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Patenschaften

 

Die Schulen

In Klammern das Schulgeld. (Die Patenschaft ist davon ganz unabhängig!)
Links führen Sie zu einem Bericht über die Schule.

Lateinamerika
  Mexiko
    
Mexiko-Stadt (180 €)
  Kolumbien
     Medellin (200 €)
  Peru
    
Lima (50-185 €)
  Chile
     Limache (160 €)

Afrika
  Tansania
    
Dar es Salaam (64 €)
  Südafrika
    
Fishhoek (100 €)
     Khanyisa (230 €)
     McGregor (100 €)
     Stellenbosch (150 €)

Osteuropa
  Kroatien
    
Rijeka (120 €)
  Lettland
    
Adazi (130 €)
  Litauen
    
Vilnius (32 €)
  Armenien
     
Eriwan (65 €)

Asien
  Nepal
     Kathmandu (45 €)
  Vietnam
    
Ho-Chi-Minh-Stadt (25 €)

Patenschaften

Wir suchen Paten

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Kinder vor, für die wir eine Patenschaft suchen. Geordnet nach Kontinenten (Lateinamerika, Afrika, Osteuropa, Asien) finden Sie zunächst Beschreibungen, danach Bilder der Kinder. Ganz unten können Sie direkt online eine Patenschaft übernehmen. Mehr über unsere Patenschaften finden Sie >> hier.

Lateinamerika | Afrika | Osteuropa | Asien | Bilder der Kinder | Einzugsermächtigung.

 

 

Lateinamerika

 

Argentinien

El Bolson, WS "La Escuelita"

Dante (*24.9.2001) geht in die 2. Klasse. Er ist ein energiegeladener Junge, der gerne Späße macht. Er liebt Musik und interessiert sich für verschiedenste Instrumente. Dante hat noch drei Geschwister. Die Mutter ist Reiki-Therapeutin, der Vater Koch, ihr Einkommen reicht nicht für das Schulgeld.

Siloe (*15.9.1999) geht in die 4. Klasse. Die alleinerziehende Mutter verdient durch den Verkauf von Kunsthandwerk sehr wenig. Siloe ist sehr selbstständig, hilft auch viel im Haushalt. Bis zur 2. Klasse ging sie auf eine Staatsschule, wo sie sich immer weniger wohl fühlte und dann unbedingt auf die Waldorfschule wollte. Das Schulgeld wurde bisher von ihrer Tante bezahlt, die dies aber nicht mehr leisten kann.

Juan (*26.12.1999) geht in die 4. Klasse. Sie lebt mit ihren Eltern und drei Geschwistern in einem Zwei-Zimmer-Häuschen. Der Vater verdient als Altenpfleger und Kunsthandwerker nicht genug, um das Schulgeld allein aufzubringen. Juan ist sensibel und fürsorglich, beobachtet viel, ärgert sich aber manchmal auch leicht. Er liebt die Sterne am Abendhimmel, Fahrradfahren und Ballspiele.

Saldan, Cordoba, WS "Dandelion"

Lucrecia (*31.8.2000) kam mit einer leichten Kinderlähmung auf die Welt und hat Lernschwierigkeiten. Sie ist ruhig, sehr neugierig und ein fröhliches Mädchen. Sie singt und tanzt gern und liebt Tiere. Die Eltern sind selbständig, der Vater macht Arbeiten aus Korb und Wurzeln, die Mutter näht zuhause.

 

Brasilien

Salva Dor, Sozialprojekt

Emily (*27.5.2005) lebt mit ihrer Familie in einem gewalttätigen Viertel in armen und sehr problematischen Familienverhältnissen. Emily ist ein ruhiges Mädchen, sie spricht wenig und lächelt viel. Sie ist sehr sensibel, und wenn Mitschüler schreien, erschrickt sie sich so sehr, dass sie zu weinen beginnt. Emily ist hilfsbereit und beobachtet aufmerksam, was um sie herum passiert und wie die Menschen reagieren.

Gustavo (*13.3.2005) wohnt mit seiner Mutter, Tante und Kusine in einem nur 9m² großen Raum und teilt sich das Bett mit seiner Mutter. In das Projekt kam er sehr schüchtern, inzwischen singt er gerne, nimmt gern an allen Aktivitäten teil. Insgesamt ist er ein ernster Junge, und hinter seinen großen braunen Augen verstecken sich viele Fragen.

Vicente (*15.4.2006) ist ein aufgeweckter, sehr hilfsbereiter Junge, der anfangs nur Schimpfworte kannte... Inzwischen hat der liebevolle Umgang der Erzieherin schon zu großen Veränderungen beigetragen. Vicente wohnt in sehr armen, schwierigen Familienverhältnissen. Die Mutter ist Hausangestellte, der Vater selbstständiger Maurer.

Chile

Limache, WS

Javiera (*11.12.95) ist in der 7. Klasse. Sie lebt mit ihrem jüngeren Bruder bei ihrer Großmutter. Javiera hat einige Lernschwierigkeiten, aber mit Fleiß überwindet sie immer wieder alle Herausforderungen. Sie liebt es, die Flöte zu spielen und zu malen, ihre Hefte sind wunderschön. Seit sie in der 4. Klasse an die Waldorfschule kam, ist sie aufgeblüht.

Kolumbien

Cali, WS

Derzeit keine Informationen.

Medellin, WS Colegio Isolda Echeverria

Derzeit keine Informationen.

Medellin, Projekt Arca Mundial (Heilpädagogik)

Mariana (*25.3.1999) ist ein liebes Mädchen in der 5. Klasse. Der Vater will Marianas Behinderung nicht anerkennen, dennoch kommt sie regelmäßig nach Arca Mundial. Die Familie hat aufgrund ihres sehr geringen Einkommens große Probleme, zumindest die Transportkosten aufzubringen.

Juan Pablo (*2.9.1998) geht in die 6. Klasse, hat aber den Entwicklungsstand eines Sechsjährigen, der noch nicht sprechen kann. Er ist ein aufgeweckter humorvoller Spitzbub, der auch gerne einmal seine Mitschüler ärgert. Er liebt es, viel zu essen und immer seine Schuhe auszuziehen. Der Vater verdient nur den Mindestlohn, die Mutter kann gelegentlich als Putzfrau arbeiten.

Esteban (*3.12.1993) geht in die 10. Klasse. Er ist trotz seines Autismus ein kommunikationsfreudiger junger Mann. Begeistert ist er bei jedem Pausenspiel dabei und führt hitzige Diskussionen mit seinen Klassenkame-raden, welches Fußballteam besser sei. Auch hat er ein besonderes Interesse für das Fach Geschichte. Esteban lebt mit seiner Familie auf einem Bauernhof etwas außerhalb von Medellín. Die alleinverdienende Mutter arbeitet in der Landwirtschaft und verdient den Mindestlohn (167 Euro).

Mexiko

Mexiko-City, WS Centro Educativo Goethe

Sara (*24.7.2001) geht in die 2. Klasse und kommt gerne in die Schule. Sie zeichnet und malt sehr schön und hat beim Flötespielen Fortschritte gemacht. Sie ist bei ihrer Arbeit sehr sorgsam, hat aber noch Schwierigkeiten im Rechnen. Der Vater ist Alleinverdiener, aufgrund der Inflation im Land ist die finanzielle Lage der Familie schwierig geworden.

Darío Motta (*28.2.2001) ist ein schlanker, fröhlicher Junge in der 3. Klasse. Er nimmt gern am Unterricht teil, am besten gefällt ihm der Handarbeitsunterricht. Dario hat Schwierigkeiten im Schönschreiben, und seine Konzentrationskraft kann noch besser werden. Der Vater hat keine Vollzeitarbeit, die Mutter verdient als Handarbeitslehrerin sehr wenig.

Israel (*22.7.2000) besucht die 3. Klasse. Er malt gerne und kann gut rechnen, hat aber Schwierigkeiten mit der Koordination. Israel hat noch zwei Schwestern (21 und 6 Jahre). Die Eltern arbeiten als Erzieherin und Ackerbaukundler und verdienen wenig.

Emiliano (*27.1.2000) geht in die 4. Klasse. Er singt und spielt gern Flöte und kann gut rechnen. Im Moment hat er ein besonderes Interesse für prähistorische Tiere. Die Mutter ist alleinerziehend und arbeitet als Universitäts-Angestellte.

Jimena (*9.10.1999) geht in die 4. Klasse und hat noch zwei Brüder (9 und 12). Die finanzielle Situation dieser Familie ist problematisch, da ein Bruder krank war und der Vater als Architekt ein sehr unregelmäßiges Einkommen hat.

Ronaldo (*6.12.1999) geht in die 3. Klasse. Er ist ein kleiner, quirlig-fröhlicher Junge, der gern in die Schule geht. Er malt gerne, aber am besten gefällt ihm der Gitarrenunterricht. Sein Vater hatte eine Firma für Möbelreinigung, die in Konkurs ging.

Dario Emiliano (18.8.1999) ist ein ruhiger, verträumter Junge. Mit viel Geduld macht er seine Aufgaben, nur selten ärgert er sich über etwas. Er spielt gerne Flöte und Gitarre und kann schon gut stricken. Die Mutter ist alleinstehend und muss mit ihrem geringen Einkommen alle Ausgaben tragen.

Lilia (*17.7.1998) geht in die 4. Klasse. Sie ist ein schlankes, fröhliches Mädchen und bei ihrer Arbeit sehr sorgsam. Sie singt, flötet, malt und zeichnet gerne, und am liebsten spielt sie Gitarre und Oboe. Der Vater verdient als Sekretär wenig, und die Familie hat große Schulden.

Puerto Morelos, Kg "Baaxal"

Nico (*14.4.2005) ist ein zurückhaltender, verträumter Junge. In den ersten Monaten spielte er meist alleine. Als er dann das erste Mal von einem Mädchen zum gemeinsamen Spiel eingeladen wurde, leuchteten seine großen Augen, er strahlte über das ganze Gesicht. Heute vermissen ihn die anderen Kinder, wenn er nicht kommt. Die alleinerziehende Mutter versucht, sich mit einer kleinen Bäckerei selbstständig zu machen, verkauft dafür sogar ihre Möbel, und kann für den Kindergarten nichts bezahlen.

Peru

Lima, WS Colegio Micael

Audrey (*2.5.2000) ist ein sensibles, aufmerksames Mädchen in der 4. Klasse. Sie liebt das Malen und hat ein unglaubliches Talent; ihr Schriftbild, sowie ihre Zeichnungen sind sehr detailliert. Audrey lebt unter schwierigen familiären Verhältnissen. Erst kürzlich hat ihr Vater die Vaterschaft akzeptiert, von ihrer Mutter bekam sie in der Kindheit aus Zeitmangel kaum Aufmerksamkeit, bis die Tante die Erziehung übernahm.

Poema (*2.3.2000) ist ein verschlossenes, sensibles Mädchen in der 4. Klasse. Sie ist sehr eifrig und liebt es zu malen. Poema lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer kleinen Wohnung außerhalb von Lima und muss oft bei Mitschülerinnen übernachten. Die Mutter ist Lehrerin an einer staatlichen Schule, und ihr Lohn reicht nicht für die Lebenshaltungskosten und das notwendige Schulgeld.

Danao (*30.1.1998) ist eine sehr schüchterne Linkshänderin, die alles Künstlerische liebt. Sie arbeitet mit Sorgfalt und außerordentlicher Kreativität. Sie leidet stark unter der Armut ihrer Eltern und neigt zu depressiver Melancholie und mangelndem Selbstvertrauen. Ihr Vater arbeitet als Taxifahrer, die Mutter musste ihren Beruf als Köchin aufgeben, da der kleine Bruder nach einer Operation viel Betreuung braucht.

Alexandra (*2.6.2000) ist ein schüchternes Mädchen, das andererseits ausgesprochen fröhlich ist und gerne am Unterricht teilnimmt. Sie scheint alles, was man ihr zeigt, auf Anhieb zu verstehen und ist gegenüber ihren Mitschülern sehr hilfsbereit. Sie ist kurzsichtig, aber ihre Eltern können sich keine Brille leisten. Die fünfköpfige Familie lebt in einer winzigen Mietwohnung. Der Vater arbeitet als Fahrer und sein Lohn reicht kaum für den Lebensunterhalt.

Maricielo (*10.5.1998) ist ein ausgesprochen fröhliches Mädchen, sehr kreativ, sozial und solidarisch. Sie arbeitet mit Geduld und Verantwortung und interessiert sich für alles. Mit dem logischen und abstrakten Denken hat sie große Schwierigkeiten. Sie wohnt mit ihren Eltern und drei Geschwistern weit entfernt in einem armen Stadtviertel und braucht mit drei Bussen zwei Stunden. Die finanzielle Situation der Familie ist sehr desolat.

Lima, WS Colegio Waldorf

Giancarlo (*1998) ist ein fröhlicher, sehr hilfsbereiter Junge in der 6. Klass. Er ist mit Problemlösungen immer schnell zur Hand. Der Vater ist Computerfachmann, hat aber nur Gelegenheitsarbeiten und ist oft sehr verzweifelt. Er war selbst Waldorfschüler. Giancarlo hat noch einen älteren und einen ganz kleinen Bruder.

Uruguay

Montevideo, WS Cruz del Sur

Nahuel (*8.10.2000) geht in die 2. Klasse. An einer Staatsschule wurde er von seiner Lehrerin sehr schlecht behandelt und bedroht – und verlor absolut jede Selbstachtung. Wie durch ein Wunder hat er sich an der Novalis-Schule innerhalb von nur drei Monaten wieder sehr erholt. Er ist hilfsbereit, neugierig und liebt „Mutter Erde“, beschützt jüngere Kinder und verabscheut Ungerechtigkeit. Er liebt Handarbeit und hat eine lebendige Phantasie. Seine Eltern arbeiten als Putzfrau und Nachtwächter, womit sie sehr wenig verdienen.

Aileen (*3.3.2005) ist Nahuels Schwester. Sie ist ein zartes sensibles Mädchen – und liebt es, zu spielen, zu tanzen und anderen zu helfen. Sehr gerne hört sie Geschichten, vor allem von Prinzessinnen. Ihr erstes Kindergartenjahr hat sie mit Freude und sehr harmonisch verbracht.

Aldana (*10.8.2001) und Nazarena (*18.1.2003) sind Geschwister und gehen beide in die 1. Klasse. Nazarena ist sehr intelligent und hilfsbereit und spielt oft Mama oder Lehrerin. Aldana hat Down-Syndrom, ist ein sehr fröhliches Mädchen und liebt es, den ganzen Tag zu singen und zu tanzen. Die Eltern verdienen sehr wenig und können trotz großer Mühe nur einen kleinen Teil des Schulgelds aufbringen.

Fatima (*18.4.2001) geht in die zweite Klasse. Sie ist ein fröhliches, lernbegieriges und phantasievolles Mädchen. Sie ist sehr kreativ, liebt Tiere und die Natur und erstaunt immer wieder durch ihre Neugierde über die Welt. Ihre Familie ist durch einen Unfall des Vaters in eine schwierige Lage gekommen.

 

Afrika


Tansania

Dar es Salaam, WS Hekima

Derzeit keine Angaben.

Südafrika

Fishhoek, WS Imhoff

Chlara (*1.4.2005) kam mit ihren Eltern vor zwei Jahren aus Simbabwe. Im Kindergarten spielt sie sehr gut mit anderen englisch-sprechenden Kindern. Sie ist ein fröhliches, vertrauensvolles Kind und liebt es, sich zu verkleiden und mit Puppen zu spielen.

Hombisa (*17.1.2005) lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer Township. Seit der Geburt hat sie sie zur Arbeit begleitet. Die Mutter ist aber auch in der Waldorfschule sehr aktiv. Nun kann Hombisa in den Kindergarten. Sie spielt gern mit ihren Freunden und mit Puppen. Ist sie neuen Menschen gegenüber zunächst schüchtern, gewinnt sie doch schnell Vertrauen.

Luyolo (*23.12.2003) ist ein stiller Junge, der in der Waldorfschule richtig aufblühen wird. Er lebt mit seinen Eltern in einer Township, wo er gerne auf der Straße spielt: Verstecken, Fangen… Und er malt sehr gerne.

Phumlani (*2.3.2006) besucht mit Freude den Kindergarten. Am liebsten spielt er mit Autos oder trommelt und singt - und er ißt sehr gerne, vor allem Hühnchen. Seine Muttersprache ist Xhosa, er spricht aber auch schon etwas Englisch.

Tisetso (*25.7.2004) ist der kleine Sohn von Lungi, der die Schule in Teilzeit sauber hält. Er ist ein fröhlicher Junge, der gern an allen Aktivitäten teilnimmt.

Masiphumelele, Waldorfkindergarten (nahe WS Fishhoek)

Avuyile (*7.4.2006) ist ein stiller Junge, der sehr lernbegierig ist. Wenn er mit irgendetwas beschäftigt ist, wird er nicht gern unterbrochen. Er liebt Fußball. Er lebt mit seinen Eltern und einer Schwester in einem kleinen Shack. Es gibt nur einen Wasseranschluss für 1.000 Menschen.

Inam (*4.8.2006) ist ein unruhiger Junge, der schnell abgelenkt ist. Er lebt mit seiner Mutter und seinem größeren Bruder bei seiner Großmutter in einem Shack.

Lilitha (*16.6.2007) ist ein stiller Junge. Er liebt es zu singen und Fußball zu spielen. Er ist oft krank. Lilitha lebt mit seinen Eltern und seinem Bruder in einem Shack, das nicht regendicht ist. Sieben Familien teilen sich eine Toilette.

Mbali (*21.9.2007) ist ein ruhiger Junge, der es nicht mag, wenn Leute schreien. Er lebt mit seinen Eltern und zwei älteren Geschwistern in einem Shack.

Mvelo (*24.4.2008) ist ein sehr aktiver Junge, der Fußball, Puzzeln und Trommeln liebt. Er spielt oft nicht gern mit anderen, aus Angst vor Konflikten. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem Shack.

Sinayo (*20.9.2007) ist ein liebes, fröhliches Mädchen. Sie lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrer größeren Schwester in einem Shack.

Kapstadt, WS Khanyisa

Noel (10) kam Anfang 2009 nach Khanyisa, weil er als langsamer Lerner mit Leseschwäche in der Staatsschule nicht zurechtkam. Nun bringt ihn seine Mutter täglich eineinhalb Stunden mit dem Zug und Bus (eine Fahrt!). Noel ist sehr friedliebend und in der Klasse außerordentlich beliebt.

Kyle (10) lebt mit seiner Mutter, Großmutter, Tante Onkel und zwei Geschwistern zusammen. Die Mutter hat kürzlich die Arbeit verloren. Kyle ist aufgrund eines Sprachfehlers sehr schüchtern. Auch er hat große Lernschwierigkeiten. Vor allem liebt er Stricken, Malen und Gartenarbeit.

Zimkhita (11) lebt mit drei älteren Geschwistern und ihren Eltern in der Township Khayelithsa. Die Mutter hat eine Gelegenheitsarbeit als Hausangestellte, der Vater ist arbeitslos. Zimkhita kam Anfang 2009 nach Khanyisa, weil sie sehr langsam lernt. Dennoch ist sie sehr verantwortungsvoll und selbstständig. Auch sie verlässt das Haus um 6 Uhr morgens, um mit Bus und Zug zur Schule zu kommen.

Cebolethu (12) lebt mit zwei Brüdern, Mutter und Stiefvater in einem sehr armen, gewalttätigen Bezirk von Kapstadt. Cebolethu kam mit starken Lernrückständen nach Khanyisa und hat seitdem viele Fortschritte gemacht. Er ist sehr kreativ und liebt die künstlerischen und handwerklichen Fächer, aber inzwischen auch die Mathematik. Seine Hefte sind wunderschön.

McGregor, WS

Olona (*21.4.2004) ist ein sehr freundliches Mädchen im Kindergarten, das liebend gern mit Puppen spielt und schöne Regenbogenbilder malt. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer kleinen Hütte in der Township. Die Mutter arbeitet als Straßenfegerin.

Muhle (*27.2.2004) geht ebenfalls in den Kindergarten und lebt mit einer Schwester bei seiner alleinerziehenden Mutter und ihrem Großvater – ebenfalls in der Township. Er spielt am liebsten mit Bauklötzern und macht sehr schöne Zeichnungen.

Likhona (*2.1.2004) lebt mit ihren Eltern allein in einer Township-Hütte. Ihre Mutter ist körperlich behindert, ihr Vater ist arbeitslos. Likhona ist ein süßes, liebes Mädchen, das immer gerne hilft, schön singt und ebenso schöne Bilder malt.

Inam (*29.9.2003) geht in die 1. Klasse. Sie ist ein sehr positives, willensstarkes Mädchen und lebt mit ihrer Großmutter in der Township.

Liyema (*23.4.2003) ist ebenfalls in der 1. Klasse. Sie lebt mit weiteren Enkeln bei ihrer Großmutter in einer Township-Hütte mit einem Raum. Die Großmutter arbeitet als Saisonarbeiterin in einer Konservenfabrik. Liyema bekommt Essen in der Schule, weil die Großmutter nicht einmal dafür Geld hat.

Refilwe (*18.12.2002) lebt ebenfalls bei seiner Großmutter in der Township. Er braucht besonders positive Ermutigung, hat aber schon große Fortschritte gemacht.

Nicalle (*7.5.2002) geht in die 2. Klasse. Als ihre Mutter sich nicht mehr um sie kümmern konnte, hat ihre Tante sie aufgenommen. Nicalle hatte als Kind eine Encephalitis. Sie ist schüchtern und sensibel, aber hat auch eine große Entschlossenheit. Sie ist künstlerisch sehr begabt und eine gute kleine Schauspielerin. Auf dem Schulhof spielt sie voller Freude.

Lwamkelo (*6.10.2002) lebt mit seinen Eltern und drei älteren Brüdern in einem Raum in einer Township-Hütte. Seine Eltern sind beide Saisonarbeiter. Er ist ein starker und aktiver Junge, der gern die Führung übernimmt. Er braucht Hilfe, um sich zu konzentrieren und beim Rechnen.

Avela (*23.4.2002) lebt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester in der Township. Er malt und zeichnet sehr schön und er braucht die Ermutigung – und dann leuchten seine Augen auf. Obwohl er sein Bestes versucht, ist es für ihn schwer, Englisch zu lernen.

Ayema (*22.4.2001) geht in die 3. Klasse. Er lebt bei seiner Großmutter. Seine Mutter arbeitet weit entfernt. Er ist schnell abgelenkt und auch sehr schnell in seinen Gedanken. Besonders liebt er die Arbeit mit Ton oder Papier und Pappe. Außerdem ist er ein guter Schauspieler.

Jan (*24.5.2000) besucht die 4. Klasse. Er lebt mit vier Geschwistern und seinen Eltern in einem kleinen gemieteten Häuschen. Der Vater ist Farmarbeiter und hat ein sehr geringes Einkommen. Jan lernt mit viel Enthusiasmus und Selbstständigkeit. Er ist intelligent und sehr loyal.

Stellenbosch, WS

Die folgenden vier Kinder kamen von der Zenzeleni Waldorfschule in der Township Khayelitsha, die nur bis zur 7. Klasse geht, nach Stellenbosch:

Aphiwe (*14.12.1995) lebt mit drei Brüdern bei seinen Eltern. Er ist ein sehr fleißiger Schüler, liebt Gartenarbeit und möchte gerne auch andere praktische Arbeiten (Nähmaschine usw.) lernen. Sein Vater arbeitet in einer Fabrik, seine Mutter ist Aids-Forscherin.

Thandile (*4.4.1995) lebt mit zwei Geschwistern und Eltern in einer sehr kleinen Hütte. Sie ist ein schüchternes, aber sehr hilfsbereites Mädchen und liebt Tiere, Singen, Tanzen und die Schule.

Osteuropa

 

Armenien

Eriwan, WS

Maria (*20.11.2003) geht in die 1. Klasse. Sie ist ein melancholisches Mädchen, nicht so offen wie ihre Geschwister, hat aber andererseits keine Angst bei Kinderspielen. Sie macht ihre Hausaufgaben sehr akkurat, ist eine kleine Forscherin und lebt stark in sich. Die Familie hat vier Kinder, der Vater arbeitet in einem Computerladen, die Mutter macht jetzt die Waldorfausbildung.

Tatev (*13.6.2003) geht in die 1. Klasse. Sie ist sehr gutherzig und freundlich und auch fröhlich. Sie lebt noch sehr stark in Märchen, die Welt ist für sie noch ganz märchenhaft. Und sie erlebt sehr stark die Jahreszeiten, guckt lange aus dem Fenster, und was sie sieht, malt sie später fantasievoll. Die Mutter arbeitet in der Schule mit, der Vater hat nur Gelegenheitsarbeiten.

Sona (*26.9.2002) geht in die 2. Klasse. Sie ist ein heiteres Mädchen, manchmal fast übermütig, aber auch sehr akkurat. Sie trägt Sorge für alle Klassenkameraden. Sie ist sehr selbstständig und arbeitet gern mit den Händen. Die Mutter hat keine Arbeit, der Vater auch nur Gelegenheitsarbeit, und so fürchten die Eltern, sie müssen Sona von der Schule nehmen...

Viktor (*13.8.2002) geht in die 2. Klasse. Er ist ein unruhiges Kind mit einem starken Verantwortungsgefühl. Er arbeitet sehr penibel mit seinen Epochenheften und hat eine Neigung zur Mathematik, ist aber auch bei allen Klassenspielen sehr aktiv. Er lebt mit seinem älteren Bruder, den Eltern und Großeltern zusammen. Nur der Vater hat derzeit Arbeit.

Mishel (*28.7.2002) geht in die 2. Klasse. Sie ist ein phlegmatisches, aber sehr fleißiges Mädchen. Jede Seite ihres Epochenheftes muss sie sehr langsam aber gründlich gestalten und ausschmücken. Mischel ißt mit einem solchen Appetit, dass sie alle umgebenden Menschen damit ansteckt. Sie ist sehr ruhig und aufmerksam während des Unterrichts. Sie kann schon lesen, dabei hat sie es selbsständig gelernt. Sehr schnell hat sie gelernt, Flöte zu spielen. Sie ist ein feines geschicktes Mädchen.  

Areg (*20.8.2002) ist ein sehr lebendiges Kind in der 2. Klasse. Er ist hartnäckig, manchmal bis zur Sturheit. Areg hat eine grosse Liebe zu Tieren, ist sehr empfindsam und zählt ein behindertes Kind aus der 6. Klasse zu seinen bessten Freunden. Er lässt sich leicht begeistern und kann die ganze Klasse mitziehen. Die alleinerziehende Mutter arbeitet täglich bis abends in einem Krankenhaus.

Vahan (*27.10.2001) ist ein sehr kontaktfreudiges, fantasievolles Kind in der 3. Klasse. Er kann sich als Sanguiniker oft schwer konzentrieren, weshalb er seine Hausaufgaben oft erst am späten Abend fertigmacht. Beim Spielen der Geige zeigt er eine gewisse Hartnäckigkeit und Konsequenz. Die alleinerziehende Mutter arbeitet in der Schule in einer Kleinklasse.

Harutiun (*27.7.2001) ist in der 3. Klasse. Er ist etwas trotzig, aber auch ausgeglichen und zurückhaltend. Er zeigt eine Tendenz zur Führerschaft, wenn aber etwas nicht klappt, zieht er sich eher zurück. Seine Mutter hat Krebs, sein Vater ist Taxifahrer, hat aber im Moment keine Arbeit.                                                             

Daniella (*5.11.2001) ist ein melancholisches Mädchen in der 3. Klasse. Sie liebt Malen, Musikunterricht und Singen, Eurythmie und Handarbeit. Der Vater bekommt nur ein kleines staatliches Gehalt, und so hat die Familie große finanzielle Schwierigkeiten.

Kristina (*23.3.2000) geht in die 5. Klasse. Sie ist ein cholerisches, dabei aber empfindsames Mädchen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitsgefühl. Sie ist sehr eifrig, vor allem künstlerisch begabt und spielt gut Flöte. Sie schließt gerne Freundschaften und hält treu zu ihren Freunden. Ihre Eltern sind beide Musiklehrer.

Robert (*28.8.1998) geht in die 6. Klasse. Er ist ein cholerisches Kind mit starkem Willen, aber auch ziemlich empfindsam. Wenn ihn etwas interessiert, beschäftigt er sich stundelang damit. Er arbeitet zuhause und in der Schule gern mit Ton und Gips. Er ist sehr ehrlich, nimmt bei Konflikten eine versöhnliche Rolle ein. Die Mutter verdient sehr wenig, der Vater hat nur Gelegenheitsaufträge.

Margarita (*27.6.1998) geht in die 6. Klasse. Sie ist ein sehr bewusstes, starkes Kind, das auch einem Erwachsenen sehr gut seine Fehler oder Versäumnisse erklären kann. Sie hat schon einen eigenen künstlerischen Stil, macht alle Hausaufgaben sehr gewissenhaft und hat ein großes Interesse für alle Fächer. Beide Eltern arbeiten, haben aber trotzdem nur ein sehr kleines Einkommen.

Hasmik (*1.4.1995) geht in die 9. Klasse. Sie ist eher verschlossen und zurückgezogen. Sie hat ein besonderes Interesse für Geschichte und Physik. Der Vater versucht mit ein paar anderen Eltern derzeit, Biobrot in einem Bäckerei zu produzieren, und die Familie hat große finanzielle Schwierigkeiten.

Sophia (27.9.1995) ist eine Klassenkameradin von Hasmik. Sie ist ein träumerisches, in sich verschlossenes, aber freundliches Mädchen. Sie ist sehr musikalisch und lernt gleichzeitig in einer Musikschule für Klavier, gibt Konzerte und hat schon Erfolge. Sophia hat noch zwei kleine Schwestern, das Gehalt des Vaters reicht nicht für das Schulgeld.

 

Estland

Rosma, WS

Derzeit keine Beschreibungen.

Litauen

Vilnius, WS

Derzeit keine Beschreibungen.

Kroatien

Rijeka, WS

Lana (*15.5.2003) liebt es, Zaubertränke aus verschiedenen Beeren zu brauen und Hütten und Verstecke aus Brettern und Ästen zu bauen. Bei schlechtem Wetter gestaltet sie zuhause eine ganze eigene Welt aus Knetmasse. Sie liebt alle Tiere und kann etwa stundenlang Raupen beobachten, wie sie über die Blätter und Rasenhalme kriechen, die sie vorher gepflückt hat. Gerne würde sie wie ihre Brüder in die Waldorfschule gehen. Wenn sie groß ist, will sie Künstlerin werden...

Jana (*25.11.2003) kommt in die 1. Klasse der Waldorfschule. Sie ist ein kreatives Mädchen, dass die Natur und das Gärtnern liebt, außerdem Musik und natürlich auch vieles andere. Die Eltern arbeiten als Parkwächter bzw. Sekretärin einer Seetransportfirma und verdienen nicht viel.

Kim ist ein kreatives, phantasievolles Mädchen, und die Eltern möchten ihr unbedingt die Waldorfschule ermöglichen, weil sie glauben, dass Kim in der Staatsschule diese wunderbaren Fähigkeiten verlieren würde.

Simon (*19.9.2000) besucht die 3. Klasse. Er mag die Schule, besonders Musik und Handarbeit. Seine Hobbys sind Stickersammeln, Radfahren, Fußball und Schach.

Zagreb, WS

Rafaela (*3.1.1999) besucht die 5. Klasse. Sie ist ein herzliches, lebhaftes Kind, das an sehr vielem Interesse hat. Gerne hilft sie auf Bauernhöfen, wann immer es möglich ist. Sie spielt Geige, rezitiert begeistert und singt gerne. Handwerklich ist sie sehr geschickt und in vielem selbstständig. Ihre Mutter ist Theaterpädagogin, ihr Vater ist arbeitslos.

Vedran (*5.6.1998) besucht die 5. Klasse. Er ist ein fröhliches, sehr humorvolles Kind. Seine Hausaufgaben macht er oft ungewöhnlich und originell. Am liebsten mag er Geschichte, Tierkunde und Geografie. Seine Mutter ist Malerin, sein Vater ist arbeitslos. Vedran hat noch einen großen Bruder.

Moldawien

Kishinew, WS

Derzeit keine Beschreibungen.

Russland

Moskau, WS Rostok

Sonja (*10.8.2000) geht gerne zur Schule, ist fleißig, fröhlich und hilfsbereit. Sie kann reiten und träumt davon, einen Reithof zu unterhalten – oder vielleicht auch Waldorflehrerin zu werden... Die Mutter ist Lehrerin und alleinerziehend mit drei Kindern.

Ljuba (*30.9.1996) besucht die 6. Klasse dieser kleinen Waldorfinitiative. Sie ist ein liebes Mädchen, sehr begabt in allen Fächern. Sie geht in die Musikschule, spielt Block- und Querflöte, malt gerne, ist geschickt in Handarbeit und eine richtige Helferin im Unterricht. Im Herbst 2007 kommt ihre Schwester in die 1. Klasse, aber die engagierte Familie kann schon jetzt nicht das volle Schulgeld aufbringen.

Margarita (*18.4.2001) besucht die 2. Klasse. Sie ist ein fröhliches Kind, das gerne lacht, tanzt, malt, viel Phantasie hat und seine Lehrerin liebt. Die Familie lebt vor allem vom regulären Einkommen der Mutter, das gerade fürs Leben reicht. Die Eltern und ihre drei Kinder leben mit Großmutter und Onkel zusammen in einer kleinen Wohnung.

Asien


Vietnam

Ho-Chi-Minh-Stadt, Kg

Derzeit keine Beschreibungen.

 

 

Bilder der Kinder

Lateinamerika

Dante
Siloe
Juan
Lucrecia
Emily
Gustavo
Vicente
Javiera
Mariana
Juan Pablo
Esteban (Arca M.)
Sara
Dario
Israel
Emiliano
Jimena
Ronaldo
Dario
Lilia
Nico
Audrey
Poema
Danoa
Alexandra
Maricielo
Giancarlo
Nahuel
Aileen
Aldana
Nazarena
Fatima

Afrika

Chlara
Hombisa
Luyolo
Phumlani
Tisetso
Avuyile
Inam
Lilitha
Mbali
Mvelo
Sinayo
Noel
Kyle
Zimkhitha
Olona
Muhle
Likhona
Inam
Liyema
Refilwe
Nicalle
Lwamkelo
Avela
Ayema
Jan
Aphiwe
Thandile

Osteuropa

Maria
Tatev
Viktor
Mishel
Areg
Vahan
Harutiun
Daniella
Margarita
Robert
Hasmik
Sophia
Lana
Jana
Kim
Simon
Rafaela
Vedran
Sonja
Ljuba
Margarita

Asien

 

 

 

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