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Bildung braucht Nahrung

In unserem neuesten Spendenaufruf ebenso wie in der aktuellen Ausgabe unseres Rundbriefes möchten wir den Blick auf ein besonderes Thema lenken: das Essen. Die Wichtigkeit einer guten Ernährung während des Schultages wird viel zu oft ebenso unterschätzt wie die Herausforderung, die der Betrieb einer Großküche mit sich bringt. In den allermeisten Familien in der Welt arbeiten die Eltern tagsüber und sind deswegen auf eine ganztägige Betreuung und somit Versorgung der Kinder angewiesen. Wie sie in diesem Heft lesen können, ist es an einigen Schulen aber so, dass manche Eltern aufgrund ihres geringen Einkommens kaum in der Lage sind, ihre Familien ausreichend zu ernähren. Aber natürlich geht es beim Schulessen um mehr, als darum satt zu werden. Für ein gutes Lernen brauchen die Kinder eine sinnvolle und durchdachte Ernährung: Bildung braucht Nahrung. Unter den folgenden Links finden Sie weitere Informationen zum Thema, ebenso wie zu Schulen, die dringend Unterstützung brauchen.

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Thema: Schulessen

Die Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit warmen Mahlzeiten ist immer eine Herausforderung: finanziell, pädagogisch und eben auch kulinarisch. Dies gilt natürlich auch für Waldorfschulen – in Deutschland und überall auf der Welt.

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„Das Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft“

Dorothee Brosi-Burmann leitet seit über 30 Jahren die Schulküche in der Freien Waldorfschule Kreuzberg. Was mit dem Kochen für die Hortgruppe der eigenen Tochter begann, wurde zu einem großen Unternehmen. Ihr Ziel ist gleich geblieben: eine gesunde und wohltuende Ernährung zu gewährleisten. Mit den Freunden der Erziehungskunst sprach sie über diese Erfolgsgeschichte.

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„Eine Schulküche sollte kein Gewinnbetrieb sein – sie ist eine Willensbekundung der Schulgemeinschaft“

Heidi Leonhard ist langjährige Hauswirtschaftslehrerin und Ernährungsexpertin. Sie unterrichtet nachhaltiges Kochen – zum Beispiel auch für ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Freiwilligendienste bei den Freunden der Erziehungskunst. Sie organisiert alljährlich die anthroposophische Ernährungs- und Hauswirtschaftstagung vom Bund der Freien Waldorfschulen. Mit den Freunden der Erziehungskunst sprach sie über die besondere Stellung von Schulessen in der heutigen Zeit. Im Blick waren dabei nicht nur europäische Schulen, sondern Schulsituationen weltweit.

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„Es fehlt an allem“

Kinder brauchen Nahrung, und wenn sie diese zuhause nicht bekommen, versorgen viele Schulen ihre Schüler mit Schulessen. Waldorfschulen in Ländern des globalen Südens, die – anders als in Deutschland – keine staatlichen Subventionen erhalten, wissen oft nicht, wie sie den Kindern das Schulessen finanzieren sollen. Diesen Schulen möchten wir mit Ihrer Unterstützung helfen und stellen Ihnen einige im Folgenden vor.

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„Um ihr Wachstum zu unterstützen, versorgen wir sie in der Schule.”

Tashi bedeutet auf Tibetisch „Alles was gut ist“. Getreu diesem Vorsatz liegt der Schwerpunkt der im Jahr 2000 gegründeten Tashi Waldorfschule darauf, den Schülern eine Bildung zu vermitteln, die Kultur und Tradition des Landes mit einbezieht. Sie stellt einerseits eine Alternative zum leistungsorientierten völlig überholten nepalesischen Schulsystem dar, andererseits aber auch zu teuren Privatschulen. Ziel der Schule ist es vor allem auch Kindern eine Bildung zu ermöglichen, die sonst keine Möglichkeit hätten eine Schule zu besuchen.

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„Das tägliche Leben wird immer schwieriger“ – Spendenaufruf der Mbagathi Schule in Kenia

„Die langfristigen Konsequenzen des Klimawandels sind nicht vorhersehbar, die kurzfristigen schon: Das tägliche Leben wird immer schwieriger, die Lebensmittel werden knapp, die Preise steigen und das Trinkwasser wird rationiert. Dies verursacht Unsicherheit und Angst vor der Zukunft.“ Dies schreibt die Schulleitung der Rudolf Steiner Schule Mbagathi in Kenia in ihrem aktuellen Spendenaufruf. Die Schule braucht nach einer verheerenden Dürre im letzten Jahr dringend Unterstützung, um ihren Schülerinnen und Schülern weiter Schulessen anbieten zu können.

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„Es gibt einige Schüler denen die Eltern nur eine Mahlzeit am Tag ermöglichen können“

In der kleinen Stadt Hawzien im Norden Äthiopiens gibt es seit 2006 einen Waldorfkindergarten und seit September 2014 eine dazugehörige Schule. Die Eltern können nur symbolische Beträge an die Schule und den Kindergarten bezahlen. Schulgründer Atsbaha Gebre-Selassie und seine Kolleginnen und Kollegen sind fast vollständig auf Spenden angewiesen.

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„Die Familien der meisten Kinder sind sehr arm“

Auch in der Humane School in Kenia ist eine Versorgung mit Mittagessen wichtig. Außerhalb der Bezirkshauptstadt Kitale und nur überschaubare 25 Kilometer von der Grenze zu Uganda entfernt begann Juliet Mia mit einigen Kollegen eine dörfliche Schule zu errichten. Die meisten hier wohnenden Menschen arbeiten in der Landwirtschaft, zum Beispiel auf den großen Teeplantagen, und leben in Häusern, die nicht an die Elektrizität angeschlossen sind. Also sind auch die beiden einfachen Lehmhäuser der Schule weder an Wasser noch an Elektrizität angeschlossen.

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„Unsere Kinder bekommen meistens zu Hause kein Frühstück“

Salvador ist eine der ärmsten Großstädte Brasiliens. Inmitten dieser Armut bietet das Projeto Salva Dor etwa 50 Kindern vor und nach der Schule eine waldorfpädagogische Freizeitbetreuung an Ergänzungsprogramm. Hier kommen täglich Kinder zwischen fünf und zehn Jahren zusammen, um die Schwierigkeiten eines meist chaotischen Schulalltags zu meistern. Oft werden sie in völlig überfüllten Klassen mit autoritären Methoden unterrichtet. Die Kinder erhalten im Projeto Salva Dor Frühstück, ein warmes Mittagessen und nachmittags eine Zwischenmahlzeit.

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Vom hinteren Ende der Startpositionen ins Leben

Im Januar dieses Jahres begann das sechste Jahr für die kleine Waldorfschule der Creative Education Foundation in Sansibar. In dem halbautonomen Inselstaat vor der Küste Tansanias lebt die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, etwa 12 Prozent der Kinder sind unterernährt. Die Schulgründerin Judi Palmer möchte den Kindern der Insel eine Alternative zu den oft überfüllten Schulen ermöglichen. Der Berliner Waldorflehrer Sönke Bohn reiste für sechs Wochen als Mentor nach Sansibar. Für „Waldorf Weltweit“ berichtet er über die Schule.

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„Es fehlt an allem“

Haiti ist eines der ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre. „Die Kinder, die in unsere Schule kommen, leben in sehr schwierigen Situationen“, erklärt Schulgründerin Myriam Silien, „es fehlt ihnen an allem oder fast allem, vor allem an Nahrung, ohne die die Seele keinen irdischen Lebensraum hat.“ Die Eltern der 107 Kinder können praktisch keine Beiträge bezahlen. Was die Schule erreichen möchte, um den Kindern dennoch ein gesundes Schulessen anbieten zu können erklärt Myriam Silien im Interview.

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„Für viele Kinder ist frisches Obst und Gemüse ein Luxus.“

Die Zenzeleni Waldorfschule wurde 1999 durch das Centre for Creative Education in Khayelitsha, einem der größten Townships von Kapstadt, gegründet. Khayelitsha entstand in den 1950er Jahren zur Zeit der Apartheid. Damals war es der schwarzen Bevölkerung verboten, in südafrikanischen Städten zu leben. Nach dem Ende der Apartheid wuchs Khayelitsha weiter, denn viele Familien ließen sich hier in einer Hoffnung nieder, in Kapstadt Arbeit zu finden. Doch die Arbeitslosigkeit in dem Township wird auf über 75 Prozent geschätzt.

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Aktueller Spendenaufruf

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende Schulen und Kindergärten zu unterstützen, in denen die Kinder ein Schulessen bekommen, während sie zu Hause oft keine ausreichende Versorgung erhalten ...

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