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Patenschaften

 

Die Schulen

In Klammern das Schulgeld. (Die Patenschaft ist davon ganz unabhängig!)
Links führen Sie zu einem Bericht über die Schule.

Lateinamerika
  Mexiko
    
Mexiko-Stadt (180 €)
  Kolumbien
     Medellin (200 €)
  Peru
    
Lima (50-185 €)
  Chile
     Limache (160 €)

Afrika
  Tansania
    
Dar es Salaam (64 €)
  Südafrika
    
Fishhoek (100 €)
     Khanyisa (230 €)
     McGregor (100 €)
     Stellenbosch (150 €)

Osteuropa
  Kroatien
    
Rijeka (120 €)
  Lettland
    
Adazi (130 €)
  Litauen
    
Vilnius (32 €)
  Armenien
     
Eriwan (65 €)

Asien
  Nepal
     Kathmandu (45 €)
  Vietnam
    
Ho-Chi-Minh-Stadt (25 €)

Patenschaften

Wir suchen Paten

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Kinder vor, für die wir eine Patenschaft suchen. Geordnet nach Kontinenten (Lateinamerika, Afrika, Osteuropa, Asien) finden Sie zunächst Beschreibungen, danach Bilder der Kinder. Ganz unten können Sie direkt online eine Patenschaft übernehmen. Mehr über unsere Patenschaften finden Sie >> hier.

Lateinamerika | Afrika | Osteuropa | Asien | Bilder der Kinder | Einzugsermächtigung.

 

 

Lateinamerika

 

Argentinien

El Bolson, WS "La Escuelita"

Jeronimo (*26.5.2001) besucht die 2. Klasse und ist ein ungewöhnlich sensibles Kind, sehr herzlich und zart. Die Waldorfschule tut ihm sehr gut, aber die Familie hat hohe Kosten wegen der Behandlung einer neurologisch bedingten Verzögerung seiner Sprachentwicklung.

Dante (*24.9.2001) geht in die 2. Klasse. Er ist ein energiegeladener Junge, der gerne Späße macht. Er liebt Musik und interessiert sich für verschiedenste Instrumente. Dante hat noch drei Geschwister. Die Mutter ist Reiki-Therapeutin, der Vater Koch, ihr Einkommen reicht nicht für das Schulgeld.

Siloe (*15.9.1999) geht in die 4. Klasse. Die alleinerziehende Mutter verdient durch den Verkauf von Kunsthandwerk sehr wenig. Siloe ist sehr selbstständig, hilft auch viel im Haushalt. Bis zur 2. Klasse ging sie auf eine Staatsschule, wo sie sich immer weniger wohl fühlte und dann unbedingt auf die Waldorfschule wollte. Das Schulgeld wurde bisher von ihrer Tante bezahlt, die dies aber nicht mehr leisten kann.

Juan (*26.12.1999) geht in die 4. Klasse. Sie lebt mit ihren Eltern und drei Geschwistern in einem Zwei-Zimmer-Häuschen. Der Vater verdient als Altenpfleger und Kunsthandwerker nicht genug, um das Schulgeld allein aufzubringen. Juan ist sensibel und fürsorglich, beobachtet viel, ärgert sich aber manchmal auch leicht. Er liebt die Sterne am Abendhimmel, Fahrradfahren und Ballspiele.

Saldan, Cordoba, WS "Dandelion"

Laura (*22.10.2000) ist ein sehr sensibles und fröhliches Mädchen. Sie leidet sehr mit den Ungerechtigkeiten auf der Welt. Sie liebt die Natur, geht sehr gern in die Schule und spielt gern mit ihren Freunden. Seit ihrem 4. Lebensjahr spielt Laura Geige und teilt die Leidenschaft für die Musik mit ihren Eltern und Geschwistern.

Lucrecia (*31.8.2000) kam mit einer leichten Kinderlähmung auf die Welt und hat Lernschwierigkeiten. Sie ist ruhig, sehr neugierig und ein fröhliches Mädchen. Sie singt und tanzt gern und liebt Tiere. Die Eltern sind selbständig, der Vater macht Arbeiten aus Korb und Wurzeln, die Mutter näht zuhause.

Brasilien

Salva Dor, Sozialprojekt

Emily (*27.5.2005) lebt mit ihrer Familie in einem gewalttätigen Viertel in armen und sehr problematischen Familienverhältnissen. Emily ist ein ruhiges Mädchen, sie spricht wenig und lächelt viel. Sie ist sehr sensibel, und wenn Mitschüler schreien, erschrickt sie sich so sehr, dass sie zu weinen beginnt. Emily ist hilfsbereit und beobachtet aufmerksam, was um sie herum passiert und wie die Menschen reagieren.

Gustavo (*13.3.2005) wohnt mit seiner Mutter, Tante und Kusine in einem nur 9m² großen Raum und teilt sich das Bett mit seiner Mutter. In das Projekt kam er sehr schüchtern, inzwischen singt er gerne, nimmt gern an allen Aktivitäten teil. Insgesamt ist er ein ernster Junge, und hinter seinen großen braunen Augen verstecken sich viele Fragen.

Vicente (*15.4.2006) ist ein aufgeweckter, sehr hilfsbereiter Junge, der anfangs nur Schimpfworte kannte... Inzwischen hat der liebevolle Umgang der Erzieherin schon zu großen Veränderungen beigetragen. Vicente wohnt in sehr armen, schwierigen Familienverhältnissen. Die Mutter ist Hausangestellte, der Vater selbstständiger Maurer.

Chile

Limache, WS

Javiera (*11.12.95) ist in der 7. Klasse. Sie lebt mit ihrem jüngeren Bruder bei ihrer Großmutter. Javiera hat einige Lernschwierigkeiten, aber mit Fleiß überwindet sie immer wieder alle Herausforderungen. Sie liebt es, die Flöte zu spielen und zu malen, ihre Hefte sind wunderschön. Seit sie in der 4. Klasse an die Waldorfschule kam, ist sie aufgeblüht.

Santiago, WS Giordano Bruno

Gabriel (*27.11.1997) ist sehr kommunikativ, hat viel Phantasie und einen starken Willen. Seine große Liebe ist das Spielen, er sucht immer neue Situationen und freut sich auf Ausflügen aufs Land usw. Er spielt auch gerne Flöte, malt und modelliert mit Ton. Mit seiner sensiblen Seele sucht er in allem das Schöne.

Kolumbien

Cali

Lucia (14) ist in der 8. Klasse und liebt ihre Schule. Sie spielt Flöte und träumt von einer Klarinette, die aber zu teuer ist. Lucia hat noch eine Schwester in der 4. Klasse. Die Mutter ist seit fünf Jahren arbeitslos, und das Familieneinkommen von rund 550 Euro reicht nicht für das doppelte Schulgeld.

Medellin, WS Colegio Isolda Echeverria

Sebastian (*8.3.2000) ist sehr aktiv, alle bewegungsvollen Spiele gefallen ihm. Gern hilft er anderen, aber wenn ihm etwas nicht gefällt, reagiert er aggressiv. Begeistert macht er künstlerische Tätigkeiten. Die Mutter ist alleinerziehend und wohnt bei ihren Eltern. Von der Waldorfpädagogik ist sie überzeugt und hilft in der Schule, wann immer möglich.

Esteban (*1.3.1999) ist ein introvertiertes, beobachtendes Kind. Er spielt gerne Flöte, liest Geschichten und treibt Sport. Mit den Hausaufgaben ist er sehr fleißig. Der Vater ist Arzt außerhalb der Stadt, Krankheiten verursachten in der Familie hohe Schulden. Die Mutter macht Hand- und Kocharbeiten, um zum Familienunterhalt beizutragen.

Medellin, Projekt Arca Mundial (Heilpädagogik)

Mariana (*25.3.1999) ist ein liebes Mädchen in der 5. Klasse. Der Vater will Marianas Behinderung nicht anerkennen, dennoch kommt sie regelmäßig nach Arca Mundial. Die Familie hat aufgrund ihres sehr geringen Einkommens große Probleme, zumindest die Transportkosten aufzubringen.

Juan Pablo (*2.9.1998) geht in die 6. Klasse, hat aber den Entwicklungsstand eines Sechsjährigen, der noch nicht sprechen kann. Er ist ein aufgeweckter humorvoller Spitzbub, der auch gerne einmal seine Mitschüler ärgert. Er liebt es, viel zu essen und immer seine Schuhe auszuziehen. Der Vater verdient nur den Mindestlohn, die Mutter kann gelegentlich als Putzfrau arbeiten.

Esteban (*3.12.1993) geht in die 10. Klasse. Er ist trotz seines Autismus ein kommunikationsfreudiger junger Mann. Begeistert ist er bei jedem Pausenspiel dabei und führt hitzige Diskussionen mit seinen Klassenkame-raden, welches Fußballteam besser sei. Auch hat er ein besonderes Interesse für das Fach Geschichte. Esteban lebt mit seiner Familie auf einem Bauernhof etwas außerhalb von Medellín. Die alleinverdienende Mutter arbeitet in der Landwirtschaft und verdient den Mindestlohn (167 Euro).

Luisa (*24.1.1991) besucht die 12. Klasse. Es gibt wenig Jugendliche, die soviel lachen wie Luisa. Sie ist sehr hilfsbereit, lernt zielstrebig und liebt auch ihre Tanzstunden. Die alleinerziehende Mutter verdient nur den Mindestlohn.

 

Mexiko

Mexiko-City, WS Centro Educativo Goethe

Sara (*24.7.2001) geht in die 2. Klasse und kommt gerne in die Schule. Sie zeichnet und malt sehr schön und hat beim Flötespielen Fortschritte gemacht. Sie ist bei ihrer Arbeit sehr sorgsam, hat aber noch Schwierigkeiten im Rechnen. Der Vater ist Alleinverdiener, aufgrund der Inflation im Land ist die finanzielle Lage der Familie schwierig geworden.

Darío (*28.2.2001) ist ein schlanker, fröhlicher Junge in der 3. Klasse. Er nimmt gern am Unterricht teil, am besten gefällt ihm der Handarbeitsunterricht. Dario hat Schwierigkeiten im Schönschreiben, und seine Konzentrationskraft kann noch besser werden. Der Vater hat keine Vollzeitarbeit, die Mutter verdient als Handarbeitslehrerin sehr wenig.

Israel (*22.7.2000) besucht die 3. Klasse. Er malt gerne und kann gut rechnen, hat aber Schwierigkeiten mit der Koordination. Israel hat noch zwei Schwestern (21 und 6 Jahre). Die Eltern arbeiten als Erzieherin und Ackerbaukundler und verdienen wenig.

Emiliano (*27.1.2000) geht in die 4. Klasse. Er singt und spielt gern Flöte und kann gut rechnen. Im Moment hat er ein besonderes Interesse für prähistorische Tiere. Die Mutter ist alleinerziehend und arbeitet als Universitäts-Angestellte.

Israel (*22.7.2000) besucht die 3. Klasse. Er malt gerne und kann gut rechnen, hat aber Schwierigkeiten mit der Koordination. Israel hat noch zwei Schwestern (21 und 6 Jahre). Die Eltern arbeiten als Erzieherin und Ackerbaukundler und verdienen wenig.

Ronaldo (*6.12.1999) geht in die 3. Klasse. Er ist ein kleiner, quirlig-fröhlicher Junge, der gern in die Schule geht. Er malt gerne, aber am besten gefällt ihm der Gitarrenunterricht. Sein Vater hatte eine Firma für Möbelreinigung, die in Konkurs ging.

Dario (18.8.1999) ist ein ruhiger, verträumter Junge. Mit viel Geduld macht er seine Aufgaben, nur selten ärgert er sich über etwas. Er spielt gerne Flöte und Gitarre und kann schon gut stricken. Die Mutter ist alleinstehend und muss mit ihrem geringen Einkommen alle Ausgaben tragen.

Lilia (*17.7.1998) geht in die 4. Klasse. Sie ist ein schlankes, fröhliches Mädchen und bei ihrer Arbeit sehr sorgsam. Sie singt, flötet, malt und zeichnet gerne, und am liebsten spielt sie Gitarre und Oboe. Der Vater verdient als Sekretär wenig, und die Familie hat große Schulden.

Puerto Morelos, Kg "Baaxal"

Nico (*14.4.2005) ist ein zurückhaltender, verträumter Junge. In den ersten Monaten spielte er meist alleine. Als er dann das erste Mal von einem Mädchen zum gemeinsamen Spiel eingeladen wurde, leuchteten seine großen Augen, er strahlte über das ganze Gesicht. Heute vermissen ihn die anderen Kinder, wenn er nicht kommt. Die alleinerziehende Mutter versucht, sich mit einer kleinen Bäckerei selbstständig zu machen, verkauft dafür sogar ihre Möbel, und kann für den Kindergarten nichts bezahlen.

Peru

Lima, WS Colegio Waldorf

Giuliana ist 5 Jahre alt, voller Einfälle, sie spielt gerne mit Puppen und mit ihrer Katze. Sie möchten den Waldorfkindergarten besuchen, da die Kinder in ihrem jetzigen Kindergarten dauernd vor Apparaten sitzen müssen. Der Vater der Kinder ist Psychologe und hat kaum Arbeit, der Großvater ist arbeitsloser Fotograf, die ganze Familie lebt sehr bescheiden.

Merlin besucht die 3. Klasse. Als kleines Kind hatte er drei Herzoperationen und hat es auch jetzt noch schwerer als andere. Die Klassenkameraden nehmen rührend Rücksicht auf ihn. Aufgrund der Operationen haben die Eltern Schulden und ihre finanzielle Lage ist derzeit äußerst schwierig.

Adriana (8) besucht die 2. Klasse. Musikalisch ist sie sehr lebhaft, aber auch sonst nehmen ihre wachen Sinne alles Geschehen auf. Ihre Eltern sind unverschuldet in eine finanziell äußerst schwierige Situation geraten – und so sucht die Schule dringend Hilfe.

Uruguay

Montevideo, WS Cruz del Sur

Nahuel (*8.10.2000) geht in die 2. Klasse. An einer Staatsschule wurde er von seiner Lehrerin sehr schlecht behandelt und bedroht – und verlor absolut jede Selbstachtung. Wie durch ein Wunder hat er sich an der Novalis-Schule innerhalb von nur drei Monaten wieder sehr erholt. Er ist hilfsbereit, neugierig und liebt „Mutter Erde“, beschützt jüngere Kinder und verabscheut Ungerechtigkeit. Er liebt Handarbeit und hat eine lebendige Phantasie. Seine Eltern arbeiten als Putzfrau und Nachtwächter, womit sie sehr wenig verdienen.

Aileen (*3.3.2005) ist Nahuels Schwester. Sie ist ein zartes sensibles Mädchen – und liebt es, zu spielen, zu tanzen und anderen zu helfen. Sehr gerne hört sie Geschichten, vor allem von Prinzessinnen. Ihr erstes Kindergartenjahr hat sie mit Freude und sehr harmonisch verbracht.

Aldana (*10.8.2001) und Nazarena (*18.1.2003) sind Geschwister und gehen beide in die 1. Klasse. Nazarena ist sehr intelligent und hilfsbereit und spielt oft Mama oder Lehrerin. Aldana hat Down-Syndrom, ist ein sehr fröhliches Mädchen und liebt es, den ganzen Tag zu singen und zu tanzen. Die Eltern verdienen sehr wenig und können trotz großer Mühe nur einen kleinen Teil des Schulgelds aufbringen.

Fatima (*18.4.2001) geht in die zweite Klasse. Sie ist ein fröhliches, lernbegieriges und phantasievolles Mädchen. Sie ist sehr kreativ, liebt Tiere und die Natur und erstaunt immer wieder durch ihre Neugierde über die Welt. Ihre Familie ist durch einen Unfall des Vaters in eine schwierige Lage gekommen.

 

Afrika


Tansania

Dar es Salaam, WS Hekima

Derzeit keine Angaben.

Südafrika

Fishhoek, WS Imhoff

Chlara (*1.4.2005) kam mit ihren Eltern vor zwei Jahren aus Simbabwe. Im Kindergarten spielt sie sehr gut mit anderen englisch-sprechenden Kindern. Sie ist ein fröhliches, vertrauensvolles Kind und liebt es, sich zu verkleiden und mit Puppen zu spielen.

Hombisa (*17.1.2005) lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer Township. Seid der Geburt hat sie sie zur Arbeit begleitet. Die Mutter ist aber auch in der Waldorfschule sehr aktiv. Nun kann Hombisa in den Kindergarten. Sie spielt gern mit ihren Freunden und mit Puppen. Ist sie neuen Menschen gegenüber zunächst schüchtern, gewinnt sie doch schnell Vertrauen.

Luyolo (*23.12.2003) ist ein stiller Junge, der in der Waldorfschule richtig aufblühen wird. Er lebt mit seinen Eltern in einer Township, wo er gerne auf der Straße spielt: Verstecken, Fangen… Und er malt sehr gerne.

Phumlani (*2.3.2006) besucht mit Freude den Kindergarten. Am liebsten spielt er mit Autos oder trommelt und singt - und er ißt sehr gerne, vor allem Hühnchen. Seine Muttersprache ist Xhosa, er spricht aber auch schon etwas Englisch.

Tisetso (*25.7.2004) ist der kleine Sohn von Lungi, der die Schule in Teilzeit sauber hält. Er ist ein fröhlicher Junge, der gern an allen Aktivitäten teilnimmt.

Dimpho (*18.11.2000) ist ein sehr eifriges Mädchen in der 2. Klasse. Besonders gern hat sie Nähen, Gärtnern, Tonarbeit und Malen. Mit Rechnen und Schreiben hat sie bisher eher ein wenig Schwierigkeiten.

Yamkelani (*12.7.2000) geht in die 3. Klasse. Er ist ein feuriger Geist und manchmal recht rabiat. Sein Englisch ist noch immer nicht fließend, und so spielt er am liebsten mit den anderen Xhosa-Kindern. Wenn Yamkelani lächelt, erhellt sich sein Gesicht und der ganze Raum um ihn herum...

Kapstadt, WS Khanyisa

Noel (10) kam Anfang 2009 nach Khanyisa, weil er als langsamer Lerner mit Leseschwäche in der Staatsschule nicht zurechtkam. Nun bringt ihn seine Mutter täglich eineinhalb Stunden mit dem Zug und Bus (eine Fahrt!). Noel ist sehr friedliebend und in der Klasse außerordentlich beliebt.

Kyle (10) lebt mit seiner Mutter, Großmutter, Tante Onkel und zwei Geschwistern zusammen. Die Mutter hat kürzlich die Arbeit verloren. Kyle ist aufgrund eines Sprachfehlers sehr schüchtern. Auch er hat große Lernschwierigkeiten. Vor allem liebt er Stricken, Malen und Gartenarbeit.

Zimkhita (11) lebt mit drei älteren Geschwistern und ihren Eltern in der Township Khayelithsa. Die Mutter hat eine Gelegenheitsarbeit als Hausangestellte, der Vater ist arbeitslos. Zimkhita kam Anfang 2009 nach Khanyisa, weil sie sehr langsam lernt. Dennoch ist sie sehr verantwortungsvoll und selbstständig. Auch sie verlässt das Haus um 6 Uhr morgens, um mit Bus und Zug zur Schule zu kommen.

Cebolethu (12) lebt mit zwei Brüdern, Mutter und Stiefvater in einem sehr armen, gewalttätigen Bezirk von Kapstadt. Cebolethu kam mit starken Lernrückständen nach Khanyisa und hat seitdem viele Fortschritte gemacht. Er ist sehr kreativ und liebt die künstlerischen und handwerklichen Fächer, aber inzwischen auch die Mathematik. Seine Hefte sind wunderschön.

McGregor, WS

Thabiso (*31.8.2002) geht in die 1. Klasse und lebt mit seiner Mutter und zwei Halbschwestern in der Township Robertson. Die Familie lebt von der Arbeit der Mutter als Metzgerassistentin. Thabiso ist in vielem sehr langsam und findet auch nicht so schnell Anschluss. Sie liebt es, zu malen und mit Puppen zu spielen.

Angelo (*22.4.2001) geht in die 2. Klasse. Sie lebt mit vier Geschwistern in einer engen 2-Zimmer-Wohnung. Die Eltern lassen sich scheiden, der Vater hat ein Alkoholproblem, die Mutter arbeitet als Hausangestellte. Angelo malt wunderbare Bilder und liebt das Rechnen und das Gestalten des Klassenraumes.

Achumile (*24.12.2004) geht noch in den Kindergarten. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester in der Township Nquebela. Die Mutter arbeitet in einer Fabrik und unterstützt die Waldorfschule, wo sie kann. Achumile ist ein starkes, aber ruhiges Mädchen. Sie liebt es zu malen und im Sandkasten zu spielen.

Fredericho (*4.5.1999) geht in die 3. Klasse. In der Woche lebt er bei seiner Großmutter, am Wochenende bei seiner Mutter. Fredericho ist sehr fröhlich, empfindsam, fleißig und hilft gerne anderen Kindern.

Stellenbosch, WS

Die folgenden vier Kinder kamen von der Zenzeleni Waldorfschule in der Township Khayelitsha, die nur bis zur 7. Klasse geht, nach Stellenbosch:

Aphiwe (*14.12.1995) lebt mit drei Brüdern bei seinen Eltern. Er ist ein sehr fleißiger Schüler, liebt Gartenarbeit und möchte gerne auch andere praktische Arbeiten (Nähmaschine usw.) lernen. Sein Vater arbeitet in einer Fabrik, seine Mutter ist Aids-Forscherin.

Thandile (*4.4.1995) lebt mit zwei Geschwistern und Eltern in einer sehr kleinen Hütte. Sie ist ein schüchternes, aber sehr hilfsbereites Mädchen und liebt Tiere, Singen, Tanzen und die Schule.

Zintle (*1995) hat ebenfalls zwei Brüder. Auch sie möchte sehr gerne weiter die Waldorfschule besuchen, weil die Lehrer sich in der Staatsschule überhaupt nicht um die Schüler kümmern…

Osteuropa

 

Estland

Rosma, WS

Derzeit keine Beschreibungen.

Litauen

Vilnius, WS

Derzeit keine Beschreibungen.

Moldawien

Kishinew, WS

Marta ist ein lebendiges, Mädchen, das Freude in ihre ganze Umgebung trägt. Es ist vertrauensvoll angesichts der Menschen und der Welt. Marta ist das klügste Kind in der Klasse, obwohl sie fast die kleinste ist. Ihre Hefte sind sehr schön, sie schreibt geduldig jeden Buchstaben und jede Zahl. Marta möchte eine schöne Welt haben, ihr Herz ist voll mit Liebe und Mitleid für alle. Marta kommt mit Freude in die Schule und wundert sich, warum es am Samstag und Sonntag keine Schule gibt!

Kroatien

Rijeka, WS

Jana (*25.11.2003) kommt in die 1. Klasse der Waldorfschule. Sie ist ein kreatives Mädchen, dass die Natur und das Gärtnern liebt, außerdem Musik und natürlich auch vieles andere. Die Eltern arbeiten als Parkwächter bzw. Sekretärin einer Seetransportfirma und verdienen nicht viel.

Simon (*19.9.2000) besucht die 3. Klasse. Er mag die Schule, besonders Musik und Handarbeit. Seine Hobbys sind Stickersammeln, Radfahren, Fußball und Schach.

Oleg (*30.8.2000) geht in die 3. Klasse. Er lebt in einen kleinen Dorf 30km von Rijeka entfernt. Von kleinauf ist er von Malen und Dekorieren begeistert. Es ist äußerst phantasievoll, liebt aber auch die Mathematik und möchte später Spielzeugerfinder, Maler oder Konditor werden.

Russland

Moskau, WS Rostok

Sonja (*10.8.2000) geht gerne zur Schule, ist fleißig, fröhlich und hilfsbereit. Sie kann reiten und träumt davon, einen Reithof zu unterhalten – oder vielleicht auch Waldorflehrerin zu werden... Die Mutter ist Lehrerin und alleinerziehend mit drei Kindern.

Ljuba (*30.9.1996) besucht die 6. Klasse dieser kleinen Waldorfinitiative. Sie ist ein liebes Mädchen, sehr begabt in allen Fächern. Sie geht in die Musikschule, spielt Block- und Querflöte, malt gerne, ist geschickt in Handarbeit und eine richtige Helferin im Unterricht. Im Herbst 2007 kommt ihre Schwester in die 1. Klasse, aber die engagierte Familie kann schon jetzt nicht das volle Schulgeld aufbringen.

Margarita (*18.4.2001) besucht die 2. Klasse. Sie ist ein fröhliches Kind, das gerne lacht, tanzt, malt, viel Phantasie hat und seine Lehrerin liebt. Die Familie lebt vor allem vom regulären Einkommen der Mutter, das gerade fürs Leben reicht. Die Eltern und ihre drei Kinder leben mit Großmutter und Onkel zusammen in einer kleinen Wohnung.

Armenien

Eriwan, WS

Mikaella (*5.6.2000) geht in die 4. Klasse. Ihre Familie gab in ihrer Heimat in Südarmenien alles auf, um sich mit der Waldorfschule zu verbinden. Nun sind die Eltern noch immer arbeitslos und gerät in Schulden. – Mikalla ist ein ausgesprochen feinsinniges, empfindsames und gutherziges Mädchen, dabei ebenso lustig und kontaktfreudig. Zuhause hilft sie ihrer Mutter nach Kräften, in der Schule konzentriert sie sich stark. Vor allem im Künstlerischen und Sprachlichen zeigt sie sich sehr begabt.

Sona (*26.9.2002) geht in die 2. Klasse. Sie ist ein heiteres Mädchen, manchmal fast übermütig, aber auch sehr akkurat. Sie trägt Sorge für alle Klassenkameraden. Sie ist sehr selbstständig und arbeitet gern mit den Händen. Die Mutter hat keine Arbeit, der Vater auch nur Gelegenheitsarbeit, und so fürchten die Eltern, sie müssen Sona von der Schule nehmen...

Kristina (*23.3.200) geht in die 5. Klasse. Sie ist ein cholerisches, dabei aber empfindsames Mädchen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitsgefühl. Sie ist sehr eifrig, vor allem künstlerisch begabt und spielt gut Flöte. Sie schließt gerne Freundschaften und hält treu zu ihren Freunden. Ihre Eltern sind beide Musiklehrer.

Robert (*28.8.1998) geht in die 6. Klasse. Er ist ein cholerisches Kind mit starkem Willen, aber auch ziemlich empfindsam. Wenn ihn etwas interessiert, beschäftigt er sich stundelang damit. Er arbeitet zuhause und in der Schule gern mit Ton und Gips. Er ist sehr ehrlich, nimmt bei Konflikten eine versöhnliche Rolle ein. Die Mutter verdient sehr wenig, der Vater hat nur Gelegenheitsaufträge.

Asien


Vietnam

Ho-Chi-Minh-Stadt, Kg

Derzeit keine Beschreibungen.

 

 

Bilder der Kinder

Lateinamerika

Jeronimo
Dante
Siloe
Juan
Laura
Lucrecia
Emily
Gustavo
Vicente
Javiera
Gabriel
Lucia
Sebastian
Esteban
Mariana
Juan Pablo
Esteban (Arca M.)
Luisa
Sara
Dario
Israel
Emiliano
Jimena
Ronaldo
Dario
Lilia
Nico
Giuliana
Merlin
Adriana
Nahuel
Aileen
Aldana
Nazarena
Fatima

Afrika

Chlara
Hombisa
Luyolo
Phumlani
Tisetso
Dimpho
Yamkelani
Noel
Kyle
Zimkhitha
Cebolethu
Thabiso
Angelo
Achumile
Fredericho
Aphiwe
Thandile
Zintle

Osteuropa

Marta
Jana
Simon
Oleg
Sonja
Ljuba
Margarita
Mikaella
Sona
Kristina
Robert

Asien

 

 

 

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