Karneval in der Waldorfschule Eriwan

Im Frühling passieren in unserer Waldorfschule in Armenien verschiedene interessante Dinge.  Es gibt z.B. eine „Barikentan-Woche“ (Fastnachtswoche), wo es an den letzten zwei Tagen (Donnerstag und Freitag) den Schülern erlaubt ist, die Lehrerschaft mit verblüffenden Streichen zu überraschen.

Wenn dabei der Unterricht erfinderisch und humorvoll gestört wird, macht das gar nichts, denn schon seit Jahrhunderten sind diese Tage in Armenien in solcher oder ähnlicher Weise gefeiert worden.

Die Krönung dieser Tage ist aber der Samstag, wo es in der Schule einen Maskenball mit einem speziellen Programm gibt. An dieser Veranstaltung dürfen nur die Oberstufenschüler, Lehrer, Absolventen und die Eltern teilnehmen ... und auch manchmal die Neuntklässler (die noch zur Mittelstufe gehören), wenn sie geschafft haben, sich unerkannt an den speziellen Wächtern vorbei einzuschmuggeln.

Oberstufenschüler
und -schülerinnen
Lehrer
Lehrerinnen
Mariam - völlig unerkannt
Die "echte" Mariam
Zwei Absolventen
Eltern...
Noch zwei perfekte Kostüme
Tanzen mit viel Freude
...und Spaß
Lustige Spiele
Spannende Spiele
Fangspiele...

Wer hätte zum Beispiel Mariam in ihrer Tracht erkennen können? Der Kopf, den man sieht, ist gar nicht der richtige Kopf, und auch die Größe der Schuhe lässt kaum die viel kleinere Mariam vermuten... Aber was tut man nicht alles, um am Maskenball teilnehmen zu können!

Auf dem Ball gibt es vieles Interessantes, z.B. Tanzen oder lustige und spannende Spiele. Längst ist der Ball an unserer Schule zu einer Tradition geworden – in diesem Jahr fand er zum vierten Mal statt. Wir laden alle Waldorfschüler ein, daran teilzunehmen – oder so etwas an ihren eigenen Schulen zu organisieren. Viel Spaß!

Ruben Djanibekian

Stand / Update: 04/2010