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Waldorfpädagogik in Almaty, Kasachstan

Kasachstan: Seit 2004 gibt es in Almaty einen Waldorfkindergarten und seit dem Herbst 2006 eine erste Klasse der Waldorfschulinitiative. Der politischen Situation des Landes sowie dem Interesse mancher Politiker entsprechend, die keine Alternativen zum bestehenden Schulsystem wünschen, hat es die Initiative bis heute schwer. Dennoch gehen inzwischen 20 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren in den Kindergarten und in die vier Schulklassen jeweils vier bis sechs Schüler.

Die waldorfpädagogische Initiative in Almaty ist revolutionär. Sie ist nicht nur eine der seltenen Alternativen in der Schullandschaft von Kasachstan, sondern auch ein Widerspruch zu der dort gängigen Pädagogik. Eine Schule, deren Ziel es ist, dafür Sorge zu tragen, dass jedes einzelne Kind Raum zur Entwicklung der eigenen Fähigkeiten erhält – der Gegensatz könnte kaum größer sein. Doch war es genau der Wunsch einiger Eltern, ihren Kindern eine Erziehung ohne dieses grundsätzliche Prinzip der Härte zu ermöglichen, der die heutige Elternschaft auf der Suche nach einer Alternative zum staatlichen Schulmodell auf die Waldorfpädagogik aufmerksam werden ließ. Und der erste Waldorfkindergarten in Almaty entstand.

Hilfe aus Finnland - aber nicht vom Staat

Die Lehrerinnen und Lehrer der jungen Waldorfschule erhielten Unterstützung von einer Waldorfpädagogin aus Finnland, die ihnen Singen, Flöten und viele andere künstlerische Fähigkeiten beibrachte. Da die Landessprache Russisch ist, werden Englisch und Kasachisch als Fremdsprachen unterrichtet. So galt es erstmal für den Sprachunterricht, einfache Lieder zu erlernen. Auch Anregungen, um  den Hauptunterricht methodisch zu gliedern und lebendig zu gestalten, waren ein Anliegen, dem Mentoren aus dem Ausland nachzukommen suchten. Regelmäßig nimmt die Lehrerschaft an Seminaren in Bischkek teil und so vertieft sich die waldorfpädagogische Arbeit an der Schule.

Da die Initiative in Almaty keine staatliche Unterstützung erhält, muss sie Gebühren erheben – für den Kindergarten wie die Schule – die sich aber am Einkommen der Eltern orientieren. Entsprechend fehlt es an Geld im Schulhaushalt. Aus diesem Grund ist das Kollegium der Schule ganz besonders an Bildungsgutscheinen (Patenschaften) für einzelne Schülerinnen und Schüler interessiert, weil sie ausreichen würden, um die Lehrerschaft zu vergrößern.

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