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Kolumbien: Hilfe in der Corona-Krise

Die Corporación Educativa y Social Waldorf ist eine gemeinnützige Organisation in Ciudad Bolívar in Bogotá, in der einige Freiwillige von uns die letzten Monate mitgearbeitet haben. Aufgrund der Corona-Krise mussten die Freiwilligen nun abreisen, obwohl gerade viele helfende Hände gebraucht werden: Denn auch in dieser schwierigen Zeit versuchen die Kolleg*innen in Sierra Morena die bedürftigen Familien zu unterstützen - unter anderem indem sie ihnen Lebensmittelpakete zur Verfügung stellen. Bei dieser Arbeit sind sie auf Spenden angewiesen: Die Freiwilligen haben als Spendenaufruf ein tolles Video erstellt.

Wegen der Corona-Krise mussten unsere Freiwilligen frühzeitig ihren Dienst beenden und zurück nach Deutschland kommen. Viele von ihnen wollen dennoch weiter die Projekte, für die sie gearbeitet haben unterstützen. So wie die Freiwilligen vom CES Waldorf, die ein Info-Video erstellt haben, um dem Projekt weiter zu helfen. CES Waldorf (Corporación Educativa y Social Waldorf) ist eine gemeinnützige Organisation in Ciudad Bolívar, einem Stadtteil in den südwestlich gelegenen Bergen von Bogotá und einem der größten „Elendsgürtel“ und „Auffangzentren“ von Binnenflüchtlingen Kolumbiens. Von der Waldorfpädagogik inspiriert, setzt CES Waldorf ein einmaliges Erziehungs- und Sozialprogramm um, das mittels Kunst, Kultur, sowie medizinischer und psychologischer Betreuung, Kindern, Jugendlichen und deren Eltern die Möglichkeit gibt, mit ihrer von extremer Armut, Drogen und Gewalt gezeichneten Lebenssituation umzugehen und ihren Wunsch nach einer würdevollen Alternative zu verwirklichen. Das Video ist unter anderem auf dem Facebook-Account von CES-Waldorf zu sehen (hier klicken fürs Video).

Erste Schritte sind gemacht: Lebensmittelpakete werden verteilt

Viele haben schnell auf den Spendenaufruf der Freiwilligen reagiert und erste Lebensmittelpakete konnten verteilt wereden. In einem Facebook-Post vom 16. April bedanken sich die Freiwilligen für die Unterstützung:

"Vielen Dank an Alle, die so positiv auf den Spendenaufruf von uns ehemaligen Freiwilligen von CES Waldorf reagiert haben! Diese Woche konnten in Sierra Morena weitere Verteilungen von Lebensmittelpaketen realisiert werden, die dort gerade wirklich dringend nötig sind. Bisher bleibt das Corona-Virus für viele der Familien eine abstrakte Bedrohung, aber ganz präsent und real ist der Hunger. Deswegen bin ich unglaublich stolz auf die Arbeit meiner Kolleg*innen in Bogotá und der vielen helfenden Hände und Herzen. DANKE! Weiterhin freuen wir uns über Spenden."

Hier gibt es ein Video von der Verteilung der Lebensmittel. Wir freuen uns, dass dieser erste Schritt so erfolgreich verlaufen ist. Doch die schwierige Situation hält an, wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Projekt weiterhint mit Spenden unterstützen.

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Wir schauen nach vorne!

Bleibt optimistisch und macht mit.

Sicher fragen sich gerade viele von euch, wie ein Freiwilligendienst ab Herbst 2020 möglich sein wird. Wir bleiben zuversichtlich und arbeiten intensiv an Lösungen. Deshalb gilt: Bewerbt euch weiter und denkt positiv! Alle, die sich weltweit sozial engagieren wollen und optimistisch nach vorne schauen, werden gerade jetzt besonders gebraucht. Unsere Einsatzstellen freuen sich auf euch. Gemeinsam werden wir es schaffen, den Weg in euren Freiwilligendienst zu ermöglichen.

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