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Escuela Waldorf Dandelión
9 de Julio 362
5149 Saldán (Córdoba)
Argentinien
AP: Sonia Vila Redondo
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„Dandelion“ – kleine Waldorfinitiative bei Córdoba
2007 gründete eine kleine Gruppe einiger Familien und Lehrer in Saldán (18 Km von Córdoba) die Waldorfschule Dandelion. – In Argentinien gibt es nur 12 Waldorfschulen. Bisher lagen drei in der Provinz Córdoba (Villa Las Rosas, Villa General Belgrano und Villa Carlos Paz). Dandelion ist die erste, die in der Nähe der Provinzhauptstadt Córdoba liegt, nach Buenos Aires die zweitwichtigste Stadt Argentiniens.
Seit 15 Jahren ist Saldán und die ganze nördliche Region eine attraktive Alternative für junge Familien geworden, die ein ruhigeres Leben außerhalb der Stadt suchen. Das hatte ein großes Bevölkerungswachstum zur Folge, wodurch u.a. Defizite im erzieherischen Bereich entstanden sind. Seit Saldán vor 50 Jahren gegründet wurde, gibt es nur eine Grundschule, die von 800 Schülern besucht wird.
Der Beginn
Unsere Schule begann im März 2007 mit einer ersten Klasse in einem kleinen gemieteten Häuschen mit zwei Zimmern. Ein Zimmer diente als Klassenzimmer, das andere war das Märchenzimmer. Wir hatten sechs Kinder. Die Klassenlehrerin, Mónica Abramor, besuchte zu der Zeit das Waldorfseminar in Córdoba, und wurde u.a. von drei weiteren Lehrerinnen aus Villa General Belgrano, Villa Las Rosas und Buenos Aires unterstützt.
Um im Jahr 2008 einen Kindergarten und eine weitere Klasse zu eröffnen, mussten wir weitere Lehrer (v.a. aus Buenos Aires) gewinnen und weitere Räume bekommen. Auch wollten wir Kinder aufnehmen, deren Familien keine Möglichkeit haben, für eine Schule zu bezahlen.
2008 konnten drei Menschen unserer Schulgemeinschaft ein Haus mit großem Grundstück (2900qm) kaufen und der Schule sehr günstig vermieten. Wir eröffneten den Kindergarten mit zehn Kindern und die neue erste Klasse mit sieben Kindern – die zweite hatte inzwischen zehn Kinder. Einige unserer Kinder brauchen und bekommen eine besondere heilpädagogische Betreuung.
Im Schuljahr 2008/09 hatten wir dann schon drei Klassen und insgesamt 38 Kinder. Im nächsten Schuljahr werden wir dann schon einen weiteren Raum brauchen!
Unsere Schule finanziert sich ausschließlich über die eigenen Einnahmen – aus dem monatlichen Schulgeld (400 Pesos bzw. 85 Euro), Spenden; Basarerlösen und dem Verkauf von Büchern des anthroposophischen Verlag aus Buenos Aires. Nicht alle Familien können das Schulgeld bezahlen, und so ist unsere Finanzierungsfrage noch ganz ungelöst. Wir hoffen auf möglichst viele helfende Paten und Freunde unserer kleinen Schule!
Sonia Vila Redondo


