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Ukraine: ein Land im Wiederaufbau

Nach dem politischen Zerfall der Sowjetunion ab 1991 wuchs in der ehemaligen sowjetischen Republik und dem zweitgrößten Land Europas das Interesse an einer freien Pädagogik. Ab 1993 entstanden in der Ukraine die ersten Waldorfkindergärten und –schulen. 

Seit 1995 arbeitet ein Lehrer- und Erzieherseminar in Odessa und seit 1998 ein zweites Seminar in der Hauptstadt Kiew. Drei Jahre später kam die Fachlehrerausbildung und im Jahr 2000 die Klassenlehrer- und Fachlehrerausbildung in Dnepropetrovsk hinzu.

Auch nach der orangenen Revolution von 2005 ist die politische, wirtschaftliche und soziale Situation in der Ukraine extrem schwierig. Hohe Preise und sehr niedrige Löhne gehen mit einer zunehmenden Verarmung weiter Bevölkerungskreise einher. Viele Eltern und Pädagogen nehmen erhebliche Mühen und Einschränkungen auf sich, um Kindern den Besuch eines Waldorfkindergartens zu ermöglichen.

Einige Waldorfschulen werden als private Schulen geführt, ohne jegliche staatliche Unterstützung, und daher ist das Überleben für sie äußerst schwierig, wie z.B. die Schulen in Kiew und Odessa.

Zurzeit gibt es in fünf Städten des Landes private wie staatlich eingegliederte Waldorfkindergärten und –schulen (Charkov, Dnepropetrovsk, Odessa, Kiew und Kryvyj Rig). Es gibt waldorfpädagogische Initiativen in Saporoshje und auf der Krim und in Charkov ist eine heilpädagogische Initiative tätig.

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