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Feuer in Chile: Notfallpädagogische Unterstützung vor Ort

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Seit dem Wochenende haben mehrere Waldbrände in Chile verheerende Schäden angerichtet. Besonders betroffen ist die Region um Valparaíso an der Pazifikküste. Mindestens 130 Menschen starben, Hunderte gelten als vermisst. Unsere Kolleginnen und Kollegen in Chile möchten so schnell wie möglich die Menschen vor Ort durch notfallpädgogische Maßnahmen unterstützen.

Im chilenischen Sommer kann es immer wieder zu Waldbränden kommen. In diesem Jahr wird die Situation durch extreme Temperaturen von weit über 40 Grad erschwert. Diese Temperaturen werden unter anderem durch das Wetterphänomen El Niño verursacht und führen nun zur „schlimmsten Tragödie, die unser Land seit dem Erdbeben von 2010 erlebt hat“, so Präsident Gabriel Boric, der wegen der Katastrophe eine zweitägige Staatstrauer ausgerufen hat.

Tausende Menschen haben bereits ihr Zuhause verloren und man rechnet damit, dass noch viele weitere Tausend von der Zerstörung ihrer Häuser betroffen sein werden und in Notunterkünften untergebracht werden müssen.

Die Freunde der Erziehungskunst haben seit 2010 mehrere notfall- und traumapädagogische Schulungen und Trainings durchgeführt, woraus ein Team von Notfallpädagog:innen entstanden ist, das sich bereits nach dem Erdbeben von 2010 vor Ort engagierte. Nach den Bränden im letzten Jahr führte das Team in Zusammenarbeit mit der chilenischen Regierung notfallpädagogische Einsätze durch.

Notfallpädagogische Hilfe jetzt

Nun möchten unsere Kolleg:innen in Chile so schnell wie möglich in der betroffenen Region und in den entstehenden Notunterkünften mit Kindern und Familien arbeiten. Geplant ist eine Intervention mit rund 20 Nofallpädagog:innen in kleineren Teams an verschiedenen Orten. Um aktiv werden zu können, sobald es die Situation erlaubt, bitten sie um Spenden aus Chile und dem Ausland. Für den aktuell geplanten Einsatz werden noch rund 2.000 Euro benötigt.

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