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Aktuelles

Es geht weiter im Irak!

Nach einer etwas unsicheren Zeit auf der Suche nach einem neuen Kooperationspartner steht nun fest:
Das bestehende Langzeitprojekt, das mit den Kindern der Camps Berseve I und II arbeitet, wird in Zusammenarbeit mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) ausgeweitet. 

Neben dem bisherigen Team werden weitere lokale Pädagogen im Camp Chamishku arbeiten. Die Freunde der Erziehungkunst sind dann in insgesamt drei Camps präsent; zwei Fachkräfte aus Deutschland werden dauerhaft vor Ort sein und das Projekt begleiten. Die bisherige Projektkoordinatorin Jessica Prentice wird durch unsere Kollegin Raphaela Ehmcke unterstützt, die vor kurzem in den Irak gereist ist.

Wir freuen uns, dass die wertvolle Arbeit mit den Kindern, Eltern und Pädagogen weiter gehen kann!
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Magazin [welt]blick 1/2016

10 Jahre Notfallpädagogik - Das neue Magazin [welt]blick bietet einen Rückblick auf die Einsätze der vergangenen Jahre. Neben Grußworten von Dr. Gerd Müller, Winfried Kretschmann und Manuela Rossbach finden Sie auch ein Interview mit Prof. Dr. Karutz, Leiter des Notfallpädagogischen Instituts in Essen.
Bestellen können Sie den [welt]blick ab sofort per Telefon +49 (0)721 354806 183 oder E-Mail.

Rückblick auf die Jubiläumstagung der Notfallpädagogik

Von 26.-29. Mai fand die 5. notfallpädagogische Jahrestagung statt, im Rahmen derer auch das 10-jährige Bestehen der Notfallpädagogik gefeiert wurde.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

Einsatz in Ecuador

Im April wurde Ecuador von einem verherenden Erdbeben und zahlreichen schweren Nachbeben erschüttert. Von 02.-17.05.2016 war ein Interventionsteam der Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst vor Ort. Besonders bei diesem Einsatz war, dass das notfall-pädagogische Team erstmalig hauptsächlich aus lokalen Mitarbeitern bestand. Um die weitere Arbeit finanzieren zu können, sind die Freunde der Erziehungskunst auf die Unterstützung durch SpenderInnen angewiesen.

Hier spenden (Stichwort "Notfallpädagogik Ecuador")

Fluchttrauma: Notfallpädagogik hilft!


60 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Etwa die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Viele sind traumatisiert und machen auf der Flucht schreckliche Erfahrungen. Die Notfallpädagogik unterstützt diese Kinder in Deutschland, den Transitländern und  den Herkunftsländern.


In Deutschland:
In Karlsruhe werden bereits seit Herbst 2014 Flüchtlingskinder traumapädagogisch begleitet. Dazu besteht eine Kooperation mit dem Parzival-Schulzentrum, wo in fünf Klassen Flüchtlinge notfallpädagogisch unterstützt werden. Diese psycho-soziale Unterstützung wird von ehrenamtlichen Pädagogen auch in Erstaufnahmeeinrichtungen angeboten. Seit September wird in weiteren deutschen Städten notfallpädagogische Hilfe aufgebaut und vernetzt. Um Helfer, Lehrer und Erzieher im Umgang mit traumatisierten Kindern zu schulen, werden deutschlandweit Fortbildungen zum Thema „Notfallpädagogik für traumatisierte Flüchtlinge“ angeboten. Im Rahmen einer neu eingerichteten Beratungsstelle informieren und unterstützen die Freunde der Erziehungskunst Waldorfschulen bei allen Fragen rund um die Inklusion und pädagogische Unterstützung von Flüchtlingskindern.

Auf der Fluchtroute und in den Herkunftsländern:
Auch in den Ländern, durch die die Fluchtrouten führen, sind die Freunde der Erziehungskunst aktiv. Im Oktober und November fanden notfallpädagogische Einsätze auf der griechischen Insel Lesbos und an der slowenisch-österreichischen Grenze statt.  Zwei Brennpunkte, an denen sich der Flüchtlingsstrom und das Leid der Vertriebenen konzentrieren. Gerade nach der gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer sind viele Flüchtlinge psychisch und körperlich dem Zusammenbruch nahe und benötigen dringend psycho-soziale Hilfe.  In Zusammenarbeit mit  lokalen Waldorfinitiativen sind weitere Einsätze auf der Balkanroute in Planung.  
Im Nordirak konnten die Freunde der Erziehungskunst gemeinsam mit UNICEF  in zwei Flüchtlingslagern ein lokales notfallpädagogisches Team aufbauen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine ständige Präsenz in den Camps und tägliche psychosoziale Angebote für traumatisierte Kinder und Jugendliche.

Die Entsendung der Expertenteams, die Unterstützung von Flüchtlingskindern im In- und Ausland und die Beratung von Schulen und Helfern kostet Geld. Um zeitnah und effektiv handeln zu können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Spenden Sie jetzt – jeder Euro zählt!

Rückblick: Flucht - Trauma - Schule 2015

Unter dem Titel „Flucht – Trauma – Schule“ fand von 31. Oktober bis 1. November das erste Fortbildungsangebot der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. speziell für LehrerInnen und HelferInnen im Flüchtlingsbereich statt. Das Seminar wurde in Kooperation mit dem Parzival-Schulzentrum in Karlsruhe durchgeführt. Einen ausführlichen Rückblick finden Sie hier.

Bernd Ruf mit European Dialogue Silver Award ausgezeichnet


Seit drei Jahren wird in Karlsruhe der European Dialogue Silver Award an herausragende Persönlichkeiten, die Karlsruhe mit der Welt verbinden, verliehen. Gestiftet wurde der Preis von Tom Høyen, Stadtrat im Gemeinderat Karlsruhe und Direktor der Europäischen Schule a.D.

In seiner Laudatio betonte Tom Høyen die Bedeutung des Parzival-Schulzentrums mit seiner notfallpädagogischen Ambulanz für Karlsruhe und drückte seine Bewunderung für den Aufbau der Notfallpädagogik als einer „weltweit tätigen, notfallpädagogischen Hilfsorganisation zur psychosozialen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Krisenregionen“ aus.

Die Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners wurde 2006 von Bernd Ruf ins Leben gerufen. Nach einem persönlichen Kriegserlebnis im Libanon entwickelte Bernd Ruf die Notfallpädagogik als „Erste Hilfe für die Seele“. Seither wurden über 40 notfallpädagogische Einsätze in Krisengebieten und nach Naturkatastrophen durchgeführt. Zuletzt fanden Einsätze nach dem Erdbeben in Nepal, im Gaza-Streifen und auf den Philippinen statt. Im Nordirak arbeiten Notfallpädagogen und Therapeuten in Zusammenarbeit mit UNICEF in zwei Flüchtlingslagern. In Karlsruhe werden im Parzival-Schulzentrum ca. 90 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in fünf Flüchtlingsklassen betreut.

Psycho-soziale Hilfe für Flüchtlinge – Notfallpädagogik hilft!

Täglich kommen neue Flüchtlinge, vor allem aus Syrien und dem Irak, in Deutschland an. Viele haben in ihren Heimatländern und auf der Flucht schreckliche Erfahrungen gemacht, die besonders bei Kindern tiefe seelische Wunden hinterlassen. Die Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. unterstützt diese Kinder in Deutschland, den Transitländern und  den Herkunftsländern.

Eine Studie von Medizinern der Technischen Universität München geht davon aus, dass knapp ein Viertel der Flüchtlingskinder bereits an Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leidet. Um diesen Kindern bei der Verarbeitung ihrer schrecklichen Erfahrungen zu helfen und ihnen damit ein Leben ohne schwere psychische Belastungen zu ermöglichen, bieten die Freunde der Erziehungskunst notfallpädagogische Hilfe an.

In Karlsruhe werden bereits seit Herbst 2014 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs) traumapädagogisch unterstützt. Dazu besteht eine Kooperation mit dem Parzival-Schulzentrum, das fünf Flüchtlingsklassen für ca. 90 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eröffnet hat. In diesen Klassen wird den Flüchtlingen psycho-soziale Hilfe in Form von notfallpädagogischen Methoden wie Maltherapie und Erlebnispädagogik angeboten. Diese Notfallpädagogische Hilfe wird von ehrenamtlichen Pädagogen ebenso in Erstaufnahmeeinrichtungen in Karlsruhe angeboten. Im September konnte zudem auch in weiteren deutschen Städten notfallpädagogische Hilfe aufgebaut und geplant werden. So besteht in Hamburg eine Kooperation mit Erzähler ohne Grenzen, in Stuttgart und München entstehen weitere notfallpädagogische Initiativen. Um Helfern, Lehrern und Erziehern in ganz Deutschland ein Instrumente im Umgang mit traumatisierten Kindern in die Hand zu geben, wird Ende Oktober eine zweitägige Fortbildung zum Thema „Notfallpädagogik für traumatisierte Flüchtlinge“ stattfinden.

Auch in den Transitländern, durch die die Fluchtrouten der Vertriebenen führen, werden die Freunde der Erziehungskunst aktiv. Am 16. Oktober wird ein notfallpädagogisches Team nach Griechenland auf die Insel Lesbos reisen.  Hier landen viele Flüchtlinge nach ihrer gefährlichen Fahrt über das Mittelmeer.  In Zusammenarbeit mit  lokalen Waldorfinitiativen sind weitere Einsätze auf der sogenannten Balkanroute in Planung. 

Im Nordirak ist ein lokales Team der Freunde weiterhin in zwei Flüchtlingslagern tätig. In Kooperation mit UNICEF gibt es dort täglich notfallpädagogische Angebote für Schulkinder. Zurzeit ist erneut ein ehrenamtliches deutsches Team vor Ort, um die lokalen Pädagogen mit Weiterbildungen und in der direkten Arbeit mit den Kindern zu unterstützen.

Bitte unterstützen auch Sie die notfallpädagogische Hilfe für Flüchtlinge mit einer Spende:

Spendenkonto
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 800 800 700
IBAN DE06 4306 0967 0800 8007 00
BIC GENODEM1GLS
Stichwort "Notfallpädagogik"

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

In Kooperation mit:

 

Notfallpädagogische Nachsorge in Nepal

Bereits kurz nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal haben die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. traumatisierte Kinder notfallpädagogisch unterstützt. Nun reist erneut ein Team von Pädagogen und Therapeuten in die Himalayaregion, um Nachsorge zu leisten und lokale Fachkräfte in Methoden der Notfallpädagogik auszubilden. Der Einsatz findet in Kooperation mit dem Bündnis Aktion Deutschland hilft statt.

Das ehrenamtliche Team der Freunde der Erziehungskunst setzt sich  aus erfahrenen Trauma- und Erlebnis-, Theater sowie Kleinkindpädagogen zusammen. Eine Psychotherapeutin, eine Kunsttherapeutin sowie ein Arzt ergänzen das Team. Von 23. August bis 6. September werden die Helfer in Kathmandu, sowie in Bhimdunga und Thimi – den Orten an denen der erste Einsatz stattfand - mit traumatisierten Kindern arbeiten und Fortbildungen im Bereich Notfallpädagogik anbieten.

Magazin [welt]blick 1/2015

 

Das neue Magazin [welt]blick bietet einen aktuellen Einblick in die Arbeit der Notfallpädagogik. Zum Beispiel in Nepal, im Nordirak oder auf den Philippinen.

Bestellen können Sie den [welt]blick ab sofort per Telefon +49 (0)721 354806 183 oder E-Mail.

Nordirak: mit UNICEF für traumatisierte Kinder

In Kooperation mit UNICEF konnten die Freunde der Erziehungskunst im Nordirak neun lokale Pädagogen eingestellen und ein Büro einrichten. Zur Ausbildung des lokalen Teams befand sich von 29. Mai bis 12. Juni ein ehrenamtliches deutsches Team vor Ort. Das notfallpädagogische Team bestand aus erfahrenen Erlebnispädagogen, Kunsttherapeuten, Waldorferziehern sowie einem Heilpädagogen.

Gemeinsam mit den lokalen Kollegen konnte das notfallpädagogische Team in vier UNICEF-Schulen vormittags mit ca. 770 traumatisierten Kindern arbeiten. Die Arbeit mit den Kindern war gleichzeitig Teil der praktischen Ausbildung der lokalen Pädagogen. In Vor- und Nachgesprächen wurden die Workshops besprochen und analysiert. Nach und nach wurde die Leitung der pädagogischen und therapeutischen Angebote in die Hände der irakischen Kollegen übergeben. Nachmittags wurde die Fortbildung des lokalen Teams in Workshops zum Methodenverständnis weitergeführt. Auch die Traumatisierungen der Teammitglieder wurden thematisiert und notfallpädagogisch begleitet.

Hier finden Sie eine Rückblick auf den Einsatz.

ZDF-Bericht über die notfallpädagogische Intervention in Nepal


Von 09. bis 23. Mai in Nepal befand sich ein notfallpädagogisches Team in Nepal, um traumatisierten Kindern bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse zu helfen. Im Dorf Bindhunga wurden sie einen Tag lang von einem Kamerateam des ZDF begleitet. 

Rückkehr aus Nepal

Das notfallpädagogische Team ist mitterweile sicher von seinem erfolgreichen Einsatz in Nepal zurück gekehrt.

Insgesamt konnten annähernd 2000 Kinder an insgesamt 12 Interventionstagen notfallpädagogisch betreut und etwa 60 Pädagogen in Notfallpädagogik fortgebildet werden. Desweiteren wurden etwa 250 Patienten in der mobilen Ambulanz medizinisch versorgt oder beraten.

Hier finden Sie einen ausführlichen und persönlichen Bericht über den Einsatz.

Notfallpädagogische Kriseninterventionin in Nepal

©World Vision

Das verheerende Erdbeben vom 25. April hat Nepal schwer getroffen. Der Verlust von Familie und ihrem Zuhause sowie die Konfrontation mit Leid und Zerstörung hinterlassen vor allem bei Kindern psychische Traumatisierungen.

In Kooperation mit „Aktion Deutschland Hilft“ und dem regionalen Partner „Shanti" führen die Freunde der Erziehungskunst vom 9. bis 23. Mai eine notfallpädagogische Krisenintervention durch. Dabei soll traumatisierten Kindern und Jugendlichen geholfen werden, die Erfahrung der Katastrophe zu verarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Um unseren Einsatz finanzieren zu können, sind wir auf die Unterstützung durch Spenderinnen und Spender angewiesen. Bitte helfen auch Sie!

Ihre Spende ermöglicht es uns, betroffene Kindern und Jugendlichen psychosozial zu unterstützen und zu stabilisieren.

Spendenkonto
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 800 800 700
IBAN DE06 4306 0967 0800 8007 00
BIC GENODEM1GLS
Stichwort "Notfallpädagogik"

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

In Kooperation mit:

 

News

  • +++ 30.06.2016 +++

    Langzeitprojekt im Nordirak

    Die Suche nach einem neuen Kooperationspartner ist beendet: Es geht weiter im Irak!
    Das bestehende Langzeitprojekt in den Camps Berseve I und II wird in Zusammenarbeit mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) ausgeweitet. weiter

  • +++ 11.06.2016 +++

    Jubiläums-Magazin [welt]blick

    Hier können Sie unser aktuelles Magazin [welt]blick zum 10-jährigen Bestehen der Notfallpädagogik direkt online lesen oder bestellen.

  • +++ 03.06.2016 +++

    10 Jahre Notfallpädagogik der Freunde

    Von 26.-29. Mai 2016 fand die fünfte Notfallpädagogische Jahrestagung in Karlsruhe statt, im Rahmen derer auch das 10-jährige Bestehen der Notfallpädagogik gefeiert wurde. Mehr zur Jahrestagung, Bilder und einen Bericht gibt es hier.

  • +++ 11.05.2016 +++

    Ecuador: Notfallpädagogischer Einsatz

    Im April wurde Ecuador von einem verherenden Erdbeben erschüttert. Zahlreiche Nachbeben folgten und ließen die Menschen weiter in Angst verharren. Von 02.-17.05.2016 ist ein Interventionsteam der Notfallpädagogik der Freunde der Erziehungskunst vor Ort, um die traumatisierten Menschen zu unterstützen und lokale Pädagogen weiter zu bilden.

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Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.

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Fax +49 (0)721 354806-180
notfallpaedagogik[at]freunde-waldorf.de

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