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Verona - Eine gedeihende Waldorfschule in Norditalien

Italien: Im Tiefland Norditaliens findet sich in der Provinz „Verona“, unweit vom Gardasee, das Dorf „Mozzecane“. Hier begann 1995 eine erste Waldorfinitiative, getragen von einem Lehrer und einigen Müttern, welche auf der Suche nach einer geeigneten Schule waren. Die Region Verona ist seit jeher durch den starken Einfluss der katholischen Kirche geprägt und die Waldorfpädagogik ist eine der wenigen, wirklichen Alternativen zu staatlichen Schulen.

Am Anfang der Schulentwicklung galt es viele Hindernisse zu überwinden. Es war schwierig qualifizierte Lehrer zu finden, eine tragende Schulgemeinschaft zu formen und die Voraussetzungen für ein solides Wachstum zu schaffen. Nachdem es viele Jahre in nur kleinen Schritten voran ging, konnte 2006 mit dem Um- und Ausbau eines gekauften Gebäudes endlich der Grundstein für eine solide Entwicklung gelegt werden.

Seitdem hat sich die Waldorfschule Verona zu einer kräftigen Waldorfschule entwickelt, mit motivierten, gut ausgebildeten Lehrern und einer recht stabilen wirtschaftlichen Lage – obwohl es seit der Finanzkrise vielen Familien und Betrieben zunehmend schlechter geht. Das jetzige, von Ackerland umgebene Gebäude hat eine lebendige Farbgebung und viele organische Elemente, die dem Betrachter ins Auge springen. Derzeit besuchen 140 Kinder die Schule und dem Kindergarten zusammen. Es gibt eine rege Beteiligung seitens der Elternschaft, die sich aus Unternehmern, freischaffenden Künstlern, Angestellten, aber auch einigen Familien ohne Arbeit zusammensetzt.

Neben den Aufführungen der Schüler ist der, jeweils am ersten Adventssonntag stattfindende, Weihnachtsbasar das beliebteste Fest der Schulgemeinschaft. An diesem Tag wuselt es nur so von Besuchern, die nach einem selbstgemachten Weihnachtsgeschenk Ausschau halten oder das gute Essen und die warmen Getränke genießen.

Für die Zukunft gibt es den Plan ein Zentrum aufzubauen, welches den Eltern auf waldorfpädagogischer Grundlage für die Erziehung der Kinder während des ersten Jahrsiebtes Anregungen gibt. Auch der Aufbau einer Oberstufe ist ein großer Wunsch der Schule.

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