Die Ehemaligenarbeit ist in das Gesamtziel des Vereines eingebettet, waldorfpädagogische Einrichtungen weltweit zu unterstützen und zu fördern. In dieser begreifen wir den Freiwilligendienst als eine Entwicklungsphase auf dem Weg zum verantwortlichen Erwachsenen, die nach dessen Beendigung nicht abgeschlossen ist, sondern eine Etappe des Weges ist.
Daraus folgt für die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. eine weiterführende Begleitung und verantwortliche Zusammenarbeit nach der Rückkehr.
Das Team der Ehemaligenarbeit möchte Räume für die Ehemaligen schaffen, um in den verschiedensten Bereichen aktiv zu werden, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren, sich zu vernetzen und nicht zuletzt sich weiter zu entwickeln.
Aus Mitteln des BMZ (Finanzierungslinie weltwärts – und danach?) können die "Freunde" bis Juni 2013 von Ehemaligen initiierte Projekte unterstützen und fördern. Die Vergabe der Mittel richtet sich an Projekte, die im Ausland realisiert werden und einen Inlandsbezug haben, oder an Projekte, die im Inland stattfinden und einen entwicklungspolitischen Bezug aufweisen.
Hier das Antragsformular zum Herunterladen.
Eine Auswahlkommission entscheidet dann über die Vergabe der Gelder an die einzelnen Projekte und über den entsprechenden Förderbetrag. Die maximale Förderung für ein Projekt beträgt 1.530 Euro, die Obergrenze der Gesamtausgaben (also inkl. Eigenmittel) 2.040 Euro. Die Kommission setzt sich zusammen aus ehemaligen weltwärts-Freiwilligen mit Erfahrung in der Projektarbeit, zwei Mitgliedern der Freiwilligen-Kommission und Mitarbeitern der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Die Freiko (Freiwilligenkommission) ist ein gewähltes Gremium aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Sie versteht sich als Vertretung aller Freiwilligen und Ehemaligen der "Freunde". Ziel der Freiko ist es, den Verein aus Ehemaligenperspektive zu beraten und zur Verbesserung und Sicherung der Qualität der Freiwilligendienste beizutragen. Die Freiko trifft sich 2-mal im Jahr (März und Oktober). Neue Mitglieder werden auf dem traditionellen Ehemaligentreffen im November gewählt. Die Freiko stellt sich vor
Dies sind jährlich stattfindende und in Eigenregie von den Ehemaligen organisierte Wochenenden mit einem thematischen Fokus auf Deutschland. Neben der Beschäftigung mit einem bestimmten Thema, soll es genügend Raum für Begegnung und Wiedersehen geben. Treffen haben bereits zu den Themen „Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge und ‚Illegale‘ in Deutschland“ (2009) und „Social Business“ (2010) stattgefunden. Mehr...
Ein sehr umfangreicher Teil der Ehemaligenarbeit ist die Seminararbeit, in der sich jährlich ca. 80 Ehemalige beteiligen. Neben den hauptamtlichen Pädagogen sind sie bei den Seminaren als Seminarhelfer und Teamer dabei, wobei sie je nach Seminar verschiedene Aufgaben übernehmen. Zur Vorbereitung dieser Seminarhelfer findet jedes Jahr eine Teamerschulung statt. Mehr...