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Projekt des Monats

Februar 2018

Waldorfkindergartenpädagogik in Lashio, Myanmar

In der Shan-Region im nordöstlichen Myanmar fragten sich zu Beginn der 2010er Jahre einige Menschen im Umkreis buddhistischer Klöster, wie eine ihnen gemäße Pädagogik aussehen könnte. Durch Beziehungen zu Abhiseree, der Leiterin eines großen Waldorfkindergartens in Bangkok, lernten sie die Praxis der Waldorfpädagogik für die frühe Kindheit kennen und schätzen. Abhiseree gab daraufhin erste Einführungskurse in Lashio mit dem Ergebnis, dass Waldorfpädagogik sowohl unter Entwicklungs- als auch unter religiösen Gesichtspunkten wunderbar in die Klöster passt.

2012 begann die regelmäßige Ausbildung von Waldorfkindergärtnerinnen durch eine neuseeländische Kollegin. Sie fährt seither jedes Jahr nach Myanmar, hält Kurse und besucht die über zwanzig Kindergärten in Dörfern und in Klöstern, in denen inzwischen Waldorfpädagogik praktiziert wird. Nicht nur die Kinder, auch die Kindergärtnerinnen lieben die neue pädagogische Haltung und spielen oder malen oder singen mit großer Hingabe, unabhängig davon, wie die äußeren Umstände aussehen. Den besonders aktiven Nonnen liegt es sehr am Herzen, dass gerade die ärmeren Kinder in den Genuss der Waldorfpädagogik kommen, dass gerade diese Kinder achtsam gefördert werden.

Nana Goebel

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