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FÖJ-Einsatzstelle werden

Ein ökologischer Freiwilligendienst fördert das Interesse für Natur, Umwelt, Tier und Mensch und deren Zusammenhänge. Sie möchten jungen Menschen ein ökolgisches Bildungsjahr ermöglichen und ihnen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Ihrer Einrichtung anbieten? Auf dieser Seite verraten wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen, um eine FÖJ-Einsatzstelle bei uns Freunden zu werden. Erfahren Sie hier alle über Voraussetzungen, Bewerbungsfristen und -schritte und welche Vorteile dies für Ihren Betrieb bedeuten kann.

FÖJ-Einsatzstelle werden: Voraussetzungen

Die Eingangsvoraussetzung ist ihr Interesse einen jungen Menschen durch Wahrnehmen, Miterleben und Mitanpacken bei ökologischen Tätigkeiten in ihrem betrieblichen Alltag, ein ökologisches Bildungsjahr zu ermöglichen.

Wir suchen und wünschen uns Kooperationspartner*innen mit den Tätigkeitsschwerpunkten:

  • Biologische und biologisch-dynamische Landwirtschaft und Gemüseanbau
  • Ökologische Forschung
  • Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung, Schulbauernhöfe
  • Ökologische und therapeutische, heilpädagogische Initiativen, bspw. mit Tieren
  • Ökologische Betriebe und Unternehmen, bspw. aus der Lebensmittelverarbeitung  oder dem Bereich Klimaschutz
  • NGO´s und Verbände

Sie finden sich nicht wieder und sind der Auffassung, dass sie trotzdem zum Projekt passen? Rufen Sie uns an!

Warum Öko-BFD oder FÖJ-Einsatzstelle werden?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Einrichtungen, die Freiwillige bei sich engagieren, auf verschiedenen Ebenen profitieren und einen Mehrwert erhalten. Hier einige Beispiele:

  • Eine wertvolle, praktische und tatkräftige Unterstützung für Ihre Aufgaben.
  • Ein belebendes Element durch und in der Arbeit mit einer jungen dynamischen Zielgruppe.
  • Der klassische Jahresrhythmus ist für beide Seiten ein qualitativer Vorteil.
  • Die Chance für ihr Anliegen, ihre Einrichtung oder Unternehmung zu begeistern.
  • Gesellschaftlicher Mehrwert, der sich gut kommunizieren lässt.
  • Freiwillige engagieren sich häufig über die Dienstzeit hinaus und bleiben mit Ihnen verbunden.
  • Künftige Auszubildende und Studierende mit ihren inneren Impulsen zu verbinden.

FÖJ oder Öko-BFD: Was ist der Unterschied?

Sowohl das FÖJ als auch der Okö-BFD sind Förderprogramme für einen Freiwilligendienst. Sie sind Formen des zivilgesellschaftlichen Engagements in den Bereichen des Natur- und Umweltschutzes und der nachhaltigen Bildung. Was genau unterscheidet die beiden Programm?

  • Ein Öko BFD kann nur in gemeinnützigen Einrichtungen geleistet werden – im FÖJ steht die ökologische Intention des Betriebes und der Tätigkeit im Vordergrund.
  • Das FÖJ ist ein gefördertes Länderprogramm und hat im Jugendfreiwilligendienstgesetzt seine Grundlagen.
  • Der BFD als Nachfolger des beliebten Zivildienstes ist ein gefördertes Bundesprogramm und beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben – BAFzA angesiedelt. Für den Öko-BFD kooperieren wir mit dem NABU als unsere Zentralstelle.
  • Der BFD ist für alle Altersgruppen offen während im FÖJ ist die Vollendung des 26ten Lebensjahres die Grenze ist.

Im Grunde macht das Förderprogramm jedoch für dich keinen großen Unterschied, denn wir sind die Spezialist*innen für diese Fragen und finden sicher das richtige auch für deine Wunscheinsatzstelle.

Bewerbung als FÖJ-Einsatzstelle: Diese Kriterien sollten Sie erfüllen

Im FÖJ dürfen die Freunde als zugelassener Träger Einsatzstellen nach den Kriterien des Landes-Umweltministeriums in Baden-Württemberg zulassen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Voraussetzungen hier vor:

Verwaltungsvorschriften vom Umweltministerium für den Einsatz im FÖJ in Baden-Württemberg

"Zur Durchführung eines Freiwilligen Ökologischen Jahres sind solche Einsatzstellen geeignet, bei denen die von den Freiwilligen auszuführenden Tätigkeiten im Bereich des praktischen Natur- und Umweltschutzes liegen, wobei auch Hilfstätigkeiten in den Bereichen der Umweltbildung und –beratung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgeübt werden können. Den Freiwilligen soll zugleich die Möglichkeit geboten werden, ihre Persönlichkeit und ihr Umweltbewusstsein zu entwickeln sowie sich bei der Berufsfindung zu orientieren."

Voraussetzungen für FÖJ-Einsatzstellen

Geeignet sind Einrichtungen, die

  • die Ziele des Freiwilligen Ökologischen Jahres anerkennen und mittragen,
  •  sich verpflichten, die gesetzlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen einzuhalten,
  •  sich am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung orientieren, wobei Umweltschutz, auch in Form des Klimaschutzes und des Schutzes der natürlichen Ressourcen, im Vordergrund steht,
  •  das bestehende Angebot des Trägers sowohl in inhaltlicher als auch in regionaler Hinsicht ergänzen bzw. erweitern,
  •  einen verbindlichen Arbeitsplan aufstellen, der an den persönlichen Lernzielen des oder der Freiwilligen orientiert ist,
  • die Freiwilligen in ihre bestehende Gemeinschaft einbeziehen, indem ihnen insbesondere die Teilnahme an sozialen Angeboten, Festlichkeiten und Betriebsausflügen ermöglicht wird,
  • gegenüber dem Träger kooperationsbereit sind und diesem insbesondere Ein-satzstellenbesuche sowie Beratung in Konfliktsituationen und bei der Öffentlichkeitsarbeit ermöglichen,
  • bei Vorliegen entsprechender Bewerbungen bereit sind, minderjährige Freiwillige oder Freiwillige mit Beeinträchtigungen oder mit Migrationshintergrund zu beschäftigen,
  • nach Möglichkeit Verpflegung für die Freiwilligen sowie eine Unterkunft bereitstellen,
  • notwendige Arbeitskleidung kostenlos bereitstellen,
  • an der Einsatzstellenkonferenz des Trägers teilnehmen sowie
  • die verwaltungsmäßige Abwicklung, die Sozialversicherung und die Unfallversicherung der Freiwilligen sicherstellen.

Arbeitsmarktneutralität der Beschäftigung

Die Einsatzstelle gewährleistet die Arbeitsmarktneutralität. Sie setzt die Freiwilligen zusätzlich zu den beruflichen Mitarbeitenden ein. Die Anzahl bisheriger oder neu zu schaffender Arbeitsplätze darf sich durch den Einsatz von Freiwilligen im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres nicht ändern.

Zuständigkeit des Trägers

Die Auswahl der Einsatzstellen und die Prüfung auf deren Eignung nach den in dieser Vorschrift genannten Kriterien obliegt dem Träger.

Kein Anspruch auf Berücksichtigung

Es besteht kein Anspruch einer Einrichtung auf Berücksichtigung durch den Träger als Einsatzstelle.

Die Freunde als FÖJ-Träger: Unsere Leistungen

Seit 25 Jahren bieten wir Freiwilligendienste aus Leidenschaft, weil wir uns jedes Jahr aufs Neue davon überzeugen, dass jungen Menschen durch ihre Initiative einen wertvollen Beitrag in den Einsatzstellen leisten. Durch die praktische Tätigkeit in einer sozialen oder ökologischen Unternehmung und den begleitenden Bildungstagen erleben junge Menschen ein prägendes biografisches Jahr.

Wir als Trägerorsganisation übernehmen dabei folgende Leistungen:

  • Gestaltung der gesetzlich vorgeschriebenen 25 Bildungstage
  • Eine pädagogische Begleitung der Freiwilligen
  • Beratung der Praxisanleitungen und Vermittlung in Konfliktsituationen
  • Wir übernehmen einen Großteil der Freiwilligengewinnung und -verwaltung
    • Gemeinsam mit Ihnen die richtige Person zu finden
    • Erstellung der Vereinbarung für den Dienst
    • Auf Wunsch übernehmen wir die komplette Abwicklung der Lohn-und Gehaltsabrechnung, inkl. der Sozialversicherung
  • Weiterleitung der Fördergelder
  • Organisation von jährlichen Einsatzstellentreffen für die Praxisanleitungen

Wir stehen Ihnen sehr gerne jederzeit für alle Fragen rund um den Freiwilligendienst zur Verfügung!

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FÖJ-Einsatzstelle werden: Diese Kriterien solltest du erfüllen

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Häufiggestellte Fragen über den Freiwilligendienst