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Bericht Youth Leadership Seminar April 2017

Bericht über das Youth Leadership Seminar im Goetheanum vom 18. bis 22. April

TeilnehmerInnen: Oksana Olkhovaia, Ben und Corinna

In der Woche nach Ostern durften wir einen Workshop auf einer internationalen Schülertagung am Goetheanum in Dornach halten. Dafür hatten wir 3 Tage, mit jeweils 1,5 Stunden pro Tag, Zeit. Die TeilnehmerInnen waren sehr aktiv und positiv, was unsere Arbeit leichter machte.

Am ersten Tag haben Ben und ich allein den Plan vorbereitet, weil Corina erst eine Stunde vor dem Workshop angekommen ist. Trotzdem war sie sehr schnell integriert und hat unsere Ideen sofort verstanden. Leider konnte ich am ersten Tag noch kein Englisch sprechen, aber trotzdem habe ich mit den Workshop-Teilnehmern versucht zu kommunizieren. Wir haben angefangen mit einem Kennenlernen-Spiel. Dann haben wir gefragt, was sie von dem Seminar erwarten (sie wollten genau wissen wie man einen Projekt planen und entwickeln  kann, schön mit einander Zeit verbringen, wissen wie man die Welt ändern kann und so weiter). Das Motto des Tags war: “Don’t ask what the world needs. Ask what makes you come alive, and go do it. Because what the world needs is people who have come alive.” (Howard Thurman). Dann haben wir 4 Fragen gestellt, um zusammen die Phrase zu analysieren. Dadurch haben die Teilnehmer verstanden, worum es in dem Workshop geht. Am Ende haben wir sie gefragt welche Ideen  sie haben, welche Projekte sie gerne realisieren möchten (Eine Welt ohne Sklaverei, Tanzschule in Brasilien, Weltweite-Jugend-Konferenz und so weiter). Die Teilnehmer waren voll von Energie und Ideen und wollten unseren Workshop nicht beenden. Jeder von uns und jeder von Teilnehmer war mit dem Workshop zufrieden. 

Der zweite Tag war schwer für uns, weil wir viele Hauptinformation vorbereiten mussten. Den ganzen Tag haben wir verbraucht, um  den zweiten Teil des Workshops zu führen. Was ebenfalls in der Vorbereitung schwer war, ist das dass wir uns (Ben, Corina und ich) früher nicht gekannt haben und zu Dritt das Verständnis zu finden war nicht einfach. Trotzdem hat es gut geklappt und wir haben viel am diesem Tag geschafft. Was mich überrascht hat und was ich sehr toll fand – an den Tag habe ich plötzlich angefangen  Englisch zu sprechen (Dafür konnte ich kein Deutsch mehr sprechen).  Ich war sehr dankbar dafür, dass Corina und Ben mit mir Englisch gesprochen haben.  Die Teilnehmer  waren sehr überrascht, mich locker Englisch sprechend zu sehen, obwohl nur 24 Stunden vorbei waren.  Wir haben angefangen mit einem Assoziation-Spiel um unsere Laune zu beschreiben. Das Motto für den Tag war „Perfektion ist der Feind des Guten (Voltaire)“. Dann haben wir "der Markt der Ideen" gemacht und das hat sehr gut geklappt. Man konnte sehen, dass sie sich dafür interessiert haben. Nach dem Markt sind sie in 4 Gruppen (4 Projekten) eingeteilt worden. Wir haben ihnen ein bisschen Zeit gelassen, damit sie darüber diskutieren konnten. Danach haben wir ihnen empfohlen, was sie mit ihren Projekten anfangen können.

Den Teil haben wir „The Birth“ genannt, wo sie über den Namen, den Slogan, und die Idee an sich nachdenken konnten. Das hat ihnen sehr geholfen und jeder hat es benutzt. Hier mussten wir es  aber schon beenden und jeder konnte etwas über die letzten 1,5 Stunden sagen. Alle Teilnehmer waren von dem Tag begeistert und waren sehr gespannt, was am nächsten Tag passiert.  Leider konnten wir nicht alles realisieren, was wir geplant haben, weil es einfach zu viele Themen für die Teilnehmenden waren.

Der dritte Tag war sehr einfach für uns, weil wir uns nur ein wenig vorbereiten mussten. Jeder war schon sehr müde und aufgrund des warmen Wetters (nach den 3 kalten Tagen) sind wir alle im Seminar  „geschmolzen“. Obwohl wir versucht haben alle wach zu machen, waren die Teilnehmer nicht so aktiv. Und im Vergleich mit den ersten zwei Tagen, war der Tag sehr langweilig, weil es nun um Methoden des Projektmanagements ging. Wir haben mit einem Spiel (Thumbei-Thumbei) angefangen, dann jeder konnte sagen was er wichtig findet. An dem Tag haben wir ein Business-Model-Canvas gezeigt, womit sie arbeiten konnten um ihre Ideen wirtschaftlich nachhaltig zu gestalten. Jede Gruppe hat einen Blatt mit dem aufzeichnenden Model bekommen und sie haben sie ausgefüllt. Wir haben ihnen auch geholfen und individuell erklärt, was für sie undeutlich war. Am Schluss hatten wir ein bisschen Zeit um die Projekte zu hören. Wir haben entschieden, dass sie für ihre Projekte auf der Konferenz-Abschlusspräsentation werben sollen. Jede Gruppe hatte 2 Minuten, ihre Projekte zu präsentieren. Leider hatten wir so wenig Zeit, den Workshop besser zu machen.

Am Ende haben sie uns das Feedback gegeben, wo sie viel über die Zeit gesagt haben. Sonst haben sie geschrieben, dass es ihnen gefallen hat und dass sie viel von dem Workshop mitgenommen haben. Am Ende haben wir Fotos mit dem Bulli gemacht und die Fleier verteilt.

Wir sind sehr viel den Bulli rundherum gefahren und damit viel Werbung gemacht. Am Samstag sind manche zu den Bulli gekommen und haben sich für den freiwilligen Dienst interessiert. Die Flyer haben wir am Anfang auch im Foyer gelassen.

Der Weg zurück war schon etwas anstrengend, weil wir nicht wussten, wo wir genau den Bulli abgeben sollen. Der Weg war sehr lang und wir waren sehr müde, aber wir haben viel gesungen und gelacht, was unsere Stimmung gehoben hat.  Insgesamt kann ich sagen, dass unsere Tour sehr erfolgreich war, wir haben viel gelernt, viel Energie ausgegeben und noch mehr davon bekommen. Das Seminar war wirklich gut organisiert. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr das wieder machen kann.

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