
Im Jahr 2006 sorgte der vom 12. Juli bis 14. August dauernde Libanonkrieg für die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. für herausfordernde Monate: Zum einen mussten die "Freunde" drei freiwillige Jugendliche aus dem Libanon evakuieren, da sie zur Zeit des Ausbruchs einen Freiwilligendienst vor Ort leisteten. Des Weiteren mussten 15 seelenpflegebedürftige Jugendliche auf ihren eigenen Wunsch hin und auf Wunsch der Eltern in den Libanon zurückgeführt werden.
Als wir in die Straßen von Shatila fuhren, änderte sich das Stadtbild drastisch: Auf engen Sandstraßen fuhren Autos, Mofas, Kinderwägen, Rollstühle, liefen Fußgänger. Stände und Märkte am Rand der Sandstraßen, Müll in überfüllten Behältern und überall auf der Straße zerbombte Häuser, die als Ruine sich dem Blick einprägen. Die Menschen aber fröhlich, lebendig, natürlich und nett. Mehr...
Im April führten die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ in Zusammenarbeit mit der UNESCO erfolgreich ihren zweiten Einsatz im Bereich „Pädagogische Nothilfe“ durch. Im libanesischen Baalbek arbeitete ein Team aus sieben ehrenamtlich tätigen WaldorfpädagogInnen unter Leitung der aus Berlin kommenden „Freunde“- Mitarbeiterin Barbara Schiller in fünf Schulen mit traumatisierten Kindern und vermittelte den Lehrern einfache, aber höchst effektive künstlerisch-pädagogische Methoden aus der Waldorfpädagogik. Mehr...
Im Auftrag und unter Leitung der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners reiste im Oktober 2006 ein Team aus sechs PädagogInnen, einer anthroposophischen Ärztin und einem Helfer nach Beirut – um traumatisierten Kindern zu helfen. Es war der erste Einsatz eines ganz neuen Arbeitsbereichs: „Pädagogische Nothilfe“ soll künftig möglichst vielen Kindern helfen, sich nach traumatischen Erlebnissen seelisch zu stabilisieren. Barbara Schiller, die Leiterin des Einsatzes, berichtet. Mehr...
Die aus 15 Jugendlichen und zwei Betreuern bestehende libanesische Gruppe nahm auf Einladung der Stadt Stuttgart anlässlich der Fußballweltmeisterschaft am Unesco-Welt-Jugend-Festival in der baden-württembergischen Landeshauptstadt teil. Der Kriegsausbruch im Libanon und die Zerstörung des Flughafens in Beirut verhinderten die geplante Rückreise. Mehr...
Drei Jugendliche aus Deutschland, die einen Freiwilligendienst an der Rudolf-Steiner-Schule in Beirut und auf einer sozialtherapeutischen Farm in Baalbek ableisteten, sind in einer dramatischen Rettungsaktion aufgrund der anhaltenden Kampfhandlungen im Libanon aus dem Land ausgeflogen worden. Mehr...
Notfallpädagogik
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