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Kinder erziehen – eine weltweite Herausforderung

Unsere Kinder sind das Tor zur Zukunft. Sie sind es, die in Zukunft Lösungen zu den globalen Herausforderungen finden müssen, denen wir heute gegenüberstehen. Solches fordert menschliche Fähigkeiten auf Gebieten, die wir erst zu verstehen angefangen haben. Heutige Erziehung muß Kindern ermöglichen, solche Fähigkeiten zu entwickeln, die über die reine Tradition und herkömmliches Wissen hinausführen. Waldorfpädagogik strebt dieses Ziel an. Sie möchte die Entwicklung von Menschen begleiten, daß sie Initiatoren eines kulturellen Fortschritts werden können.

Bildung und Erziehung sind für die Zukunft der menschlichen Gesellschaft ausschlaggebend. Frieden, Menschenrechte und Demokratie, internationale Verständigung und Toleranz werden nur durch Erziehung erreicht. Was heute nicht veranlagt werden kann, wird morgen nicht verwirklicht werden können.

Nicht nur die aufgebrochene Diskussion um die Autonomie der Schule, auch die Frage nach dem Schutz von Minoritäten, nach den Fundamenten einer multikulturellen Gesellschaft, kurz, die Frage nach dem Überleben des Menschen als Kulturwesen stellt sich heute mit dem Blick auf Bildung und Erziehung.

Wir danken Herrn C.N. Power, stellvertretender Generaldirektor für Erziehung der UNESCO, und Herrn Dr. H.-W. Rissom, stellvertretender Leiter des Bereichs Erziehung der UNESCO, für die freundliche Einladung, während der 44. Sitzung der Internationalen Konferenz für Erziehung eine Ausstellung über den Beitrag der Waldorfpädagogik zur aktuellen Bildungsdiskussion zu machen. Herrn J. C. Tedesco, Direktor des Internationalen Büros für Erziehung in Genf, und Herrn V. Adamets, Leiter der Studien Abteilung des IBE, danken wir für die Unterstützung bei der Vorbereitung dieser Ausstellung.

An den umfangreichen Vorarbeiten haben sich viele Autoren beteiligt, denen wir zu Dank verpflichtet sind. Die Konzeption der Ausstellung entstand zusammen mit Karl Lierl, München, und Magda Maier, Stuttgart, die überdies die Übersetzung ins Englische gemacht hat. Die Gestaltung und die Produktion der Ausstellung sowie des Katalogs sind ebenfalls von Karl Lierl. Beiden sind wir für die gute Zusammenarbeit äusserst dankbar. Jon McAlice, Dornach, der die Herausgabe mitbesorgt hat, möchten wir für seinen Einsatz an vielen, oft unscheinbaren Stellen danken. Ohne die ständige Mithilfe der Freunde vom European Council of Rudolf Steiner Waldorf Schools, insbesondere Christopher Clouder und Martyn Rawson, hätten wir die umfangreichen Arbeiten nicht leisten können. Der gesamten Waldorfschulbewegung sind wir dankbar für die große Offenheit, mit der das Projekt unterstützt wurde. 

Für die Freunde der Erziehungskunst
Nana Göbel - Bochum, im September 1994