Wir suchen Patenschaften für Kinder in Afrika

Wir vermitteln Patenschaften für Kinder in Schulen in Kenia, Tansania, und Südafrika.

Kenia

Nairobi, Rudolf Steiner School Mbagathi

direkter Ansprechpartner: Judith Brown, rssmm@kenyaweb.com (spricht Englisch)

Mildred (*21.04.1998) wurde in Bungoma in Westkenia geboren. Sie ist die Älteste von vier Kindern. Ihr Stiefvater arbeitet als Hausmeister in der Schule, während ihre Mutter wenn möglich als Wäscherin arbeitet. Mildred ist ein gesprächiges Mädchen. Sie hilft ihren Eltern beim Abwasch und holt Wasser aus den nahegelegenen Brunnen. Sie liebt es zu lesen und macht ihre Hausaufgaben immer pünktlich und hilft dann noch ihrem jüngeren Bruder und ihrer Schwester. Mildred ist gerade in die siebte Klasse gekommen und freut sich darauf.

Tansania

Dar Es Salaam, Hekima Waldorf School

direkte Ansprechpartner: Moritz Hotz und Simon Ferber (Freiwillige), hekima.orphans@gmail.com

Maryam (7) geht in den Kindergarten der Hekima Waldorf School. Ihre alkoholabhängige Mutter konnte sie nicht ausreichend betreuen. Nun wohnt Maryam bei ihrem Vater. Trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten geht es ihr jetzt gut und sie liebt ihren Vater über alles. Im Kindergarten rast sie in den Pausen am liebsten durch die Wiese und spielt Fangen. Im Unterricht ist sie oft unkonzentriert. Dies liegt hauptsächlich daran, dass sie nie in einen Kindergarten ging und von ihrer Mutter meist Zuhause gelassen wurde. Die positive Entwicklung von Maryam in den letzten Monaten zeigt deutlich, wie wichtig für sie der Besuch des Waldorfkindergartens und der Waldorfschule im nächsten Jahr sein wird.

Hussein (* 8.9.2002) besucht die 1. Klasse. Sein Klassenlehrer gestaltet den Unterricht mit viel Humor und Freude, Hussein ist also gut aufgehoben. In den Englischstunden fällt es ihm noch schwer zu folgen, doch er gibt sich grosse Mühe. Besonders gut und schön gelingt ihm das Schreiben. Er ist immer freudig im Unterricht dabei, hilft seinen Mitschülern und man kann sich auf ihn verlassen. In seiner Freizeit spielt Hussein mit seinen Freunden. Er ist derjenige der sie zusammen ruft und das Spielen organisiert. Leider hat die Mutter immer wieder Probleme, das Geld für den Lebensunterhalt aufzubringen. Doch sie ist sehr offen gegenüber der Schule und so kann die Schule ihr helfen.

Südafrika

Fish Hoek, Imhoff Waldorf School

direkter Ansprechpartner: Laurence Tocreau (spricht Englisch), laurence@imhoffwaldorf.org

Teboho (7) geht in die zweite Klasse. Er ist ein Junge voller Energie und liebt es Tierfabeln künstlerisch vor seiner Klasse darzustellen. Lange ruhig zu sitzen und zu lernen gehört nicht gerade zu seinen Stärken. Teboho hat eine gute Auffassungsgabe, hilft gerne seinen Mitschülern und ist bei allen Schülern an der Schule sehr beliebt.

Charlene (13.07.2006) freut sich jeden Tag den Kindergarten zu besuchen. Am liebsten würde sie den ganzen Tag singen und die Zeit im Garten verbringen. Die Jungen im Kindergarten sind von ihren Kletterkünsten auf dem Spielplatz sehr beeindruckt.

Lisa (19.02.2002) ist ein sanftmütiges Mädchen. Sie arbeitet meist sehr still und konzentriert. Lisa ist sehr wissbegierig. Sie geht sehr gerne zur Schule, auch wenn sie sich gelegentlich einsam fühlt und ihre Familie vermisst.

Masiphumelele, Siyakhula Work for Love Kindergarten

direkter Ansprechpartner: Nicola Cox, info@workforlove.co.za

Imange (4) ist ein sehr fröhliches Mädchen. Sie kommt mit einem breiten Lächeln in den Kindergarten und beginnt sogleich mit anderen Mädchen in der Puppenecke zu spielen. Sie weiß schon ganz genau, wie sie sich ihre Puppen mit einem Tuch auf den Rücken binden muss. Imange ist für ihr Alter sehr selbstständig, nur beim Mittagessen braucht sie immer wieder einen Anstoß, weiter zu essen.

Prince (21.12.2008) ist ein sehr lebendiger Junge. Er muss ständig in Bewegung sein. Er springt in die Luft, rennt druch den Raum, rollt sich am Boden oder lacht. Wenn er etwas liebt, so ist es die Schaukel oder die Holzautos, mit welchen er durch den Gruppenraum düst.

Shumirail (09.09.2008) ist ein kleiner Engel. Sie ist ein sehr ruhiges und zufriedenes Kind, welches es mag, sich am Boden zu kullern. Sie läuft stets mit einem Lächeln umher und könnte ewig am Tisch sitzen und glücklich kneten.

Hermanus Waldorf School

Direkte Ansprechpartnerin: Ninky Matthee (spricht Englisch), info@hermanuswaldorf.co.za

Alizwa (7) geht in die zweite Klasse der Hermanus Waldorf School. Seine jüngere Schwester besucht den Waldorfkindergarten. Sie leben gemeinsam mit Ihren Eltern in einer Blechhütte mit zwei kleinen Zimmern. Beide Eltern arbeiten im Sicherheitsdienst, wovon sie kaum leben können. Alizwa malt gerne und freut sich immer auf den Mathematikunterricht.

Okuhle (7) lebt mit ihrer Großmutter und ihrem Onkel in einem Township in der unmittelbaren Umgebung der Schule. Ihre junge Mutter studiert im Augenblick noch und ist aus diesem Grund finanziell von der eigenen Mutter abhängig, die als Haushaltshilfe nur sehr wenig verdient. Okuhle ist ein sehr aufgewecktes, fröhliches Kind, die sich auf jeden Schultag freut. 

McGregor, McGregor Waldorf School

direkter Ansprechpartner: Katleen Verschoore (spricht Englisch), katleen@breede.co.za

Zeethe (* 3.1.2007) ist die Schwester von Jamie Davids (3. Klasse) und das jüngste Kind von Johnny, dem Gärtner und Hausmeister der Schule. Sie wohnt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in einem selbstgebauten Schuppen in der illegalen Siedlung von McGregor. Die Mutter geht Gelegenheitsjobs nach, soweit verfügbar. Zeethe ist ein starkes, kleines Mädchen und kommt in der Spielgruppe gut zurecht. Sie liebt die Schaukel, ist freundlich und hilfsbereit.

Quint (* 12.7.1999) ist der jüngste von drei Kindern. Er lebt mit seinen Eltern in einem kleinen Haus in McGregor. Sein Vater ist Elektriker und Hausmeister, während die Mutter, eine Putzfrau, arbeitslos ist. Es gibt ein Alkoholproblem, aber die Familie beschützt Quint und er liebt seine Familie sehr. Quint, ein neugieriger Junge, arbeitet sehr hart, um herausragende schulische Arbeiten und gute Ergebnisse zu erzielen.

Muhle (8) geht in die zweite Klasse. Er und sein älterer Bruder Ziyanda leben gemeinsam mit der alleinerziehenden Mutter in einer kleinen Hütte im Township in der Nähe der Schule. Die Mutter der beiden Kinder arbeitet auf einer Weinfarm. Muhle ist ein sehr aktiver, aufgeweckter Junge. Seinen Mitschülern gegenüber kann er manchmal sehr aufbrausend sein, ohne böswillige Absichten. 

Lee-Jay (9) hat zwei Geschwister und geht in die vierte Klasse. Seine Mutter, die Afrikaans und kein Englisch spricht, war lange Zeit als Erzieherin engagiert. Von ihrem geringen Gehalt ist es der Mutter nicht möglich, das Schulgeld für alle drei Kinder zu bezahlen, da sie keine finanzielle Unterstützung von dem Vater der Kinder erhält. Lee-Jay sammelte sehr negative Erfahrungen an einer staatlichen Schule. Die Waldorfschule tut ihm gut, doch aus diesem Grund hat er bis heute ein sehr geringes Selbstwertgefühl und versucht sämtliche Aufgaben perfekt zu meistern. 

Rozadin (8) lebt mit seinen Eltern und Verwandten in einem kleinen Haus. Rozadin ist ein sehr höflicher, zuvorkommender Junge. Sein Vater ist Gärtner und pflegt mehrer Gärten von reichen Familien aus dem Dorf McGregor. Den Eltern ist die Waldorfpädagogik sehr wichtig, und sie sind aktiv am Schulleben beteiligt. Rozadin hat ein sehr gutes Gedächtnis und freut sich lange Gedichte in seiner Klasse vorzutragen. Er spielt sehr gerne mit seinen Klassenkameraden in den Pausen. 

Stellenbosch, Stellenbosch Waldorf School

direkter Ansprechpartner: Lindy Britnell (spricht Englisch), stellenbosch@waldorfschool.org.za

Aphiwe (*14.12.1995) lebt mit drei Brüdern bei seinen Eltern. Er ist ein sehr fleißiger Schüler, liebt Gartenarbeit und möchte gerne auch andere praktische Arbeiten (Nähmaschine usw.) lernen. Sein Vater arbeitet in einer Fabrik, seine Mutter ist Aids-Forscherin.

Lulutho (*16.03.1997) hat sich leicht in ihre neue Klasse eingegliedert, obwohl sie erst seit kurzer Zeit an der Schule ist. Sie ist sehr freundlich, mitfühlend und fleißig. Es ist eine Freude mit Lulutho in der Klasse, mit ihrem Lächeln, ihrem offenen Geist und der positiven Einstellung. Lulutho gibt immer ihr Bestes und arbeitet hart für Korrekturen und Verbesserungen, wo immer es nötig ist.

Kapstadt, Khanyisa Waldorf School

direkter Ansprechpartner: Jenni Brassington (spricht Englisch), admin@khanyisaschool.co.za

Sihle (*13.05.1999) lebt gemeinsam mit seiner geschiedenen Mutter, der älteren Schwester und seinem kleinen Bruder in sehr armen Verhältnissen. Nur einviertel des Schulgeldes kann die Mutter mit ihrem geringen Einkommen bezahlen. Sihle ist ein sehr höflicher Junge, der gerne seinen Klassenkameraden behilflich ist. Obwohl Sihle große Schwierigkeiten in Mathematik und Englisch hat, gibt er nie auf. Für seine künstlerischen Fähigkeiten wird er von seinen Mitschülern bewundert. Sein Humor ist in der gesamten Schule bekannt.

Scanlon (*2.12.1998) ist ein freundlicher, eifriger Lerner, der immer sein bestes gibt. Dennoch konnte er mit dem Tempo der staatlichen Schule nicht mithalten. Sein Schwachpunkt ist die Rechtschreibung und das Schreiben von Sätzen. Gerne baut er mechanische Dinge, spielt Fußball, macht Puzzles und mag Naturwissenschaft, Geschichte und Tierkunde. Scanlons Mutter verdient sehr wenig als Fabrikarbeiterin. Seinen Vater hat er seit 2006 nicht mehr gesehen.

Janome (*9.6.1997) ist ein stiller und eifriger Junge. Er hat während der letzten Monate langsam aber stetig Fortschritte gemacht, obwohl er weiterhin im Lesen und Rechnen kämpfen muss. Er ist leicht ablenkbar und oft zu Scherzen aufgelegt. Aufgrund seiner fürsorglichen Art ist Janome in seiner Klasse sehr beliebt. Er versucht immer sein Bestes zu geben. Janomes Hobbys sind Fußball und Hockey.

Thando ist seit 2009 auf der Khanyisa School und ist nun in der 6. Klasse. Sie ist freundlich, aber sehr schüchtern. Sie möchte immer zu den Klassenbesten gehören, obwohl sie große Schwierigkeiten im Lesen und Rechnen hat. Ihre Mutter arbeitet halbtags als Sekretärin. Das Gehalt ist so niedrig, dass sie gemeinsam im naheliegenden Township Khayelitsha leben müssen. Der Vater hat den Kontakt zu Thando völlig abgebrochen. Die Mutter hilft gerne an Aktivitäten der Schule. 

Khayelithsa, Zenzeleni Waldorf School

direkte Ansprechpartnerin: Mara Sophie Söker, zenzeleni.sponsorship@googlemail.com

Sivuyisiwe lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in dem Township Makhaya. Dieses grenzt an das große Township Khayelitsha an. Siwe, so wird sie genannt, besucht die 2.Klasse der Zenzeleni Waldorf School. Sie ist sehr gut in der Schule, daher scheint es, als suche sie sich immer etwas, was sie nebenbei im Unterricht machen kann. Sie hat viele Freundinnen und liebt die Pausen, in welchen sie ausgiebig mit ihren „Mädels“ quatschen und Springseil hüpfen kann.

Ndyebo besucht seit 2012 die Zenzeleni Waldorf School. Er ist ein sehr ruhiges und in sich gekehrtes Kind. Den Unterricht verfolgt er voller Aufmerksamkeit, auch wenn einige Dinge ihm noch Mühe bereiten. Dafür ist er im Malen und Zeichnen umso besser - voller Hingabe könnte er Stunden auf ein Bild verwenden. Ndyebo lebt zusammen mit seiner Schwester in dem Waisenhaus Baphumelele im Township Khayelithsa.

Lutho beteiligt sich aktiv am Klassengeschehen. Er nimmt interessiert am Unterricht teil und hat ein gutes Gedächtnis. Gewissenhaft erledigt er seine Aufgaben in der Schule, sowie seine Hausaufgaben. Luthos Lieblingsunterricht ist Kunst, er malt und zeichnet sehr gerne. Um weiterhin zur Zenzeleni School gehen zu können ist Lutho darauf angewiesen, dass er finanziell unterstützt wird, denn seine Eltern können die Schulgebühren nicht mehr tragen.