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Waldorf in Bariloche – Schnelles Wachstum in wunderschöner Umgebung

Argentinien: Im Jahr 2010 gründete eine Gruppe von Eltern und Lehrern, nach einer ganzheitlichen und humanistischen Pädagogik für ihre Kinder suchend, den gemeinnützigen Verein und die Waldorfschule La Semilla in San Carlos de Bariloche, Patagonien. Nach wenigen Jahren besuchen heute 125 Schüler die sechs Klassen und den Kindergarten der Schule.

San Carlos de Bariloche ist mit 150,000 Einwohnern die größte Stadt in der argentinischen Provinz Rio Negro. Gegründet wurde sie von europäischen Auswanderern aus Italien, Spanien, Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern. Bald siedelten sich auch chilenische Einwanderer und Nachkommen des indigenen Mapuche Volkes an. Inmitten der Seenlandschaft im Norden Patagoniens, ist Bariloche von dem wunderschönen Nahuel Huapi Nationalpark umgeben. Die Hauptaufgabe der Stadt ist es die rasche Urbanisierung und die wachsende Tourismusbranche mit der Erhaltung der noch intakten Umwelt in Einklang zu bringen und die Lebensqualität der Bewohner zu erhalten.

In relativ kurzer Zeit ist La Semilla zu einem Referenzpunkt für Waldorfpädagogik in der Region geworden. Im Februar 2014 veranstaltete die Schule ein dreitägiges Seminar für Waldorf Eltern und Lehrer aus Patagonien. Auf dem Programm standen Musik, Kunst, Eurythmie, Fragen der Schulleitung, Gemeinsame Entscheidungsfindung und viele weitere Themen. Es war ein reichhaltiges und intensives Treffen, das der Initiative erlaubte viele neue Beziehungen in ganz Patagonien zu knüpfen.

Die Schulgemeinschaft von La Semilla setzt sich aus Familien mit verschiedenen sozioökonomischen Hintergründen zusammen, die ein gemeinsamer Traum vereint. Seit der Gründung wurde La Semilla ausschließlich von Elternbeiträgen finanziert, ohne staatliche Unterstützung. Ein kleines zusätzliches Einkommen wird durch Schulveranstaltungen wie Feste, Flohmärkte, Kochevents etc. generiert.

Das exponentielle Wachstum der Schule in den ersten vier Jahren spiegelt die Notwendigkeit wieder, die in der lokalen Gemeinschaft für die Waldorfpädagogik besteht. Im Gründungsjahr begann La Semilla mit fünf Schülern, im Jahr darauf waren es schon 24, 2012 dann 78 und im Jahr 2014 schließlich 125 Schüler. Darüber hinaus wurde vor kurzem mit einer Oberstufe begonnen. Die Vision der Schule ist es weiter zu wachsen, um den einheimischen Kindern ganzheitliche Bildung in Harmonie mit der Umwelt zu ermöglichen und zu ihrer kulturellen, künstlerischen und geistigen Entwicklung beizutragen.

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