Rahmen des Wochenendes und alle die da waren, füllten gemeinsam den Rahmen aus. Wir tanzten, sangen, spielten, waren Kinder. Zur gleichen Zeit bewegten wir die großen Themen und Fragen. Wir bewegten sie in uns. Wir bewegten sie im Gespräch. Wir bewegten sie mit Thomas & Matthias.

Thomas und Matthias besuchten uns auf dem Ehemaligentreffen, um jeweils von ihren eigenen verrückten Träumereien & Visionen zu erzählen. Thomas berichtete sehr persönlich von einem zunächst europaweiten Kongress von*für*mit Menschen mit Behinderung. Er erzählte von dem ersten Kongress, der 1998 stattfand und erzählte von den vielen, vielen Kongressen und Initiativen die darauf folgten. Wer genaueres wissen will, schaue hier: www.socialartist.events

Der erste Weltkongress für Menschen mit Behinderung findet nächstes Jahr in Russland statt! (bitte weitersagen, also wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, ihr wisst schon, einfach verbreiten, dass es diese Möglichkeit, diesen Kongress von*für Menschen mit Behinderung gibt!)

Matthias berichtete von den Plänen und Ideen für den Kongress „soziale Zukunft“, den er mitorganisiert. Zuerst merkte ich, wie sich eine Schwere auf meine Haut legte, die immer kommt, wenn ich mich mit den sogenannten „Weltproblemen“ beschäftige, doch dann schaffte Matthias es, diese Schwere in Leidenschaft, Energie und Gestaltungslust umzuwandeln. Auf dem Kongress soll Platz sein, sich mit den sozialen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen und tätig zu werden. Wir Ehemaligen (auch die, die nicht am Ehemaligentreffen teilgenommen haben) sind eingeladen teilzunehmen, mitzuhelfen und auch Podiumsdiskusionen mitzugestalten. Wer daran Interesse hat, hier melden: matthias.niedermann[at]posteo.de

Im Anschluss wählte jede*r ein Angebot, was ihm*ihr gerade am ehesten zusagte. Einige entlasteten ihren Kopf und schnitzten Löffel, einige kamen über Rassismus, Asyl und Flucht ins Gespräch, einige fanden Inspiration zur nächsten EK-Saison und einige blieben im Gespräch über die soziale Zukunft. Vermutlich hätte der Samstag noch viele Stunden mehr gebraucht, um dem ganzen Potential, dem Engagement, den Freundschaften und Ideen, die bei dem Treffen versammelt waren, gerecht zu werden.

Am Sonntag dann, als sich gerade ein Gefühl des „sorichtigangekommensein“ einstellte, kam auch schon die Verabschiedung und die Frage: Wie nehme ich diese Lebendigkeit jetzt mit nach Hause?

An dieser Stelle nochmal ein großes, großes Danke an das Orgateam: Dorit, Helene und Ellen und die fleißigen Köch*innen: Lea und Milan. Das Essen war großartigst! Ohrwurm: „Dank für das Essen, dank für den Sonnenschein, Dank für den Regen, für das Beisammensein. Dank an das Küchenteam, ihr ward großartig!“

Auf ein Wiedersehen, spätestens beim Sommerfest ;o)

Sara

Ehemaligencampus – Tagung der Arbeitskreise

Johannes und ich haben den Ehemaligencampus geplant und organisiert, damit Ehemalige und Initiativen zusammenkommen, sich austauschen und voneinander lernen können.

Rückblickend sage ich, dass wir damit gescheitert sind und erfolgreich waren.

Wir sind gescheitert, weil wir auf viel mehr Menschen und Initiativen gehofft hatten. Und, weil die Organisation an vielen Stellen hakte und improvisiert werden musste.

Gelungen war die Veranstaltung, weil beinahe 30 Ehemalige aller Bereiche da waren: Incomer und IncomerInnen haben zusammen mit ehemaligen Outgoing-Freiwilligen und Inlandsfreiwilligen Einheiten zum Thema Globales Lernen erstellt, diskutiert und bewertet.

Parallel haben sich die Erzählteamenden getroffen, gelernt wie sie gute Geschichten erzählen können und was Youth-Leadership bedeutet.

Abends waren Mitarbeitende von Cantare (http://cantare-projekt.de/) bei uns und haben von ihrem Projekt berichtet. Wir fanden das großartig und waren ganz froh darüber, dass sie bei uns waren.

Nicht zuletzt konnte ich meine Idee eines Freunde-Ehemaligen-Sommerfestes vorstellen und habe Menschen gefunden, die es mit mir zusammen organisieren möchten.

Herzlichen Dank an alle die Teilgenommen haben und an Julia, Johannes und Helmut für die Unterstützung bei der Organisation und Chocco für’s Kochen.

Auf einen noch schöneren und besseren Ehemligencampus 2017

Georg

Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen – in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen

Am Waldorflehrerinnen‐ und Erzieherseminar vom 19.-21.02.2016 in Stuttgart nahm eine bunte Truppe aus 50 internationalen und deutschen Freiwilligen sowie Ehemaligen aus allen Programmen teil. Stephan Ronner, der Barde der freien Hochschule Stuttgart, leitete die Tage musikalisch und über eine einzigartige Bildsprache sehr lebendig ein. Danach folgten in munterer Abwechslung „Künstlerische Workshops“,  – Impulsvorträge zu den Überschriften „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ und „Ich bin der Ich werde“ – ausreichende Pausen und ein buntes Abendprogramm mit Tanz und Spiel. Die Hochschule Stuttgart beriet parallel die Interessierten über alle Formen und Möglichkeiten, wie sich Studiengänge zum Waldorflehrer aufbauen. Weitere Informationen zum Berufsbild Waldorflehrer findest du hier: http://www.waldorfschule.de/waldorflehrer/berufsbild/  Frau Margareta Leber und Michael Neu begleiteten die Freiwilligen seitens der Hochschule durch das Wochenende und schafften durch Ihre persönliche Präsenz eine wunderbare Verbindung  zu den Freiwilligen.

Für den ein oder anderen wurden gleich individuelle Lösungen gefunden. Auch Ausbildungsplätze zum Erzieherseminar wurden gleich gesichert.

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Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.

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