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TeamerInnenschulungen

Auf unserer TeamerInnenschulung wird den Anfängern ein breites pädagogisches Grundwissen zum Umgang mit Gruppen vermittelt und unseren „alten Hasen“ bieten wir eine tiefergehende thematische Auseinandersetzung mit bestimmten Themen an.

TeamerInnenschulung 2017

TeamerInnenschulung 2016

Räume gestalten - Unter diesem Motto stand die diesjährige TeamerInnenschulung, die vom 4.-8. Mai an der Parzivalschule in Karlsruhe stattgefunden hat. Von Mittwoch bis Sonntag gestalteten 130 Ehemalige gemeinsam mit den Menschen aus dem Büro den Raum der TeamerInnenschulung.

Wie wollen wir auf den Seminaren die Räume für die Freiwilligen gestalten?
Wie kann ich meinen eigenen Innenraum für die Begegnung mit den Freiwilligen vorbereiten?
Wie viel Raum gebe ich den anderen, wie viel Raum nehme ich mir selbst?
Wie wirkt der Raum, der mich umgibt auf mich und meine Tätigkeit?
Welchen Raum will ich füllen?

Diese Fragestellungen und das Motto „Räume gestalten“ zog sich durch die gesamte Veranstaltung, das Thema „Raum“ wurde in ganz verschiedenen Facetten beleuchtet und aufgegriffen. Als künstlerischer Auftakt entstand am Mittwochabend im Saal ein abgesteckter Raum. In diesen konnte jeder Einzelne einen eigenen Raum stellen. So zeigte sich bildlich, wie unterschiedlich Raum definiert werden kann.

Jeder Tag wurde mit einem gemeinsamen Morgenkreis eröffnet. Die anschließenden Workshops wurden von Ehemaligen selbst angeboten. Auf dem Pausenhof und in verschiedenen Räumen des Schulgebäudes konnte man ein sehr buntes und vielfältiges Treiben beobachten: Ehemalige leiteten andere Ehemalige im Trommeln, Yoga, Singen, Meditieren, Joggen, Tanzen und Spazieren gehen an. Kompetenzen und Begeisterung wurden miteinander geteilt.
Um zu vermitteln, was das Teamen in den verschiedenen Freiwilligendiensten kennzeichnet, gab es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Vorstellung der Bereiche: Incoming, Inlandsdienste (BFD/FSJ) und Outgoing präsentierten die Besonderheiten ihrer jeweiligen Seminare und zeigten Unterschiede auf. Mit diesem Wissen im Hinterkopf konnten alle Teamerinnen und Teamer den Bereichen zugeordnet und zu Seminarterminen zugeteilt werden. Letztlich waren alle Seminare besetzt und fast alle hatten einen Platz zum Teamen gefunden.

Die Bereichsschulungen wurden durch Pädagogen aus den Büros gestaltet. Alle angehenden Teamerinnen und Teamer wurden so spezifisch auf das Teamen im jeweiligen Bereich vorbereitet.
Ergänzt wurden die Bereichsschulungen durch Workshops, die Themen rund ums Teamen aufgriffen und einen tieferen Einblick boten. Dazu gehörten z.B. das Sprechen vor Gruppen, das Anleiten von erlebnispädagogischen Spielen, die Gestaltung von Plakaten oder die Gewaltfreie Kommunikation.
Eine besondere Art, sich dem uns umgebenden Raum zu nähern, boten der Vortrag und der Workshop von Linda Thomas. Am Freitagabend erzählte sie sehr lebendig davon, wie das bewusste Pflegen von Räumen sich auf unser Leben auswirkt. Am Samstag wurden diese Erkenntnisse in mehreren Putzworkshops praktisch in die Tat umgesetzt.
Neben den Außenräumen haben wir auch unseren eigenen Innenraum näher betrachtet und ihm während der abendlichen Stillen Zeit nachgespürt. Einen schönen Ausklang des Tages gab es an zwei Abenden mit einer Premiere in Form eines Lagerfeuers. Singend und miteinander redend wurde so der Abend zur Nacht…
Maßgeblich zur tollen Stimmung und dem „Freunde-Feeling“ hat das Kochteam beigetragen, das mit kulinarischen Höchstleistungen für volle Bäuche und zufriedene Gesichter gesorgt hat. Dank dem guten Wetter konnten wir alle Mahlzeiten draußen unter freiem Himmel einnehmen.
Kurzum, es waren wunderbare Tage und wir aus dem Organisations-Team danken Allen sehr herzlich, die zum Gelingen beigetragen haben! Nun freuen wir uns auf die neue Saison und blicken gespannt auf die Räume, die wir gemeinsam mit euch füllen und gestalten werden.

Um es mit den Worten von Joseph Beuys zu sagen, die uns durch die TeamerInnenschulung begleitet haben:

"Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen."

Für das Orgateam
Beatrice Garff
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Zitat eines Teilnehmers: "Als angehender Teamer war das nicht nur ein lehrreiches Beispiel zur Seminargestaltung, sondern so konnte ich auch selbst eine ganz konkrete  Zielsetzung für mich als Teamer formulieren: Raum schaffen."

Fortbildung für TeamerInnen in Italien

Anthroposphie und Land Art (21. – 30. Juni 2014)

Wir waren insgesamt 13 Menschen in der wunderschönen Casa Ghiglione, die sich mit den Themen Anthroposophie und Land Art (Kunst in der Natur, sinnliche Naturwahrnehmungen, wahrnehmendes Naturerleben) beschäftigten.

Passend zu den beiden Themenblöcken waren für uns die vier Elemente ein zentrales Thema. In der Wahrnehmung der Natur stellten wir uns immer wieder die Frage, welche der Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft wohl an diesem und jenem Ort vertreten sind. Eine Trockenmauer wurde unter Anleitung eines der letzten Spezialisten, der das Handwerk noch praktiziert und weitergibt, gebaut. Johanniskrautöl wurde hergestellt und Jahreszeitentische gebaut. Auch hier gingen wir der Frage nach, welche der zuvor genannten Elemente in den geschaffenen Werken vertreten sind. Wir nahmen uns der Temperamente, Johannis als eines zentralen Jahresfestes und daran anschließend des ganzen Jahreskreislaufes mit den verschiedenen Festen an. Außerdem blickten wir auf die Wesensglieder des Menschen, auf die Beziehung zwischen geistiger und irdischer Welt, auf die Erdentwicklung und diskutierten das Thema Verantwortung.

Es war eine traumhafte Woche voller Eindrücke, (Selbst-)Erfahrungen, guten Gesprächen und viel Achtsamkeit. Eine ganz besonders intensive TeamerInnenschulung, die einer Wiederholung würdig ist.

 

TeamerInnenschulung 2014

„Der Weg zum Kopf muss durch das Herz geöffnet werden.“

(Friedrich Schiller)

 

Vom 28.05. bis 01.06.2014 fand die TeamerInnenschulung 2014 der Freunde der Erziehungskunst in der Parzival-Schule in Karlsruhe statt. Über 100 ehemalige Freiwillige aus den Programmen FJA, weltwärts, BFD und Incoming sind mit vielen internen und externen Mitarbeitenden der Freunde zusammengekommen, um sich auf die Saison 2014/2015 vorzubereiten.

In verschiedenen Werkstätten wurden EinsteigerInnen und erfahrene TeamerInnen geschult, um auf den vielen Seminaren der Freunde Freiwillige aktiv und tatkräftig zu begleiten.  Neben den EinsteigerInnenschulungen, in denen die Seminarstrukturen der Freunde, gruppendynamische Prozesse und die Rolle als TeamerIn wichtig waren, wurden für alle Themen wie Anthroposophie, machtkritische Pädagogik, partizipative Seminargestaltung, systemische Beratung oder gewaltfreie Kommunikation angeboten.

Zusätzlich gab es auch eine bunte Vielfalt an künstlerischen Werkstätten. Dort wurden u.A. Akrobatik und Yoga gemacht, eine Jam-Session angeboten, Swing getanzt, gesungen und Erlebnispädagogik erfahren.

Auch begleitete Werner Kuhfuss die Schulung drei Tage lang und gab allen Anwesenden eine Einführung in die von ihm entwickelten Bewegungsübungen und deren Hintergründe. Natürlich wurde nicht nur gearbeitet, sondern auch gespielt, diskutiert, entspannt, sehr gut gegessen, es gab ein Theaterstück („Trip Advisor – Kilimanjaro“ von und mit Eva Busch & Johanna Ackva) und einen bunten Abend.

Bei all diesen Angeboten zeigte sich auch immer wieder die Präsenz und die Relevanz des diesjährigen Leitthemas, der „Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“ von Friedrich Schiller. Während der Schulung konnten immer wieder Bezüge zu den vorgelesenen Zitaten aus den Briefen hergestellt werden, in einigen der Workshops konnten Parallelen zur Thematik gefunden und diskutiert werden.

Ganz herzlich sei an dieser Stelle nochmals allen Beteiligten gedankt! Denn ohne die vielen Teilnehmenden, das kreative Kochteam, den AnbieterInnen der vielen ideenreichen Werkstätten und Schulungen und allen anderen, die mitgeholfen haben, wären diese wundervollen fünf Tage nicht möglich gewesen. In diesem Sinne:

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

(Friedrich Schiller)

Marvin Pauschinger

Die andere Seite erleben - Als Teamer auf einem "Freunde"-Seminar

„Warum bist du eigentlich Teamer geworden?“ – als mir eine Seminarteilnehmerin diese Frage über ihren Teller hinweg stellt, trifft sie mich erstaunlich unvorbereitet. Wir sind in der Freien Hochschule Mannheim, Vorbereitungsseminar für Freiwillige, vorletzter Tag. Seit mehr als einer Woche durchlaufen die Teilnehmenden verschiedenste Einheiten, setzen sich mit dem vor ihnen liegenden Jahr auseinander, mit ihrer Rolle als Freiwillige oder Freiwilliger, mit den Chancen und Verantwortlichkeiten, vor allem jedoch mit sich selbst, ihren Erwartungen, Befürchtungen, vielleicht auch Ängsten. Sie gehen nach Neuseeland und Nordamerika, Großbritannien und Spanien, aber auch nach Brasilien. So unterschiedlich die Regionen und Dienststellen auch sein mögen, die großen Fragen sind oft ähnlich: Vorfreude und Nervosität, Unsicherheit, vielleicht auch Angst, Abschied – ein großer Schritt eben.

Ich habe das alles hinter mir. Ein Jahr Südafrika, als Freiwilliger in einer kleinen Waldorfschule. Lange war das Jahr, und alles damit Verbundene nicht mehr so präsent wie jetzt auf dem Seminar. Mein eigenes Vorbereitungsseminar, das große Ungewisse, das vor mir lag – warum bin ich jetzt wieder hier, nur diesmal als Teamer?
Genau wie mir damals ist sicher auch den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht klar, was an einem solchen Seminar alles hängt. Seit Wochen bereiten Elisa und Kathrin vom "Freunde"-Büro aus den groben Rahmen vor, Reinaldo, der Regionalbetreuer für Brasilien, wird extra anreisen. Per E-Mail und Dropbox tauschen wir uns im Vorfeld über Ideen, Pläne und erste Verantwortlichkeiten aus. „Wir“, das sind neben den drei Hauptamtlichen sechs Teamer, Felix, Antonia, Sonja, Elli, Laura und ich. Einige von uns kommen gerade aus dem Semester, haben noch Prüfungen überstanden, da ist das Vorbereitungsseminar gedanklich noch in weiter Ferne. Dann die Anreise, zweieinhalb Tage vor den Freiwilligen. Auch wir müssen uns erst kennenlernen, als „Team“ finden. Einige kenne ich noch von der Teamerschulung im Mai, schnell tauchen ein paar gemeinsame Erinnerungen auf.
Es gibt viel zu tun: Die geplanten Einheiten müssen auf die Tage verteilt werden, ein fertiger Seminarplan muss stehen, wenn die Freiwilligen anreisen, organisatorische Fragen vor Ort müssen geklärt werden. Nicht immer herrscht Einigkeit: was ist wichtig, was kann vernachlässigt werden? Mit Blick auf den Plan erscheinen zehn Tage Seminar gar nicht so lange. Und doch ist die Stimmung schon jetzt eine ganz besondere. Als würden wir gemeinsam etwas formen und gestalten, auf Augenhöhe, und mit ungebrochenem Enthusiasmus.

Es wird Dienstag, und die letzten Baustellen werden noch zu Ende gebracht. Aufregung macht sich breit, Nervosität – am Nachmittag werden die sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Wir schwören uns gemeinsam auf die vor uns liegenden Tage ein. Dann kommen die Freiwilligen, und ich beäuge sie mindestens genauso neugierig wie sie mich. Es ist mein erstes Seminar als Teamer, und obwohl ich mich sehr gut vorbereitet fühle, bin ich mir plötzlich nicht mehr ganz so sicher, ob ich das alles meistern kann. Auf meinem Seminar waren die Teamer die „Großen“. Diejenigen, die den Weg schon gegangen waren. Irgendwie weiter, erwachsener, „weiser“. Das soll jetzt ich sein? Zweifel und Ängste schießen mir durch den Kopf. Ich habe mich immer für einen einigermaßen abgeklärten Typen gehalten, aber hier und jetzt bin ich aufgeregt wie ein Erstklässler am Tag der Einschulung. Was mich rettet – wie so oft in den nächsten Tagen – ist das Team. Zu sehen, dass es allen so geht, uns über unsere Befindlichkeiten auszutauschen, vielleicht noch eine aufmunternde Umarmung, das alles gibt viel Kraft und Mut. Und ehe wir uns versehen, haben wir das Eröffnungsplenum überstanden.

So wie wir das Vorbereitungsseminar geplant haben, verteilen sich die Einheiten auf verschiedene Gruppengrößen. Allgemeine Themen und Vorträge gibt es im Plenum mit allen. Für speziellere Übungen und Diskussionen werden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt. Zusätzlich gibt es die Kleingruppen, hier halten die Freiwilligen selbst kurze Vorträge über ein von ihnen gewähltes Thema. Außerdem soll hier ein behüteter Raum geschaffen werden, wo persönliche Themen und Gedanken angesprochen und diskutiert werden können. Jede/r der sechs Teamer leitet seine eigene Kleingruppe und hat demnach auch die Freiheit, diesen Raum und die zwar thematisch einheitlichen, in der Ausführung aber freien Einheiten selbst zu gestalten.

Als ich an diesem ersten Seminarabend mit meiner Kleingruppe zusammensitze, ist meine Nervosität nahezu gänzlich verflogen. Vor mir sitzen zehn angehende Freiwillige zwischen 17 und 20 Jahren, ich spüre ihre Nervosität, auch ein wenig Skepsis. Und ich spüre meine Neugierde, sie kennenzulernen, sie zu begleiten. Als ich ihnen die Idee der Kleingruppe näher bringe und sie auf das Seminar einzustimmen versuche, hängen sie förmlich an meinen Lippen. Wir machen ein paar Kennenlernübungen und sprechen über ihre Erwartungen bezüglich dessen, was vor ihnen liegt. Als ich merke, wie offen sich jede und jeder von ihnen darauf einlässt, verlassen mich die letzten Zweifel. Es ist eine tolle Gruppe, und ich freue mich auf jeden vor uns liegenden Tag.

Was in den nächsten Tagen folgt, ist für mich eine sicherlich genauso prägende Erfahrung wie für die Teilnehmenden. Ich lerne die „andere Seite“ des Seminars kennen, in der Rolle des Teamers. Ich lerne die immer wieder aufkeimenden Unsicherheiten, aber auch die Freude über gelungene Einheiten und tolle Momente kennen und begreife, wie wichtig der ständige Austausch im Team ist. Ein Seminar kann noch so gut geplant und vorbereitet sein und festen Schemata folgen, es ist doch ständig in Bewegung, ist abhängig von den kleinsten Entwicklungen und unvorhersehbaren Faktoren. Es gibt gute Tage und schlechte, Einheiten, die klappen, und Dinge, die schieflaufen. Gute Ideen, die eher ernüchtern, und Highlights, die wie aus dem Nichts entstehen. Wichtig ist dabei die Reflektion, für sich, vor allem aber gemeinsam im Team. Wie sehr wir dabei zusammenwachsen, ist immens. Wie eine Familie fangen wir uns auf, teilen schöne Momente und tragen gemeinsam das Seminar. Dass das alles auch an den Kräften nagt, ist selbstverständlich, und sich und den anderen auch die Ruhe zu gönnen, die gebraucht wird, ist wichtig und notwendig.

Doch auch mit den Teilnehmenden wachse ich zusammen. Ich lerne sie – vor allem natürlich in der Kleingruppe – kennen, höre ihre Geschichten, Pläne und Ideen und sehe sie wachsen, an den Themen und an der Gruppe, an der Auseinandersetzung mit sich selbst. Meine Rolle dabei ist nicht die eines Lehrenden oder Vortragenden, ich schaffe nur den Rahmen, in dem die Freiwilligen sich im Austausch entwickeln. Und natürlich wachse daran auch ich, mehr als ich mir das je hätte vorstellen können.
Wer "Freunde"-Seminare kennt, kennt jenes Gefühl der „Blase“, die entsteht, wenn sich die Gruppe formt und Bindungen entstehen über die zehn Tage Seminar, in einem Raum, der die Sicherheit und Geborgenheit schafft, sich mit essenziellen Fragen auseinanderzusetzen, die oft auch weit über eine simple Vorbereitung auf den Dienst hinausgehen. Dass jene „Blase“ von jedem unterschiedlich, von manchen vielleicht auch kaum wahrgenommen wird, ist klar, immerhin treffen hier sechzig Menschen aufeinander, die alle ihre ganz spezielle Geschichte mitbringen. Aber so wie auch ich damals, auf meinem eigenen Seminar, anstatt Fragen beantwortet zu bekommen eigentlich erst das richtige Fragen entdeckte und mich und mein Selbstverständnis so viel mehr hinterfragen und begreifen konnte, spüre ich auch bei jeder und jedem Freiwilligen einen Prozess, individuell und bewegend.

Und als mich jene Teilnehmerin dann fragt: „Also, warum bist du Teamer geworden?“, erkläre ich ihr das. All das. Ich spreche von der besonderen Stimmung auf "Freunde"-Seminaren, davon, dass mich mein Vorbereitungsseminar damals ungemein geprägt hat und davon, wie prägend es auch jetzt sei, den ganzen Prozess von der „anderen Seite“ aus zu erleben. Sie fragt, ob es im nächsten Jahr wieder eine Teamerschulung gäbe. Selbstverständlich!
Der Abschied von den Freiwilligen am nächsten Tag fällt schwer. Melancholie und sogar ein paar Tränen in der Kleingruppe, ein letzter gemeinsamer Moment. Sie wirken groß auf mich, gewachsen. Der Abschied im Team am selben Nachmittag ist ähnlich schwer. Wir sind uns sehr nahe geworden. Und doch ist da die Sicherheit, dass die letzten zehn Tage groß waren. Für alle Beteiligten. Und dass es nicht mein letztes Seminar als Teamer war.

Simon Reuter

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Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.

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