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Spirituelle Begeisterung in Khandala

Die 23-jährige Autorin macht ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer sozialtherapeuthischen Lebensgemeinschaft in Bangalore/Indien und berichtet über ihre Erlebnisse bei dem jährlich stattfindenden Seminar in Khandala.

Bei einem unserer Workshops durfte ich jene beeindruckenden Schwestern Aban und Dilnawaz Bana kennenlernen, die interessierte Freiwillige zu ihrem Seminar in Khandala einluden.

Interessiert und inspiriert durch die beiden, durch das Hörensagen über das Seminar und meine eigenen Zukunftspläne, war klar, daß ich teilnehmen würde. Anfang Mai reiste ich mit einem anderen deutschen Freiwilligen gespannt und völlig offen nach Khandala.

Aban nahm uns herzlichst in Empfang, und da wir mit als erste angekommen waren, hatten wir genügend Zeit, um mit ihr zu plaudern und die wundervolle Umgebung zu erkunden.

Es war eine Wonne, auf all die verschiedenen Menschen zu treffen, die aus allen Ecken Indiens kamen, sogar Nepal und Übersee waren vertreten. Schon bald entstand eine ganz besondere Atmosphäre, die damit zusammenhängt, das man in ähnliche Richtungen schwimmt, glaubt, lebt... Es verbindet einen natürlich vor allem das gemeinsame Interesse, mehr über die Waldorfpädagogik zu erfahren, zu lernen, zu wachsen, und jenes Bewußtsein und die Umsetzung dessen auch nach Indien zu bringen.

Neben dem sehr abwechslungsreichen Tagesprogramm nutzten wir jede Minute, um neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen oder gemeinsam zu singen, zu spielen oder spazieren zu gehen. Gearbeitet wurde in drei Hauptgruppen mit jeweils unterschiedlichem Schwerpunkt.

Ich kann nur schwer in Worte fassen, welche Magie und spirituelle Atmosphäre in unserer Gruppe entstand, inspiriert durch Thanh Cherry, unsere Lehrerin und eine einmalige Frau! Wir begaben uns auf „die Reise eines jungen Kindes“, um das Kind als spirituelles Wesen und die heilige Aufgabe des Erwachsenen zu verstehen. Ich habe unglaublich viel lernen dürfen, was mich bereichert, vorbereitet und nochmal bestätigt hat, jenen Weg zu gehen, den ich gehen möchte.

Unbedingt erwähnen möchte ich noch diese Wärme und Herzlichkeit, die uns die indischen Menschen entgegenbrachten. Aus tiefem Respekt möchte ich mich bei all den wunderbaren Menschen bedanken, die ich in diesen zwei einzigartigen Wochen kennenlernen durfte. Vor allem bei den Lehrern, die uns mit Leidenschaft Wissen, Freude und Begegnungen schenkten und nur dafür aus Deutschland, Holland, Hawaii und Australien angereist waren.

Aban Bana macht nun seit sieben Jahren dieses wunderbare Waldorf-Seminar in Indien möglich. Ich wünsche ihr und dem Seminar in Khandala noch ein langes fruchtbares Wirken, damit viele weitere Menschen sich inspirieren lassen.

Franziska Stephan

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