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Ehemalige Patenkinder

Der Traum meiner Mutter war immer, dass ich in einer Schule lernen kann, in der ich frei sein darf und in der ich Ich selbst sein kann. Als sie von der Waldorfschule erfuhr, wusste sie, dass es der Ort war, den sie für mich, Karina Alvarez, gesucht hatte. Heute bin ich dankbar, dass ich an dieser Waldorfschule lernen durfte. Ich glaube, ich wäre nicht die Person, die ich heute bin, wenn ich eine andere Schule besucht hätte. Nach einigen Jahren konnte meine Mutter die Schulgebühren nicht mehr bezahlen und wir erfuhren von dem Patenschafts Programm der Freunde der Erziehungskunst. Heute ist es mir erst richtig bewusst, dass das Patenschafts Programm vielen Kindern weltweit ermöglicht eine Waldorfschule zu besuchen, auch wenn die Eltern wenig Geld haben.

Ich erhielt viele Briefe von meinem Paten und dank der großartigen Hilfe konnte ich die Schule weiter besuchen und meinen Abschluss machen. Durch den Austausch mit dem Paten lernte ich viel über die Kultur und die Menschen in Deutschland. Obwohl wir uns nie persönlich getroffen haben, ist eine schöne Freundschaft entstanden. Ich begreife immer mehr, welche Fähigkeiten ich während meiner Schulzeit erlernt habe. Die Unterschiede der Menschen zu respektieren, die Natur zu schätzen, die Wichtigkeit der Kunst und des Handwerkes zu begreifen und  selbstbewusst und immer neugierig zu sein. Momentan studiere ich Tanz. Wenn ich einmal eine erfolgreiche Tänzerin werde, möchte ich selbst eine Bildungspatenschaft übernehmen.

 

Bonifatius Orwongo besuchte die Rudolf Steiner Schule Mbagathi in Kenia. Nach kürzester Zeit stellt er fest, dass er auf einer einzigartigen Schule war. Für ihn eröffnete sich eine neue Welt, indem an dieser Waldorfschule auch Handarbeit, Werkunterricht, Gartenarbeit, Malen und Musik ein wichtiger Bestandteil des Unterrichtes war. "Auf einmal haben mir auch die Fächer  wie z.B. Mathematik und Englisch viel mehr Freude bereitet und meine Fortschritte in den akademischen Fächern waren doch erstaunlich. Einen solch positiven Klassenzusammenhalt hatte ich zuvor nicht erlebt. Bis heute bin ich den Bildungspaten sehr dankbar, dass ich mit ihrer Hilfe die Rudolf Steiner Schule Mbagathi besuchen durfte." Heute studiert Bonifatius Rechnungswesen. Dies hätte er sich vor zehn Jahren kaum vorstellen können, da er große Schwierigkeiten mit Zahlen und der Mathematik hatte.

"Wenn ich jetzt zurück schaue und mich an meine Schulzeit erinnere, fühle ich eine große Dankbarkeit an das Schicksal, dass ich die Waldorfschule in Dnepropetrovsk in der Ukraine besucht und abgeschlossen habe. Das, was in der Schule geschah, formte meine Persönlichkeit und hilft mir auch heute weiter in meiner Entwicklung. Von ganzem Herzen will ich Danke an die Menschen sagen, die mein Leben und Sein auf der Waldorfschule unterstützt haben."

Roman macht derzeit ein Praktikum an einer Anthroposophischen Einrichtung für Heilpädagogik in Deutschland. Während der Arbeit mit Menschen mit Behinderung merkt er, wie viel ihm die Schule für sein Werden im Leben geschenkt hat.

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Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam mit Ihnen die Waldorfschulen für Kinder der Landbevölkerung in Zimbabwe, Kenia und Ägypten weiter aufbauen können.

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Kontakt
Gerne gebe ich Ihnen weitere Informationen und konkrete Vorschläge zu Klassen- und Einzelpatenschaften. Ich freue mich auf Ihren Anruf:

 

Fabian Michel
Tel +49 (0)30 617026 30
f.michel[at]freunde-waldorf.de

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