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Interviews & Berichte

Aimar Zabaleta besucht die zwölfte Klasse der Waldorfschule Überlingen am Bodensee. Seit fünf Jahren engagiert sich Aimar am weltweiten Schüleraktionstag WOW-Day.
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Angela Basenach geht in die zehnte Klasse der Jacob Böhme Waldorfschule in Görlitz. Vom WOW-Day hat die Sechzehnjährige zum ersten Mal in ihrem zweiten Jahr an der Waldorfschule gehört. zum Interview

Cosima Nagel besucht die zwölfte Klasse der Waldorfschule Überlingen am Bodensee. Als Mitglied der Schülermitverwaltung der Schule informiert sie MitschülerInnen über den internationalen Spendensammelaktionstag. zum Interview

Bereits zum 10. Mal nimmt die ungarische Waldorfschule in Vac teil. Dazu kamen an einem Samstagmorgen SchülerInnen und LehrerInnen der sechsten bis achten Klasse auf dem Marktplatz der Stadt zusammen.  zum Artikel

Wow! Auch im Libanon, mitten im Flüchtlingslager „Shatila“ in Beirut, gibt es einen Waldorfkindergarten. Das wissen nun die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule in Karlsruhe ganz genau.  zum Artikel

2017 macht erstmals auch die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Altenschlirf beim WOW-Day mit: Alle Produkte, die am Michaelitag in den Werkstätten hergestellt wurden, wurden in einer Tombola verlost. zum Artikel

Die Waldorfschule in Moldawien nimmt bereits zum sechsten Mal am WOW-Day teil. Und das obwohl die Waldorfschule selbst dringend Unterstützung braucht. Denn ihr eigenes Schulgebäude platzt aus allen Nähten. zum Artikel

Die Waldorfschule Wahlwies macht den WOW-Day zum Apfel-Tag. Ausgerüstet mit einem Korb frischer Äpfel zog die sechste Klasse losen und verkauften selbstgebackene Apfelpfannkuchen. zum Artikel

Schon seit sechs Jahren engagieren sich die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Soest am WOW-Day. Das Besondere: Die ganze Schulgemeinschaft nimmt am weltweiten Aktionstag teil. zum Artikel

Bei bestem „Bilderbuchwetter“ feierte die Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf ihren diesjährigen WOW-Day und verband ihren Aktionstag zur Unterstützung von Waldorfschulen weltweit mit dem bevorstehenden Herbstfest. zum Artikel

Bereits zum vierten Mal nimmt die Rudolf-Steiner-Schule Solothurn am WOW-Day teil: Dazu organisierte die Schule einen Sponsorenlauf, wie WOW-Day Koordinator Peter Keim berichtete. zum Artikel

Der Beginn einer Freundschaft. Das war der WOW-Day an der École Rudolf Steiner de Montréal, die einen Marathon gemeinsam mit der Akwesasne Freedom School veranstaltete. zum Artikel

Die SchülerInnen der achten Klasse der Waldorfschule Benefeld schnupperten am WOW-Day ins richtige Berufsleben und arbeiteten für einen Tag in einem Betrieb. Was sie alles am WOW-Day erlebt haben, beschreiben die Achtklässler selbst. zum Artikel

Seit mehreren Jahren pflegen eine Klasse der Braunschweiger Waldorfschule in Deutschland und die
Musikschule des Sozialprojekts Monte Azul in Brasilien einen lebendigen Austausch. zum Artikel

Interview: „Eine großartige Chance, anderen Menschen zu helfen“

Aimar Zabaleta (17) besucht die zwölfte Klasse der Waldorfschule Überlingen am Bodensee. Ursprünglich kommt er aus Spanien, lebt aber schon seit zwölf Jahren in Deutschland. Seit fünf Jahren engagiert sich Aimar am weltweiten Schüleraktionstag WOW-Day. Als Mitglied der Schülermitverwaltung seiner Schule informiert er MitschülerInnen über die Aktion, lädt interessante Referenten aus Projekten in aller Welt ein und behält den Überblick, wenn später alle Spenden der Schulgemeinschaft zusammengetragen werden.

Im Rahmen der 26. Bundesschülerratstagung der WaldorfSV in Kaltenkirchen traf unsere WOW-Day Koordinatorin den engagierten Siebzehnjährigen.

Aimar, welche Bedeutung hat für dich die Waldorfschule?
Waldorfschule bedeutet für mich, dass vor allem in den frühen Jahren bis zur achten Klasse so ein bisschen Alternativprogramm stattfindet. Im Vordergrund stehen insbesondere die künstlerischen Fähigkeiten und das Entwickeln der eigenen Persönlichkeit und nicht nur die schulischen Leistungen.

Als Schülersprecher setzt du dich für die Interessen deiner MitschülerInnen ein. Was machst du, wenn du nicht in der Schule bist?
Ich spiele Volleyball und fotografiere sehr gerne. Auch fahre ich gerne Rennrad.

Warum engagierst du dich beim weltweiten Schüleraktionstag WOW-Day?
Der WOW-Day ist für mich eine sehr gute Möglichkeit, sich schon als junger Mensch für andere Menschen einzusetzen und einfach was zu tun. Dazu hat man sonst nicht unbedingt die Möglichkeit, allein schon mit 13,14 oder 15 Jahren einen Tag arbeiten zu gehen. Das Geld dann an jemanden zu spenden, der es vielleicht nötiger hat als wir gerade, empfinde ich als wundervolle Gelegenheit, Menschen an anderen Orten zu helfen.

Was macht deine Schule am WOW-Day?
Der WOW-Day findet bei uns immer am 29. September des Jahres statt. Da bekommen wir einen Tag schulfrei und können stattdessen arbeiten gehen. Das Geld, das wir dabei verdienen, kommt dann in einen großen Topf und wird an verschiedene Einrichtungen gespendet. Dabei entscheiden die Klassen selber, welche Projekte sie mit ihrer Spende unterstützen wollen.

Wie würdest du andere dazu motivieren beim WOW-Day mitzumachen?
Ich denke genau aus dem gleichen Grund aus dem ich persönlich da mitmache. Weil es einfach eine sehr großartige Chance ist, anderen Menschen zu helfen.

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Also wenn ich über das Thema Schule nachdenke: Bei uns in Deutschland mehr politische Bildung. Allgemein einfach auf der ganzen Welt insgesamt mehr Bildung oder mehr Schulen, so dass alle Kinder die Möglichkeit haben, sich selbst eine eigene Meinung zu bilden. Das ist glaube ich eine sehr, sehr wichtige Sache, um die wir uns kümmern sollten.

Interview: „Ich möchte, dass Kinder überall auf der Welt die gleichen Chancen bekommen“

Angela Basenach (16) geht in die zehnte Klasse der Jacob Böhme Waldorfschule in Görlitz. Bis zur siebten Klasse besuchte sie ein staatliches Gymnasium, bevor sie dann mit 13 Jahren zur Waldorfschule wechselte. Rückblickend eine echte Rettung, so die Sechzehnjährige.

Im Rahmen der 26. Bundesschülerratstagung der WaldorfSV in Kaltenkirchen traf unsere WOW-Day Koordinatorin den engagierten Siebzehnjährigen und sprach mit ihm über die (Waldorf-)Schulzeit, WOW-Day und Wünsche für die Zukunft.

 

Angela, welche Bedeutung hat für dich die Waldorfschule?
Ich war bis zur siebten Klasse am Gymnasium, das heißt ich war vorher an der freien Grundschule, dann am Gymnasium. Damals gab es die Waldorfschule in Görlitz noch nicht. Die ist erst sechs Jahre alt. Meine Leistungen in der Schule waren nicht besonders gut. Irgendwann habe ich beschlossen, dass ich wiederholen möchte, um an die Waldorfschule zu kommen. Für mich ist die Waldorfschule echt die Rettung gewesen, weil ich kein Bock mehr hatte auf Lernen. Oft kam ich nach Hause und wollte eigentlich nichts mehr von Schule hören.
Ich bin dann an die Waldorfschule gekommen. Dort war ich dann total „happy“. Eine der Streberinnen, die Eurythmie liebt und ihre Epochenhefte jedes Mal ausgestaltet. Ja, für mich ist Waldorfschule was Tolles, ich überlege sogar, ob ich selbst einmal Wahldorfpädagogin werden möchte und dann selber Klassenlehrerin. Die Waldorfschule bedeutet für mich viel. Einen Weg das Leben zu lernen. Also wirklich für das Leben zu lernen und nicht einfach für das Abitur oder um danach zu studieren zu können, sondern nachhaltig zu lernen.

Was machst du, wenn du nicht in der Schule bist?
Seit diesem Jahr interessiere ich mich sehr für Politik. Ich gehe da in so eine Jugendgruppe, die sich für mehr Jugendbeteiligung in der Politik einsetzt. Auch spiele ich zwei Instrumente Harfe und Gitarre. Und sonst interessiere ich mich für Sprachen, obwohl ich es nicht wirklich kann. Ich habe mit zwei verschiedenen Sprachen angefangen Hindi und Hebräisch.

Kennst du den WOW-Day?
Also, ich habe damals am Gymnasium von so was in der Art gehört. Das war der Soziale Tag, an dem man arbeiten geht und dann spendet man den Lohn für ein Projekt. Das fand ich damals schon ziemlich interessant. Vom WOW-Day habe ich zum ersten Mal an meinem zweiten Jahr an der Waldorfschule davon gehört. Damals hat es bei uns leider nicht geklappt, weil es zu kurzfristig war und irgendwie hatten wir verschiedene Ideen, aber das ist dann auch nicht umgesetzt worden. Unsere Lehrerin war dann zwischenzeitlich auch noch krank. Im Jahr danach hat unser Lehrer das dann total verpennt. Da hatten wir auch viele andere Projekte. Das ist dann nicht mitgekommen.
Aber ich finde es eigentlich eine schöne Sache. Zum einem weil man die Chance kriegt, woanders zu arbeiten, was anderes kennenzulernen. Parallel dazu das Geld dann zu spenden für ein gutes Projekt ist eine gute Sache. WaldorfschülerInnen sind ja nicht da, um wegzuschauen, sondern hinzugucken, zu dem was auf der Welt passiert und zu helfen, wenn man kann.

Was wünscht du dir für die Zukunft?
Ich möchte vor allem, dass Kinder überall auf der Welt die gleichen Chancen bekommen. Ich hatte mal mit dreizehn eine sehr extreme Phase, in der ich gemeint habe: Wodurch habe ich ein Recht auf Kleidung, die von Kindern hergestellt wird? Wodurch habe ich ein Recht auf Handys? Wodurch habe ich dieses Recht? Einfach nur, weil ich hier geboren wurde! Eine Zeit lang war ich der Meinung, man sollte nur Fair Trade und so weiter kaufen. Wenn man das Geld dafür nicht hat, dann einfach gar nicht, weil ich das eben schon krass fand. Inzwischen sag ich, man muss auch irgendwo vernünftig bleiben, indem man sagt: Okay, ich kauf mir jetzt keine Klamotten, nur weil ich das Geld dafür nicht haben, aber irgendwo ist es für mich immer noch ein Traum, dass die Kinder überall die gleichen Chancen haben. Dass nicht der Geburtsort darüber entscheidet, was man kann, wer man werden kann. Das ist für mich besonders wichtig.
Und dann hoffe ich einfach, dass unsere Welt nicht so wird, wie ich momentan das Gefühl hab. Wir hatten mal einen Vortrag über Medien an unserer Schule, bei dem ich dann auch irgendwie dachte, wenn man sich anschaut, wie viele Sachen, von denen man vor 30, 40 Jahren gedacht hat, dass wird niemals passieren, jetzt so sind. Wenn man anschaut, was die Stasi gemacht hat und was heute passiert an Überwachung. Da ist es schon so, dass ich mir teilweise Sorgen mache, wie wird unsere Zukunft in 20 Jahren aussehen? Wie weit wird sich dieses rein materialistische Denken durchsetzen und wie weit wird dadurch das geistige Denken verloren gehen. Und ich hoffe, dass dieses durch Sachen wie die Waldorfbewegung auflebt und sich dadurch trotzdem durchsetzt.

Interview: „Weil es uns so gut geht“

Cosima Nagel (17) besucht die zwölfte Klasse der Waldorfschule Überlingen am Bodensee. Seit der achten Klasse engagiert sich die Schülerin am weltweiten Schüleraktionstag WOW-Day. Als Mitglied der Schülermitverwaltung der Schule informiert sie MitschülerInnen über den internationalen Spendensammelaktionstag, lädt interessante Referenten aus Projekten in aller Welt ein und behält mit den Überblick, wenn später alle Spenden der Schulgemeinschaft zusammengetragen werden.

Im Rahmen der 26. Bundesschülerratstagung der WaldorfSV in Kaltenkirchen traf unsere WOW-Day Koordinatorin die engagierten Schülersprecherin.

Cosima, als Schülersprecherin setzt du dich für die Interessen deiner MitschülerInnen ein. Was machst du, wenn du nicht in der Schule bist?
Ich musiziere sehr viel. Ich spiele drei Instrumente: Cello, Klavier und Gitarre. Auch spiele ich Volleyball und tanze Breakdance.

Welche Bedeutung hat für dich die Waldorfschule?
Eine gewisse Freiheit. Man hat die Möglichkeit sich wirklich zu bilden. Gerade in der Waldorfschule mit einer großen Vielfalt, die dann später auch zu einer echt großen Freiheit führt. Weil man selber entscheiden kann, einfach fähig ist "richtig" zu handeln bzw. frei zu handeln. Ich glaube, wenn man keine Schule oder keine Bildung erfährt, dann ist man ziemlich eingeschränkt.

Was ist der WOW-Day für dich?
Eine Möglichkeit. Wirklich, eine wunderbare Möglichkeit, anderen Menschen, die es nicht so einfach haben schnell eine Arbeit zu finden oder überhaupt zu arbeiten, zu unterstützen.

Vervollständige den Satz: Ich mache am Aktionstag mit, weil …
… ich die Möglichkeit habe den Menschen zu helfen und das auch sehr, sehr gerne möchte.

Was macht deine Schule am WOW-Day?
Normalerweise sucht sich jeder Schüler eine Arbeit. Sei es im Sportladen, bei einem Bauer oder privat in irgendwelchen Familien. Letztes Jahr gab es auch ein Benefizkonzert. Da haben wir schon im Frühjahr angefangen zu üben, sodass es dann im Herbst aufgeführt werden konnte. Die Spenden, die von den Besuchern dann gesammelt wurden, wurden dann an verschiedene Einrichtungen weitergegeben.

Was ist für dich das beste Argument beim WOW-Day mitzumachen?
Weil es uns so gut geht. Und weil wir überhaupt erst die Möglichkeit haben: wir bekommen einen Tag frei, wir haben tausend Arbeitsstellen rund um uns herum und für einen selber ist es auch einen schöne Erfahrung. Und das Gefühl geholfen zu haben – ich finde das eine Bereicherung.

Was wünscht du dir für die Zukunft? Was soll sich deiner Meinung nach verändern?
Mehr Bildung. Dass die Menschen lernen zu reflektieren und lernen wahrzunehmen, welche Dinge möglich sind. Dass Menschen mehr Bildung erfahren können und sich besser eine eigene Meinung bilden können.

WOW-Day in Ungarn, Vac

Bereits zum 10. Mal nimmt die ungarische Waldorfschule in Vac am weltweiten Aktionstag teil. Dazu kamen an einem Samstagmorgen SchülerInnen und LehrerInnen der sechsten bis achten Klasse auf dem Marktplatz der Stadt zusammen. Die Aufführung der sechsten Klasse mit selbstgefertigten Schilden und Holzschwertern lockte viele neugierige Zuschauer für das anschließende Singen aller drei Klassen an. Darüber hinaus zeigten einzelne Schüler Straßenakrobatik, verkauften selbstgestaltete Postkarten oder selbstgebackene Leckereien. Es entstand ein reger Austausch zwischen ZuschauerInnen, SchülerInnen und LehrerInnen. Insgesamt 50 000 Forinth, umgerechnet etwa 160 Euro kamen zusammen. Die Spenden helfen Waldorfeinrichtungen, Kinder aus ärmeren Familien aufzunehmen und einen warmherzigen Ort zum Lernen zu schenken.

WOW-Day in Deutschland, Karlsruhe

Wow! Auch im Libanon, mitten im Flüchtlingslager "Shatila" in Beirut, gibt es einen Waldorfkindergarten. Das wissen nun die Schülerinnen und Schüler der
Waldorfschule in Karlsruhe ganz genau. Erfahren haben die SchülerInnen von diesem
Kindergarten von einer Kollegin ihrer Klassenlehrerin. Frau Wiebelitz ist nicht nur
Erzieherin im benachbarten Waldorf-Kindergarten, sondern auch regelmäßig mit dem
notfallpädagogischen Team der Freunde der Erziehungskunst im Ausland im Einsatz
und leistet pädagogische Erste Hilfe für traumatisierte Kinder und Jugendliche.

Nur vor wenigen Wochen war sie dort und konnte so der Klasse von den Zuständen
im Flüchtlingslager, von Armut, Gewalt und Hoffnungslosigkeit berichten. Denn die
Menschen müssen dort schon seit vier Generationen in völlig überfüllten Camps
leben. Aber für einige Kinder gibt es seit einiger Zeit einen Lichtblick. Sie dürfen inden 2014 gegründeten Waldorfkindergarten gehen, dürfen in Ruhe spielen, Sicherheit
und friedliche Kommunikation erleben, sind umgegeben von schönen Dingen, die es
sonst im Lager so wenig gibt.
Da dieser Kindergarten durch Spendengelder finanziert wird, entschloss die Klasse 8b
kurzerhand einen eigenen Beitrag zum Gelingen des Projekts zu leisten und meldete
sich für den Waldorf-One-World-Day an. Am Waldorf-One-World-Day, kurz WOW-Day,
sammeln engagierte Menschen auf der ganzen Welt auf unterschiedlichste Weise
Spenden und schenken sie an Waldorf-Einrichtungen in Not.

In sehr kurzer Zeit organisierten die SchülerInnen einen Verkaufsstand mit Gebäck,
selbstgemachter Marmelade, Laternen, Vogelhäuschen, herbstlich gestalteten Karten,
Bienenwachstüchern und vielen anderen Dingen. Daneben gab es noch eine
Bastelaktion für Kinder, bei der Karten gestaltet werden konnten. Drei SchülerInnen
der Klasse sorgten mit Geigen und Flöten für eine schöne Stimmung auf dem
gesamten Schulhof. Am Ende des Marktes blickte die Klasse auf eine stolze Summe
Geld, die dem Kindergarten "Bait al-Shams" - "Haus der Sonne" zu Gute kommen
wird.

WOW-Day in der Lebensgemeinschaft Altenschlirf

2017 macht erstmals auch die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Altenschlirf beim WOW-Day mit: Alle Produkte, die am Michaelitag, also dem 29. September, in den Altenschlirfer Werkstätten hergestellt wurden, wurden am Tag der offenen Tür am 3. Oktober in einer Tombola von der JUKO (Seminaristen Azubis und Praktikanten) verlost. Die Einnahmen gehen an Prietenia Pantelimon, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Rumänien, zu der auch eine Waldorf-Förderschule gehört. Das 2006 eröffnete sozialtherapeutische Zentrum liegt auf einem knapp fünf Hektar großen Gelände in der Nähe der Hauptstadt Bukarest. Nach und nach entstehen dort 40 Wohn- und 50 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

„Wir freuen uns sehr, durch unsere Teilnahme am WOW-Day ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, so Tobias Raedler, Geschäftsleiter für den Wohnbereich und selbst ehemaliger Waldorfschüler. Viele Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaft haben eine heilpädagogische Waldorfschule besucht und verbinden gute Erinnerungen mit ihrer Schulzeit. „Weltweit gibt es für Waldorfschulen oder heilpädagogische Einrichtungen, die auf anthroposophischer Grundlage arbeiten, oft keine oder nur geringe staatliche Zuschüsse“, erklärt Raedler. „Eine so umfassende Förderung von Menschen mit Behinderung, wie wir sie hier in unserer Gemeinschaft leisten können, ist in vielen Ländern alles andere als selbstverständlich.“

WOW-Day in Moldawien, Kishinew

Die Waldorfschule in Moldawien nimmt bereits zum sechsten Mal am WOW-Day teil. Und das obwohl die Waldorfschule selbst dringend Unterstützung braucht. Denn ihr eigenes Schulgebäude platzt aus allen Nähten. Dringend wird ein weiteres Stockwerk gebraucht, denn jedes Jahr gibt es viel mehr Anmeldungen als SchülerInnen aufgenommen werden können. Der Mangel an ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer ist ein weiteres großes Problem, speziell in den Fremdsprachenfächern Deutsch, Englisch und Französisch. Zwar bringt der Status als staatliches Lyzeum eine gewisse finanzielle Unterstützung, aber Fächer wie Werken, Handarbeit, Malen oder Eurythmie werden nicht staatlich finanziert. Nur unter großen Mühen können viele Eltern einen Anteil an den regulären Schulkosten aufbringen. Von weiteren Räumlichkeiten kann die Schulgemeinschaft bisher nur träumen.

Umso bemerkenswerter ist es, dass die Schulgemeinschaft seit mehreren Jahren am WOW-Day teilnimmt und sich für andere Waldorfeinrichtungen in der Welt einsetzt. „In diesem Jahr musste der WOW-Day im Vorfeld einige kleine Hindernisse überwinden“, berichtet Natalia Vacariuc, Lehrerin und Mitorganisatorin an der Waldorfschule Chișinău, „am ausgewählten Tag regnete es in Strömen, sodass wir unseren WOW-Day um zwei Wochen verschieben mussten.“ Neben einem Benefizkonzert führten die SchülerInnen verschiedene Tänze auf und verkauften handgemachte Puppen. Das Highlight war eine spektakuläre Feuershow. Im Vorfeld des Festes dekorierten die SchülerInnen der siebten Klasse gemeinsam mit ihren Eltern den Schulhof und hängten handgemalte Flaggen aus aller Welt auf. „Das gemeinsame Herbstfest war ein voller Erfolg“, erzählt Natalia Vacariuc stolz. Die gesammelten Spenden der SchülerInnen helfen nicht nur beim Bau eines Schulgebäudes der im vergangenen Jahr in Not geratenen Waldorfschule in Haiti. Vielmehr noch setzt ihr Einsatz ein außergewöhnliches Zeichen des Miteinanders und verdeutlicht einmal mehr wie wichtig es ist, in einer immer komplexer werdenden Welt sich einander nicht aus den Augen zu verlieren.

WOW-Day in Deutschland, Wahlwies

Ausgerüstet mit Kochschürze, Pfannenwender und einem Korb frischer Äpfel zogen die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse der Waldorfschule Wahlwies am WOW-Day los um selbstgebackene Apfelpfannkuchen auf dem Stockacher Wochenmarkt zu verkaufen. Köstlich dufteten die kleinen Küchlein und lockten viele hungrige und neugierige Besucher an den Stand der Waldorfschule. Eine willkommene Werbung für die Schule am Rande des Bodensees. Aber es wurde nicht nur gebacken! Die SchülerInnen haben beeindruckende Jonglage-Kunststücke gezeigt. Gemeinsam mit dem Klassenlehrer haben SchülerInnen und einige Eltern zum Abschluss gesungen. Die gesammelten Spenden gehen an Waldorf-Einrichtungen in Not. Denn in den meisten Ländern bekommen Waldorfschulen keine oder nur sehr wenig staatliche Unterstützung. Nur unter großen Mühen können viele Eltern sich an den Schulkosten beteiligen.

WOW-Day in Deutschland, Soest

Schon seit sechs Jahren engagieren sich die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule Soest am WOW-Day. Das Besondere: Die ganze Schulgemeinschaft nimmt am weltweiten Aktionstag teil. Von der ersten bis zur zwölften Klasse gehen die Schülerinnen und Schüler am WOW-Day verschiedenen Tätigkeiten nach. Dadurch sammeln sie Spenden, die Kindern überall auf der Welt helfen eine gute Schule zu besuchen. So haben die Soester SchülerInnen köstliche Waffeln gebacken, Birnen gepflückt, Pferde gestriegelt und in der Fußgängerzone Gitarre gespielt oder gesungen. Am Ende kam eine stolze Summe zusammen, die unter anderem einer neu gegründeten Waldorfschule im indischen Dorf Darbari hilft Unterricht für Kinder aus armen Verhältnissen zu gestalten.

Angestoßen wird der WOW-Day in Soest in jedem Jahr von Gabriele Krebs, Mitbegründerin der Waldorfschule und Schulsekretärin. Mit großem Engagement setzt sie sich für die Unterstützung von Waldorfschulen in anderen Ländern ein. Sie weiß, in vielen Ländern müssen Waldorfinitiativen mit geringen oder gar ohne staatliche Hilfe auskommen. In Vorbereitung auf den WOW-Day sorgt sie dafür, dass jede Schülerinnen und jeder Schüler eine Arbeit findet. Dabei gehen ihr nie die Ideen oder Arbeitsplätze aus.

Für den diesjährigen WOW-Day wünscht sich Gabriele Krebs, dass sich auch die Kolleginnen und Kollegen am WOW-Day beteiligen. „Einige SchülerInnen beschwerten sich, dass die Lehrerinnen und Lehrer an diesem Tag frei haben, während sie schuften“, berichtet sie. „Das ist natürlich nicht der Fall“, fügt sie mit einem Lachen hinzu. Denn an diesen Tag finden meist Lehrerkonferenzen statt. Trotzdem fände sie es schön, wenn wirklich die ganze Schulgemeinschaft am WOW-Day teilnimmt. Warum? „Ganz einfach, weil es eine gute Sache ist“, so die engagierte Koordinatorin.

WOW-Day in Deutschland, Düsseldorf

Bei bestem „Bilderbuchwetter“ feierte die Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf ihren diesjährigen WOW-Day und verband ihren Aktionstag zur Unterstützung von Waldorfschulen weltweit mit dem bevorstehenden Herbstfest. Erstmalig gestaltete die Schulgemeinschaft einen bunten Flohmarkt. Und auch die Kindergartengruppe steuerte einen wunderschön geschmückten Stand bei. Mit Mut ging es ans Handeln und Feilschen. Ob Kleidung, Spiele oder Bücherklassiker für jeden Interessenten war etwas dabei. Wer seinen sportlichen Geist testen wollte, fand Gefallen am rustikalen Hindernislauf, der über Strohballen über das gesamte Schulgelände führte. In der Aula wurde dagegen bewegende Eurythmie gezeigt und zum Abschluss gemeinsam gesungen.

„Es war ein richtig schöner Tag“, resümiert die WOW-Day Koordinatorin Ingrid Helen Steed. „Mit dem Erlös haben wir zudem einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Waldorfschulen in anderen Ländern leisten können“, ergänzt ihre Kollegin Rainier Sielaff, „was für ein motivierender Erfolg!“

WOW-Day in der Schweiz, Solothurn

Bereits zum vierten Mal nimmt die Rudolf-Steiner-Schule Solothurn am WOW-Day teil: Dazu organisierte die Schule einen Sponsorenlauf, wie WOW-Day Koordinator Peter Keim berichtete:

„Am vorerst letzten sonnigen und warmen Freitag Anfang November, hatten wir perfekte Bedingungen für unseren Sponsorenlauf zugunsten der Educare-Kindergärten in Kapstadt. Eine kleine Ansammlung von Zuschauern, darunter stark vertreten unsere Kindergartenkinder, einige Erwachsene und wenige Oberstufenschüler, feuerten unsere LäuferInnen zu Höchstleistungen an. Die Strecke, circa 450 m, ist zuvor sorgfältig von den Herren aus der siebten Klasse abgesteckt worden. Am Start und Zieleinlauf gab es Wasser und Knabberstangen für zwischendurch. Ob groß oder klein, schmal oder kräftig, jeder gab sein Bestes bis zum Ende des knapp 40-minütigen Laufs.“

Die Spenden unterstützen die Arbeit der Educare-Kindergärten in Kapstadt, Südafrika. Die knapp 40 Kindergärten befinden sich in den Townships der sudafrikanischen Metropole. Seit 1994 werden die Einrichtungen von Frauen geführt, die selber dort geboren und aufgewachsen sind. Die Mamas – wie sie genannt werden – kümmern sich um die Kinder der vielen Menschen, die durch Arbeit oder Arbeitssuche morgens die Hütte verlassen und erst spät am Abend zurückkehren. Damit holen sie viele Kinder von der Straße und ermöglichen ihnen einen sicheren Ort zu Spielen abseits von Drogen, Kriminalität und Prostitution.

WOW-Day in Kanada, Montréal

Im vergangenen Jahr nahm das École Rudolf Steiner de Montréal zum ersten Mal am Waldorf-One-World Day, kurz WOW-Day, teil. An diesem Tag sammeln WaldorfschülerInnen auf der ganzen Welt Geld, um Waldorfschulen, die keine staatliche Unterstützung erhalten, zu helfen. Das École Rudolf Steiner de Montréal entschied sich, einen neun Kilometer langen Gehmarathon zu veranstalten, gemeinsam mit der Akwesasne Freedom School.

Die Freedom School wurde 1979 vom Stamm der Mohawk in Akwesasne gegründet. Die Schule war die erste Schule, die in Kanienkéha, der Sprache der Mohawk unterrichtete. Damit leistete sie einen wichtigen Beitrag, um das Überleben dieser Sprache zu sichern. Der Lernansatz der Freedom School ähnelt dem der Waldorfpädagogik und in den letzten Jahren fand bereits ein reger pädagogischer Austausch zwischen der Freedom School und den kanadischen Waldorfschulen statt.

Um diese Beziehungen auszubauen und um neue Projekte der Freedom School zu unterstützen, entschieden sich die SchülerInnen und LehrerInnen des École Rudolf Steiner de Montréal ihren jährlichen Spendenlauf der Akwesasne Freedom School zu widmen. Kurzerhand schafften es die SchülerInnen 2.795 Kanadische Dollar über Sponsoren zu sammeln, die Kinder in anderen Ländern helfen, eine Waldorfschule zu besuchen.

Die SchülerInnen und LehrerInnen der Freedom School reisten nach Montreal, um ihre MitstreiterInnen an dem École Rudolf Steiner zu treffen, in den Klassenräumen beisammen zu sitzen und gemeinsam Montreal-Bagels zu essen. Nach dem Imbiss versammelten sich die SchülerInnen beider Schulen im Saal, wo die SchülerInnen der Steiner-Schule ihre Gäste mit einem Lied begrüßten und die SchülerInnen der Freedom School eine Aufführung ihrer traditionellen Lieder und Tänze schenkten. SchülerInnen und LehrerInnen beider Schulen begannen bei den Tänzen mitzumachen, so dass daraus ein geselliges Beisammensein wurde.

„Der WOW-Day war, ohne Zweifel, einer der unvergesslichsten Tage für die Schule und ihre SchülerInnen“, berichtet WOW-Day Koordinatorin Noeli D'Ostie-Racine, „wir hoffen die Begegnung und den Austausch in den kommenden Monaten und Jahren fortzusetzen.“

WOW-Day in Deutschland, Benefeld

Wow! Bereits zum zehnten Mal nimmt die Waldorfschule Benefeld am weltweiten Aktionstag teil. Am Waldorf-One-World-Day, kurz WOW-Day schließen sich engagierte Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt zusammen und sammeln auf unterschiedlichste Weise Spenden. Diese schenken sie an Waldorf-Einrichtungen in Not und helfen damit Kindern überall auf der Welt zur Schule gehen zu dürfen. Während die siebte Klasse ein Pflanzenaktionstag gestaltete und die sechste Klasse köstliche Kekse verkaufte, nutzen die SchülerInnen der achten Klasse den WOW-Day um einen Tag in einem Betrieb zu arbeiten und ins richtige Berufsleben reinzuschnuppern. Ihre Eindrücke vom Aktionstag schildern die SchülerInnen Im Folgenden beschreiben die Achtklässler selbst, wie sie den WOW-Day erlebt haben:

„Am WOW-DAY habe ich im Supermarkt ausgeholfen. Ich räumte hauptsächlich Regale ein oder brachte Preise an Produkte an. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und würde das gerne nochmal machen.“ Muriel

„Am WOW-DAY habe ich in der Firma meines Vaters gearbeitet, einen Computer verkauft und repariert. Ich habe viele Rechnungen sortiert und bin zu mehren Kunden mitgefahren. Insgesamt habe ich vier Stunden gearbeitet und ich freue mich aufs nächste Jahr.“ Sophie

„Am WOW-DAY arbeitete ich beim Frisör in Jeddingen. Dort bot ich den Leuten Kaffe an und kehrte die Haare zusammen. Ich putze mit einer Mitarbeiterin den Makeup-Schrank und faltete Handtücher.“ Delina

„Ich habe in einem Autohaus von 8 Uhr bis 17 Uhr gearbeitet und habe 80 Euro verdient. Ich musste Autos waschen und Winterreifen wechseln. Es hat viel Spaß gemacht.“ Arved

„Ich habe in Walsrode im „Naturkost Rynas“ gearbeitet. Dort habe ich Pakete mit Lebensmitteln aufgeschnitten und in die Regale geräumt. Dann habe ich die übrigen Lebensmittel in das Lager gebracht. Es hat mir Spaß gemacht, vor allem weil ich weiß wofür ich das mache.“Josefine

„Ich habe bei einem Landschaftsgärtner in Soltau gearbeitet. Wir haben eine Schaukel zusammengebaut. Danach haben wir einen alten Hauseingang abgerissen. Es hat viel Spaß gemacht. Ich habe 8 Stunden gearbeitet und 80€ verdient.“ Hans

Ein Teil der Spenden unterstützt eine Waldorfschule in Peru. Die Initiative Estrella de Sauce leistet im nördlichen Dschungel von Peru schulbegleitende Sozialarbeit für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Durch künstlerische Angebote und Unterstützung bei den Hausaufgaben schenken sie den Kindern in dieser abgelegenen Andenregion einen warmherzigen Ort zum Lernen und Heranwachsen.

WOW-Day in Deutschland, Braunschweig

Seit mehreren Jahren pflegen eine Klasse der Braunschweiger Waldorfschule in Deutschland und die Musikschule des Sozialprojekts Monte Azul in Brasilien einen lebendigen Austausch. Die Initiative der Klasse in Braunschweig begann damit, dass einige SchülerInnen den Impuls hatten, anderen eine Freudezu bereiten und von den eigenen Spielsachen etwas abzugeben. Liebevoll verpackten sie Farben, Blöcke, Puppen, Bälle und Basteleien und schickten diese in einem großen Paket nach Sao Paulo. Als begeisterte Dankesbriefe aus Brasilien zurückkamen, war die Freude groß. Es war ein sichtbar schönes Gefühl, Freude zu verschenken. Seitdem wird jedeGelegenheit genutzt, sich für die Freunde jenseits des Atlantiks einzusetzen. Am WOW-Day zogen die SchülerInnen der siebten Klasse los in die Braunschweiger Innenstadt. Ausgerüstet mit Kochschürze, Waffeleisen und einem Korb frischen Obst mit der Mission, selbstgemachte Smoothies und Waffeln zu verkaufen. Am Verkaufsstand zückten die PassantInnen nicht nur für die herrlich duftenden Waffeln rasch die Brieftasche, auch selbstgebastelte Kunstwerke und leuchtenden Steine fanden schnell neue BesitzerInnen.Während die SiebtklässlerInnen Interessierten über ihre Verbindung zur Partnerschule in Brasilien berichteten, lud ein Konzert der KlassenkameradInnen zum gemütlichen Verweilen ein. "Zurück bleibt das Gefühl: Wir können Gutes bewirken, wenn wir aktiv werden", fasst Klassenlehrerin Katia Hornemann die Erfahrungen der SchülerInnen am WOW-Day zusammen, "und es macht viel Spaß!"

WOW-Day 2017

Erlös: 362.809,19 Euro

(Stand: 26.07.2018)

 

WOW-Day 2017

>> Dankbriefe WOW-Day 2017
>> Zusammenfassung 2017

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BIC GENODEM1GLS

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Kontakt

Koordination WOW-Day
Jana-Nita Raker
Tel +49 (0)30 617026 30
wow-day[at]freunde-waldorf.de

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