Das von euch gesammelte Geld wird an die Freunde der Erziehungskunst überwiesen und geht zu 100% an die Projekte. Die Verwaltungskosten übernehmen wir, so dass keinen Cent dabei verloren geht.
Wir schlagen Initiativen vor, die am dringendsten Hilfe benötigen. Ihr könnt Euch Projekte aussuchen oder allgemein spenden (dadurch kann vermieden werden, dass einige Projekte zu viel und andere zu wenig Hilfe bekommen). Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, auch andere Projekte zu fördern, wenn Ihr zu diesen eine persönliche Beziehung habt. Auch hier übernehmen wir gerne die Weiterleitung der Spenden.
Hier die Projekte in aller Welt, denen wir am WOW-Day 2012 gerne mit euch zusammen helfen wollen:
Gesunde Bedingungen schaffen
Die Gemeinschaftsschule Jardim do Cajueiro wurde 2006 über eine Elterninitiative ins Leben gerufen, die sich eine bessere Zukunft ihrer Kinder wünschte. Knapp dreiviertel der Kinder kommt aus ärmeren Verhältnissen. Die Gemeinschaftsschule sieht ihre Aufgabe darin, insbesondere für die Kinder, die in Armut leben und sozial ausgegrenzt sind, gesunde Bedingungen zu schaffen.
Sozialarbeit im Norden von São Paulo
Die Kinder und Jugendlichen, die zu CREAR kommen, sind in der Regel an die dramatischen Auswirkungen der Armut gewöhnt: Alkoholismus, Gewalt, Drogen, Kinderprostitution gehören zum Alltag. Die Mitarbeiter bemühen sich daher in erster Linie darum, den jungen Menschen zu zeigen, dass all das nicht zwangsweise zur Normalität gehören muss und Veränderungen möglich sind.
Zukunft schaffen im armen Nordosten Brasiliens
Wie soll sich ein Jugendlicher in einer Gesellschaft zurecht finden, in der materielle Werte höher geschätzt werden als Bildung, Gesundheit oder ein regelmäßiges Einkommen? Das Streben nach Reichtum führt allzu häufig in eine gewalttätige Gegenwelt, voller Diebstahl, Drogenhandel und Prostitution. In der Initiative Salva Dor versucht man dieser Tatsache entgegenzuwirken.
Hoffnung auf ein besseres Leben
In dem gewalttätigen Stadtteil Jardim Boa Vista in São Paulo versuchen die engagierten Mitarbeiter der Associação Comunitaria Micael (ACOMI) durch schulergänzende Aktivitäten auf Grundlage der Waldorfpädagogik, Kinder und Jugendliche vor dem sozialen Ausschluss zu bewahren. Dazu gehören ein Kindergarten sowie das Programm „Sein und Werden“.
In Nachbarschaft der Bandidos Criminales
Am Rand von Kolumbiens Hauptstadt Bogotá suchen Landflüchtlinge unter schwierigsten Bedingungen eine neue Existenz. Dort hilft CES Waldorf mit Nachhilfeunterricht in Schreiben, Lesen oder Mathematik, aber auch mit Handarbeit, Musik und Theater. Ein Arzt behandelt Krankheiten und Folgen mangelhafter Ernährung.
Eine Schule wandert
In den fruchtbaren Tälern der Hochanden leben in traditionellen Lehmziegeldörfern Menschen, die noch die Quechua-Sprache sprechen und ihre kulturellen Wurzeln pflegen. Nach dem schweren Erdbeben 2007 und der Nothilfe von Pro Humanus, baten die Bewohner, die Arbeit in der Dorfschulen fortzusetzen. Es entstand eine Wanderschule, in der auf der Basis der alten Kultur Neues entsteht.
Waldorfpädagogik in einem armen Andendorf
Nach 16 Jahren an der Waldorfschule in Lima, gab Lourdes Jibaja Ende 2004 ihre sichere und gut bezahlte Arbeit aufgab, um ihrem starken Impuls zu folgen, die Waldorfpädagogik auch für arme Menschen zugänglich zu machen. Seit dem gibt es in einem kleinen Amazonasdorf einen Englischunterricht, Nachmittagskurse und Ferienbetreuung.
Wie ein kleines Paradies auf Erden
Die Rudolf Steiner Schule Mbagathi in Nairobi (Kenia) ist eine wachsende Waldorfschule in der Massai-Ebene südlich des Nairobi Nationalparks. Nahe der Schule liegt der schnell wachsende Vorort Ongata Rongai. Aus ganz Kenia kommen Menschen nach Rongai, um nach Arbeit zu suchen, und kürzlich gab es infolge der Gewaltwelle nach den Wahlen einen neuen Zustrom von Menschen.
"The long walk to freedom"
In den Townships von Kapstadt öffnen etwa 50 Educare Centres täglich ihre Türen. Engagierte Frauen, die Mamas, wie sie vor Ort genannt werden, holen die Kinder von den Straßen, geben ihnen Raum zum spielen und lernen, jenseits von Drogen, Kriminalität und Gewalt. Durch den WOW-Day wird die Ausbildung weiterer Erzieherinnen ermöglicht.
Leuchtende Augen in den Townships
Die Puppetry in Education (PIE) wurde 2001 gegründet und hat seitdem durch Aufführungen mit Tischpuppen und Marionetten über 9.000 Kinder in den Educare Centres, Schulen, Hütten und Kirchen der Region um Hermanus und der Kap-Ebene begeistert. Die Spiele wurden dabei den Sprachen der Kinder, d.h. Xhosa, Afrikaans und Englisch, angepasst.
Eine Township-Schule überzeugt die Eltern.
In der Township Khayelitsha leben geschätzt eine Million Menschen. Die meisten Eltern suchen für ihre Kinder eine gute Erziehung – außerhalb der Township. Doch sie können auch direkt vor Ort fündig werden. 1999 wurde die Zenzeleni Waldorfschule gegründet. Immer wieder sind die Menschen von den Vorführungen bei den Elterntreffen oder bei Besuchen im normalen Unterricht beeindruckt.
Waldorfschule im Niemandsland
In dem sehr isoliert gelegenen Ort Madietane in der Provinz Limpopo ist die Lesedi Waldorfschule zu Hause. 150 Kinder werden dort unterrichtet und die Mehrheit von ihnen hat eine Wohnmöglichkeit im schuleigenen Internat. Gerade durch das Internat wird den Kindern der Schulbesuch ermöglicht, da sich die meisten Elternhäuser einen täglichen Transport zur Schule nicht leisten könnten.
Wir haben die Chance zu leben
In Dar es Salam existiert seit 1997 die Hekima Waldorfschule, die heute 170 Schulkinder zählt. In Tansania ist die Ausbildungssituation bisher sehr schlecht, große Klassen mit 100 Kindern sind nichts Ungewöhnliches und – obwohl gesetzlich verboten – ist auch die physische Bestrafung oft noch nicht aus dem Schulalltag verschwunden. Fast ein Drittel aller Kinder erlangt keinen Grundschulabschluss.
Ein kleiner Junge und seine große Familie
TEMI ist eine Lebensgemeinschaft im nordost-georgischen Dorf Gremi am Rande des Kaukasus. Über 70 Menschen im Alter von 0 bis 80 Jahren mit unterschiedlichsten Schicksalen (Behinderte, Waisen, Menschen mit seelischen und sozialen Problemen...), bilden eine grosse Familie – ohne jede staatliche Unterstützung.
„Es reicht nicht mal, um zur Schule zu fahren...“
Die Michaelschule war und ist in Georgien die einzige heilpädagogische Schule, mit einer klaren Konzeption für Erziehung, Ausbildung und soziale Integration für Kinder mit intellektuellen und körperlichen Entwicklungsproblemen. Seit einer „Bildungsreform“ kann die Schule den Pädagogen nur 26-28 Euro pro Monat zahlen – was nicht reicht, um täglich zur Schule und nach Hause zu fahren!
Lernen ohne Angst
Die Waldorfschule in Kishinew wurde 1992 gegründet. Bis heute ist sie eine staatliche Schule geblieben, die sich in vielen Verhandlungen ihre pädagogische Autonomie erkämpft und staatliche Anforderungen mit dem Waldorflehrplan verknüpft hat. Inzwischen werden der Kindergarten und die Schule von gut 200 Kindern bzw. Schülern besucht.
Lernen für den Frieden
In Shfa`ram, einer arabischen Stadt im Norden von Israel (Galiläa), gibt es seit 2004 eine arabische Waldorfinitiative: den Anfang eines Kindergartens und einer Waldorfschule – das Olivenbaum-Projekt. Hier begegnen sich im Kindergarten wie auch in der Schule Beduinen, Muslime, Christen und Drusen – sie spielen und lernen gemeinsam.
Zukunftsperspektive für über 1500 Menschen
Shanti Sewa Griha leistet Sozialarbeit für Menschen in Nepal, die am Rande der Gesellschaft leben: Arme, Leprakranke und Menschen mit Behinderungen. Mit der Zeit sind eine Waldorfschule, ein Kindergarten, eine Farm, Werkstätten, eine Klinik, eine Armenküche und sogar zwei Dörfer entstanden. Über 1500 Menschen finden hier Schutz, Betreuung und eine sinnvolle Aufgabe.
Licht für Menschen mit Behinderungen
In Lahore entwickelt sich seit 2001 eine sozialtherapeutische Einrichtung mit drei verschiedenen Werkstätten: einer Textilwerkstatt, einer Holzwerkstatt und einer Bio-Bäckerei, sowie einem Gemüsegarten und den Anfang einer Landwirtschaft. Der Kindergarten und die Green Earth School Roshni haben seit 2006 feste Räumlichkeiten, sodass dort heute 140 Kinder zur Schule gehen.
Eine Graswurzel-Schule
Gamot bedeutet Wurzeln oder Medizin, Cogon ist eine Grassart, die für ihr ausgedehntes Wurzelgeflecht und ihre heilende Wirkung bekannt ist. Die noch junge Schule begann mit vier Kindern. Inzwischen haben sich die Wurzeln vertieft. Über hundert Schüler, vor allem aus der ländlichen, wirtschaftlich schwachen Umgebung kommen täglich zum Unterricht.
Erzwungener Umzug
Insgesamt kommen der Kindergarten, der Hort und die Schule mit ihren acht Klassen auf 300 Kinder. Die Arbeit der Waldorf Initiative ist sehr angesehen, sodass sich die Eltern für das Fortbestehen der Schule auch auf politischer Ebene einsetzen. Sie konnten jedoch nicht ändern, dass die staatlichen Behörden Anspruch auf das Schulgebäude erhoben und einen Umzug erzwungen haben.
Waldorfkindergärten im ehemaligen Saigon
In und um Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es drei waldorfpädagogische Kindergärten, die u.a. von dem australischen Verein Vietnam`s Children Project unterstützt werden. Der Dieu Giac Kindergarten begann als erster mit 30 Kindern 2002 seine Arbeit, der Thanh Lan Kindergarten folgte ein Jahr später und als vorerst letzter öffnete 2006 das Tho Trang Childcare Center seine Türen.
Erlös: 358.944,31 € (21. Mai)
Olivia Girard
Freunde der Erziehungskunst
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10178 Berlin, Deutschland
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Chiara Carones
ECSWE
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East Sussex, RH18 5JA
United Kingdom
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Freunde der Erziehungskunst
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Bankleitzahl 430 609 67
Konto 13 042 015
VWZ: Schule+Schülername
z.B. WS Berlin-Mitte, Max Müller
Aus dem Ausland
IBAN DE09430609670013042015
BIC GENODEM1GLS
VWZ: Name+Ort der Schule
z.B. Steinerschool Antwerpen, BE