FAQ Programm Incoming

Allgemeines

Ich möchte eigentlich in Deutschland studieren. Was tun?
Wenn Ihre Motivation für den Freiwilligendienst nur darauf beruht, sich während des Dienstes auf das Studium vorzubereiten, kann ein Freiwilligendienst nicht zu einem für alle Beteiligten bereichernden Erlebnis werden! In dem Fall ist es für Sie besser, ein Förderprogramm zu suchen, das das Studieren und das Erlernen der deutschen Sprache in den Vordergrund stellt.

zurück zum Programm Incoming

Aufenthaltsstatus

Welchen Aufenthaltsstatus bekomme ich?
Die Aufenthaltserlaubnis in Deutschland ist an den Freiwilligendienst gebunden. BewerberInnen aus visapflichtigen Ländern müssen ihr Visum bei den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland (Botschaften und Konsulate) in ihrem Heimatland (bzw. in dem Land, in dem sie aktuell gemeldet sind) beantragen. Die Visaantragstellung dauert 8 bis 10 Wochen! Es ist nicht möglich, die Aufenthaltserlaubnis für den Freiwilligendienst in ein Studium-, Tourismus- und sonstiges Visum umzuwandeln.
Leider passiert es in einigen Fällen, dass der Visaantrag abgelehnt wird. Wichtig ist, dass Sie möglichst früh den Antrag stellen und im gesamten Visaverfahren sehr diszipliniert, kooperativ und offen mit uns zusammenarbeiten.

zurück zum Programm Incoming

Bewerbung

1. Wie wählen die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. die BewerberInnen aus?
Die Entscheidung über die Aufnahme in das Programm erfolgt auf der Grundlage von:
• den Bewerbungsunterlagen, die uns einen Eindruck von Ihrem Hintergrund und Ihrer sozialen Motivation vermitteln. Bitte kommunizieren Sie Ihre Anliegen offen.
• Ihrem Engagement beim Erlernen der deutschen Sprache (Zertifikat, laufender Deutschkurs, E-Mail-Kommunikation auf Deutsch). Für die Einschätzung Ihrer sprachlichen Fähigkeiten ist oft ein Telefongespräch erforderlich.
• dem Bericht über Ihre bisherigen praktischen Erfahrungen beziehungsweise über Ihr 2-wöchiges Praktikum und die Referenzen von Ihrer Praktikumsstelle (z.B. eine Partnerorganisation von uns im Ausland).
• der Kommunikation per E-Mail oder Telefon mit Ihnen: Uns ist eine zuverlässige und schnelle Kommunikation wichtig.
• Ihrer Bereitschaft, je nach Land und Möglichkeit, sich vor Ihrer Ausreise mit einer unserer Partnerorganisationen, einem/r deutschen Freiwilligen oder Incoming-Rückkehrer(in) in Ihrem Heimatland zu treffen.
Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. treffen eine Vorauswahl. Die endgültige Entscheidung über die Bewerbungen liegt bei den Einrichtungen.

2. Wann beginnt der Freiwilligendienst? Ist auch ein anderer Zeitpunkt möglich?
Die meisten Freiwilligen (ca. 75 Menschen) beginnen ihren Freiwilligendienst im August/ September. Eine kleinere Gruppe von 25 Personen startet den Freiwilligendienst im Januar. Da der Freiwilligendienst in unserem Programm immer mit einem Einführungsseminar beginnt, ist es nicht möglich, zu einem anderen Zeitpunkt einzusteigen.

3. Ab wann kann ich mich bewerben? Wann ist Bewerbungsschluss?
• Die Bewerbungsphase für den Dienstbeginn im August/ September startet im Oktober des vorangehenden Jahres. Erfahrungsgemäß sind mehr als die Hälfte der Plätze im Januar bereits vergeben. Für BewerberInnen aus visapflichtigen Ländern haben wir in der Regel Mitte März Bewerbungsschluss aufgrund der langen Visaantragsdauer (2-3 Monate). Menschen aus nicht-visapflichtigen Ländern (EU, Japan, Korea, USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Israel) können sich bis Mitte Juli bei uns bewerben. Es ist auch möglich, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. Wir empfehlen allen Bewerber(inne)n, sich so früh wie möglich bei uns zu bewerben, so haben wir ausreichend Zeit, mögliche Fragen mit Ihnen zu klären und Ihre Bewerbung für die Einsatzstelle vorzubereiten.
• Für den Dienstbeginn im Januar startet die Bewerbungsphase für Menschen aus visapflichtigen Ländern im April des vorangehenden Jahres und dauert bis Anfang Juli (Bewerbungsschluss). Für Menschen aus nicht-visapflichtigen Ländern verlängert sich die Bewerbungsphase bis Anfang Oktober.

4. Wie lange dauert es bis ich eine Zusage für den Freiwilligendienst bekomme?
Erst prüfen wir Ihre Bewerbung und klären alle Fragen. Dafür brauchen wir etwa vier bis fünf Wochen Zeit. Danach erfahren Sie, ob Ihre Bewerbung im Bewerbungsverfahren akzeptiert wurde. In dem weiteren Verfahren sammeln wir zunächst die eingehenden Bewerbungen, die wir in der Regel in ein bis zwei Runden an die Einsatzstellen weiterleiten. Diese Runden liegen beim Sommerzyklus Ende Januar und Ende März und beim Winterzyklus Mitte Juli. Es dauert dann noch mal ca. vier bis sechs Wochen bis wir eine Antwort von den Einrichtungen bekommen. Die endgültige Entscheidung über die Belegung der Freiwilligenplätze liegt bei den Einsatzstellen.
Bei dem Freiwilligendienst beginnend im Januar bekommen Sie eine definitive Antwort spätestens Ende September des vorangehenden Jahres. Für den Start im August/ September erhalten Sie eine definitive Antwort im April (spätestens Mai). Bitte seien Sie geduldig! Von Ihrer Bewerbung bis zu einer Zusage können bis zu vier Monate vergehen; das ist kein Grund, sich zu sorgen!
Die Freiwilligendienstvereinbarung und die Visaeinladung erhalten Sie im Mai (für den Start im Sommer) beziehungsweise im Oktober (für den Start im Winter).

5. Kann ich mit einem guten Freund/ meinen Geschwistern in derselben Einsatzstelle arbeiten?
Wir versuchen, unsere Einsatzstellen so „bunt“ wie möglich zu besetzen, das heißt mit Menschen aus verschiedenen Ländern. Dafür gibt es verschiedene pädagogische, interkulturelle und sprachliche Gründe. Es ist also nicht zu erwarten, dass Freunde ihren Freiwilligendienst an einer Einsatzstelle machen können, jedoch ist es möglich, sich bei den Seminaren zu begegnen. Wir empfehlen Geschwistern und Freunden, sich an verschiedenen Einsatzstellen zu bewerben.

6. Kann ich mit meiner/m Partner(in) zusammen in einer Einrichtung arbeiten?
Grundsätzlich ist es möglich, dass Paare zusammen einen Freiwilligendienst machen. Jedoch braucht es bestimmte Voraussetzungen: zum Beispiel eine Einsatzstelle mit einem größeren Familienhaus, wo mehrere Freiwilligen mithelfen können. Nur dann liegen die Schichten gleich und ist die gemeinsame Freizeit gewährleistet. Es gibt aber auch andere Kriterien je nach Einsatzstelle. Besonders wichtig ist für Paare, dass beide Freiwillige gute Deutschkenntnisse haben, denn untereinander werden Sie ja die Muttersprache sprechen! Es ist ratsam für Paare, sich früh zu bewerben, da die Kapazitäten in den Einrichtungen kurz vor Ende des Bewerbungsschlusses geringer werden. Bitte prüfen Sie ob ein Freiwilligendienst für sie als Paar biographisch stimmig scheint.

zurück zum Programm Incoming

Einsatzstellen

1. In welchen Arbeitsbereichen kann ich als Freiwillige arbeiten? Gibt es auch andere Einsatzbereiche?
Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. bieten ausschließlich Freiwilligenplätze in Einrichtungen an, die gemeinnützig sind und einen Bezug zur Waldorfpädagogik und Anthroposophie haben. Daher liegen die Arbeitsbereiche in der Heilpädagogik (mit Kindern mit Behinderung), Sozialtherapie (mit  Erwachsenen mit Behinderung), Altenpflege, biologisch-dynamischer Landwirtschaft und an Waldorfschulen und Waldorfkindergärten. Darüber hinaus bieten wir keine weiteren Einsatzbereiche an.
Neben der Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen gibt es die Möglichkeit, diverse Werkstätten (Holz, Töpferei, Kerzen, Weberei etc.) und Kulturprojekte kennenzulernen. Wichtig ist, dass alle Projekte auch eine soziale Aufgabe haben. Das heißt, dass Menschen, die Hilfe bedürfen, in den Projekten unterstützt und betreut werden. Auf unserer Homepage finden Sie Links zu den Webseiten unserer Einsatzstellen.
Die konkreten Beschreibungen der Freiwilligenplätze entnehmen Sie der Einsatzstellenliste, die wir Ihnen zuschicken sobald Sie in das Programm aufgenommen sind. Wenn Sie Interesse haben, eine bestimmte Werkstatt oder besondere anthroposophische Therapieformen kennen zu lernen, teilen Sie uns das bitte in Ihrer Bewerbung mit. Wir werden sehen, welche Möglichkeiten wir haben.

2. Kann ich den Arbeitsbereich frei wählen? Welche Anforderungen gibt es in heilpädagogischen Einrichtungen und Waldorfschulen/-kindergärten?
In den heilpädagogischen Einrichtungen sind gute bis sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich und das Mindestalter liegt häufig bei 20 Jahren. Waldorfschulen und heilpädagogische Einrichtungen nehmen oft nur Menschen mit umfangreichen pädagogischen Erfahrungen beziehungsweise ehemalige WaldorfschülerInnen auf. Für die Stellen im pädagogischen Bereich erhalten wir jedes Jahr zahlreiche Bewerbungen, allerdings sind hier nur wenige Freiwilligenplätze vorhanden. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie auch bereit wären, in einem anderen Arbeitsbereich Ihren Freiwilligendienst zu leisten. Gegebenenfalls werden wir Ihnen das empfehlen, falls Ihr Profil nicht den spezifischen Anforderungen der Einrichtung entspricht oder wenn bereits alle pädagogischen Plätze belegt sind.

3. Wo liegen die Einrichtungen in Deutschland?
Die Einsatzstellen sind über ganz Deutschland verteilt und mehrheitlich ländlich gelegen. Menschen im Ausland haben oft die Vorstellung, dass Deutschland ein dichtbesiedeltes Land ist. Das ist auch richtig. Dennoch liegen unsere Einrichtungen häufig in Dörfern und das aufregende Großstadtleben ist mehrere Kilometer entfernt. Manchmal sind Städte nur mit seltenen Busverbindungen erreichbar oder die Arbeitszeiten liegen nicht immer „optimal“, wie z.B. geteilte Arbeitsschichten in den Morgen- und Abendstunden. Darüber hinaus ist in den kalten Wintermonaten tatsächlich weniger los in der Umgebung als sonst. Dies sind die Tatsachen, mit denen ein Großteil unserer Freiwilligen konfrontiert ist! So hängt Ihre Freizeit während des Freiwilligendienstes sehr viel von Ihrer eigenen Kreativität und Aktivität ab: zum Beispiel an dem dörflichen Sportverein teilnehmen oder gemeinsam musizieren und ähnliches. Unabhängig davon, wo Sie sind: Es ist gut, wenn Sie Fahrrad fahren können; so sind Sie mobiler.

3. Kann ich meinen Freiwilligendienst in einer bestimmten Stadt machen?
Für die wenigen Einsatzstellen in den Städten bekommen wir besonders viele Anfragen. Bitte machen Sie sich bewusst, dass Sie die Einrichtung in erster Linie nach dem Arbeitsfeld aussuchen sollten und nicht nach geografischen Kriterien, da Sie die meiste Zeit bei der Arbeit verbringen werden. Lesen Sie bitte dazu unser Infoblatt zu den Einsatzbereichen genau durch.
Wenn Sie wünschen, Ihren Freiwilligendienst in einer bestimmten Stadt zu machen, können wir Ihnen keine Versprechungen geben. Wir können diese Wünsche nur in sehr wenigen Fällen berücksichtigen. Schreiben Sie uns sehr konkret, warum Sie so einen Wunsch haben. Schreiben Sie uns bitte auch, ob Sie sich vorstellen können, Ihr Freiwilligenjahr auf dem Land zu machen oder in einer anderen Stadt.

zurück zum Programm Incoming

Religion

Sind die Lebensgemeinschaften christlich? Kann ich dort meinen Freiwilligendienst absolvieren, auch wenn ich einen anderen religiösen Hintergrund habe?
In allen unseren Einsatzstellen werden Menschen von allen Weltreligionen begrüßt und geschätzt. Anthroposophie ist keine Religion. Da das Christentum auch ein Teil der europäischen Kultur ist, werden in unseren Einrichtungen vor allem christliche Traditionen gepflegt: Feste werden gefeiert, Menschen aus den Einrichtungen besuchen Kirchen oder nehmen teil an den Bibelabenden. Es ist wichtig, dass die Freiwilligen alle die Gepflogenheiten respektieren, indem sie die Jahresfeste mit der Gemeinschaft zusammen feiern und die zu betreuenden Menschen hier begleiten.
Wenn die Freiwilligen eine andere Religion praktizieren (Feiern, Essensbesonderheiten, Meditationen und ähnliches), bemühen sich die Einrichtungen, darauf im Alltag Rücksicht zu nehmen. Wichtig ist an der Stelle, dass uns die BewerberInnen über solche Besonderheiten informieren (siehe Bewerbungsbogen).

Das Missionieren während des Freiwilligendienstes ist untersagt.

zurück zum Programm Incoming

Voraussetzungen

1. Sind meine Deutschkenntnisse ausreichend?
Die Fähigkeit, sich auf Deutsch zu verständigen, ist eine Voraussetzung zur Teilnahme am Freiwilligendienst. Alle Seminare während des Jahres sind grundsätzlich auf Deutsch. Die genauen Sprachanforderungen variieren je nach Einsatzstelle.
Für die Mitarbeit in der Heilpädagogik (Kindern mit Behinderung) und Altenpflege müssen gute bis sehr gute Deutschkenntnisse vorhanden sein. Auch in anderen Bereichen wird teilweise ein gutes Deutschniveau verlangt. Daher ist die sprachliche Vorbereitung für den Freiwilligendienst in Deutschland überaus wichtig!
Die Deutschkenntnisse (Stufe 2, 3 und 4) sollten möglichst mit Zeugnissen belegt oder in anderer Form glaubhaft gemacht werden. Bei Stufe 1 soll eine Bestätigung der Teilnahme an einem Deutschintensivkurs vorgelegt werden. Außerdem wird die Bereitschaft erwartet, die eigenen Deutschkenntnisse vor und während des Dienstes aus Eigeninitiative zu verbessern.

2. Bin ich zu alt oder zu jung für den Freiwilligendienst?
Das Mindestalter zur Teilnahme am Freiwilligendienst ist 18 Jahre. Das durchschnittliche Alter von unseren Freiwilligen liegt bei ca. 23 Jahren. Ein Höchstalter gibt es nicht. Wir haben in unserem Programm einige TeilnehmerInnen von 30 bis 50, vereinzelt über 60 Jahren. Die Aufnahme jener TeilnehmerInnen, die älter als 27 sind, stellt für uns und unsere Einsatzstellen eine besondere Aufgabe dar, die wir nur begrenzt leisten können. Solche Entscheidungen werden sehr individuell ausfallen.

3. Warum ist ein Praktikum erforderlich?
Ein Praktikum/Hospitation von mindestens zwei Wochen ist die wichtigste Vorbereitung auf den Freiwilligendienst in Deutschland. Es ist Ihr persönlicher Vorteil, wenn Sie schon vor dem Freiwilligendienst in Ihrem Land eine Hospitation oder ein Praktikum in einer Behinderteneinrichtung absolviert haben. Wenn jemand noch nie mit Menschen mit Behinderung Umgang hatte, ist es oft schwerer, eigene Barrieren zu überwinden und eine Beziehung zu den Betreuten aufzubauen. Gerade der Anfang kann sehr schwer sein, weil alles neu ist: neue Tätigkeit, neue Kultur, neue Menschen! Während des Praktikums können Sie noch mal ernsthaft Ihre Motivation für die soziale Tätigkeit überprüfen.
Sie können uns Ihre Bewerbung bereits schicken, selbst wenn Sie noch kein Praktikum absolviert haben. Sie sollten uns jedoch deutlich machen, dass Sie verbindlich ein Praktikum planen. Das konkrete Vorgehen für das Praktikum lesen Sie bitte in den Bewerbungsunterlagen. Wenn wir in Ihrem Heimatland eine Partnerorganisation haben, sollten Sie das Praktikum möglichst dort vornehmen. Wir helfen Ihnen gerne und geben Ihnen Kontaktadressen.

4. Kann ich mich bewerben, wenn ich noch keinen Reisepass habe oder wenn er innerhalb der nächsten 18 Monate abläuft?
Die deutschen Behörden verlangen bei einer Visabeantragung, dass der Reisepass noch mindestens 6 Monate nach Ende des Freiwilligendienstes gültig ist. Nur wenn Ihr Pass diese Gültigkeit vorweist, geben Sie in Ihrer Bewerbung die Passnummer an. In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Schwierigkeiten gekommen, weil ein Reisepass zu spät beantragt wurde oder die Passnummer in der offiziellen Einladung veraltet war, so dass ein Visum nicht ausgestellt werden konnte. Aus diesen Gründen können Sie sich erst bewerben, wenn Sie einen gültigen Pass besitzen oder Ihren neuen Pass beantragt haben. Teilen Sie uns in dem Fall die Nummer mit, sobald Sie den neuen Pass haben.

5. Muss ich in der Bewerbung Telefonnummer und E-Mailadresse angeben, obwohl ich keine eigene E-Mailadresse und kein eigenes Telefon besitze?
In unserem Auswahlverfahren und während der Vorbereitung auf den Freiwilligendienst sind wir auf eine zuverlässige und schnelle Kommunikation mit Ihnen angewiesen. Wir brauchen einen direkten Kontakt zu unseren Bewerber(inne)n. Bitte nutzen Sie notfalls Internet und E-Mailadresse von einer dritten Person.
Spätestens ab einer Zusage für den Freiwilligendienst in Deutschland müssen Sie eine eigene E-Mailadresse haben und benutzen; diese werden Sie auch während Ihres Aufenthalts in Deutschland gut gebrauchen können! Sorgen Sie dafür, dass wir Sie auch telefonisch erreichen können! Wenn Sie kein Telefon haben, geben Sie uns bitte eine Telefonnummer von einer zuverlässigen dritten Person. Teilen Sie uns mit, in welcher Sprache wir mit dieser Person kommunizieren können.

6. Brauche ich einen Führerschein?
Ob ein Führerschein notwendig ist, entscheiden die Einsatzstellen. Die meisten Einsatzstellen, die auf dem Land sind, wünschen sich Freiwillige mit einer Fahrerlaubnis. Das erleichtert und entspannt den Arbeitsalltag und auch die Freizeit. Daher werden BewerberInnen mit Führerschein oft bevorzugt. Um in Deutschland fahren zu dürfen, müssen Sie gegebenenfalls einen internationalen Führerschein in Ihrem Heimatland beantragen (ca. zwei Monate vor der Abreise).

7. Kann ich an dem Freiwilligendienst teilnehmen, wenn ich Kinder habe?
Wir schätzen das Engagement sehr und begrüßen alle erwachsenen Freiwilligen in allen Altersstufen. Aus unseren Erfahrungen wissen wir jedoch, dass Menschen, die minderjährige Kinder haben, die Trennung nicht ohne weiteres durchhalten. Sie können mit der neuen Situation nicht wirklich vertraut werden, da sie um Ihre Familie besorgt sind – was ja auch selbstverständlich ist! Der Freiwilligendienst wurde bisher grundsätzlich von den Freiwilligen, die minderjährige Kinder haben, selbst abgebrochen. So haben wir die Entscheidung getroffen, BewerberInnen mit Kindern unter 18 Jahren nicht in unser Programm aufzunehmen. Wir möchten nicht, dass Sie sich selbst auf eine große Probe stellen müssen. Leider ist es auch nicht möglich, zum Freiwilligendienst eigene Kinder mitzubringen.

zurück zum Programm Incoming

 

Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.

Programm Incoming
Büro Karlsruhe
Neisser Str. 10
76139 Karlsruhe
Deutschland
Tel.: +49 (0)721-354806-120
Fax: +49 (0)721-354806-16
E-Mail: incoming[at]freunde-waldorf.de