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Die Corona-Krise ist auch eine psychische Belastung. Viele fühlen sich in ihrem häuslichen Umfeld überfordert, geängstigt, destabilisiert oder bedroht. Ihnen möchten wir in einem notfallpädagogischen Beratungsgespräch erste Hilfe für die Seele bieten.

  • In seelischen Ausnahmezuständen,
  • bei sozialer Isolation,
  • bei Angst,
  • Stress,
  • in beengten Lebensumständen,
  • bei existenziellen Sorgen oder
  • bei häuslicher Gewalt

sind unsere Experten da, hören zu und geben wertvolle Tipps; sie sind jeden Tag von 9:00 bis 21:00 Uhr erreichbar. Die Notfall-Hotline richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche wie auch an Eltern. Unsere krisenerfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben langjährige Erfahrung und geben allen Ratsuchenden praktische Tipps zur Stabilisierung der körperlichen und seelischen Gesundheit an die Hand. Auf diese Weise können Resilienz-Kräfte auf- und ausgebaut werden.

Die vertrauliche Telefonseelsorge ist eine Kooperation der Notfallpädagogik der Freunde mit der Ambulanz für Notfallpädagogik am Parzival Zentrum Karlsruhe sowie der Ambulanz für Notfallpädagogik München - Tessin gGmbH. Die Gesprächsinhalte werden selbstverständlich streng vertraulich behandelt und nur zur internen Verarbeitung und für den Fall einer erneuten Anfrage gespeichert. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Notfallpädagogik ohne Grenzen – Internationale Hilfe in der Krise

UnserNetzwerk berichtet

Viele unserer weltweiten Partner unterstützen in der aktuellen Situation die Menschen vor Ort auf besondere und zum Teil neue Art. Sie werden auf ganz verschiedene Weise tätig und leisten so einen wertvollen Beitrag zur Solidarität und Zusammenarbeit.

Nepal:

Das Virus greift verstärkt um sich. Viele Menschen können durch den Lockdown nicht mehr arbeiten gehen und haben nichts mehr zu essen. Von der Regierung kommt sozusagen keine Unterstützung. Mitarbeiter unseres lokalen NFP Teams versuchen, den Betroffenen mit Lebensmittelspenden zu helfen.  

Mexiko:

Auch in Mexiko ist die Situation dramatisch und es trifft vor allem die ärmsten Menschen. Hier arbeitet unser lokales Team derzeit mit einer Stiftung zusammen, die indigenen Gemeinschaften hilft. Darunter befinden sich aktuell etwa 20 000 Kinder, die in verschiedenen Teilen Mexikos unterstützt werden.

Kolumbien:

Viele Menschen, die sonst auf der Straße arbeiten, sind verzweifelt. Sie haben keine Arbeit mehr und insbesondere viele Venezolaner warten darauf, in ihr Heimatland zurückkehren zu können. Häusliche Gewalt und die Gewalt in den Armenvierteln nimmt zu. Derzeit gilt bis Ende Juni eine allgemeine Quarantäne bzw. Ausgangssperre für alle Personen im ganzen Land. Das verursacht weiterhin große Sorgen und Ängste.

Südafrika:

Der Höhepunkt der Krise wird in Südafrika im Juli / August erwartet, wenn dort der Winter beginnt. Unsere lokalen Teammitglieder sind bereits aktiv: An einer Grundschule wird über die Notfallpädagogik informiert, Mitarbeitende einer NGO werden in die Notfallpädagogik eingeführt und sobald dies möglich ist, können auch praktische Trainings durchgeführt werden.

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Wir schauen nach vorne!

Bleibt optimistisch und macht mit.

Sicher fragen sich gerade viele von euch, wie ein Freiwilligendienst ab Herbst 2020 möglich sein wird. Wir bleiben zuversichtlich und arbeiten intensiv an Lösungen. Deshalb gilt: Bewerbt euch weiter und denkt positiv! Alle, die sich weltweit sozial engagieren wollen und optimistisch nach vorne schauen, werden gerade jetzt besonders gebraucht. Unsere Einsatzstellen freuen sich auf euch. Gemeinsam werden wir es schaffen, den Weg in euren Freiwilligendienst zu ermöglichen.

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