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Die Freunde

 

Nur mit Ihrer Hilfe können wir helfen. Werden Sie Mitglied oder Förderer unserer Arbeit - wir freuen uns auf Sie!

Unsere Arbeitsbereiche


Projektförderung – zu 100%

Die Freunde der Erziehungskunst helfen mit geschenktem Geld – mit Spenden. Dies unterscheidet uns von einer Stiftung: Wir haben kein eigenes Kapital, sondern bekommen von sehr vielen Einzelspendern, Waldorfschulen, anderen Einrichtungen und mit uns zusammenarbeitenden Stiftungen Spenden, die wir jeweils im Sinne der Spender verwenden. Dabei leiten wir seit unserer Gründung alle Spenden zu 100% weiter.

Bei über 95% aller Spenden, die wir erhalten, ist ein bestimmter Verwendungszweck angegeben. Die Spender unterstützen Einrichtungen, zu denen sie eine persönliche Beziehung haben oder denen sie aufgrund eines Berichts helfen möchten. So gibt es z.B. viele regelmäßige Spender für die Favela Monte Azul in Sao Paulo und die Waldorfschulen in Windhoek oder Kathmandu, um nur drei Beispiele zu nennen.
Um notwendige größere Investitionen zu ermöglichen, arbeiten wir mit Stiftungen und anderen Hilfsorganisationen zusammen.
>> Übersicht aller von uns im Vorjahr unterstützten Projekte.

Internationaler Hilfsfonds - Helfen, wo Hilfe gebraucht wird

Fast täglich erreichen uns Hilfsanfragen aus aller Welt. Hier können wir mit jenen Spenden helfen, die uns ohne Zweckbindung geschenkt werden – jährlich sind das etwa 80.000 Euro. Auf unseren monatlichen Vorstandssitzungen besprechen wir alle eingegangenen Hilfsanfragen und entscheiden, wie und in welchem Maße wir helfen können.

Mit unserem Internationalen Hilfsfonds können wir zum Beispiel die Ausstattung einer jungen heilpädagogischen Einrichtung in El Salvador oder einer neuen Waldorfinitiative in China oder Bangladesh mit finanzieren, in Krisensituationen (z.B. bei Brandschaden) helfen, aber auch wichtige Unterstützung geben für die so notwendige Ausbildung künftiger Pädagogen, für Reisekosten von Dozenten und Mentoren und vieles mehr. Zweimal im Jahr machen wir einen Spendenaufruf für Arbeitsbereiche oder Projekte, die zusätzliche Hilfe brauchen: Hilfsfonds, Stipendienfonds oder konkrete Projekte. Da wir diese Aufrufe nicht aus unserem sonstigen Haushalt finanzieren könnten, sind sie der einzige Fall, wo externe Unkosten (Grafik, Druck, Versand) abgezogen werden, bevor der Erlös ausländischen Projekten zugute kommt.

BMZ-kofinanzierte Projekte – wir vervierfachen Ihre Spende

Durch gemeinsame Projekte mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) können wir Ihre Spende vervierfachen. Das BMZ stellt für Nichtregierungsorganisationen (NGOs) jährlich einen Betrag zur Verfügung, um in der Dritten Welt u.a. Bildungsprojekte für arme Bevölkerungsschichten zu fördern. Meist umfaßt die Förderung 75% der gesamten Projektkosten, wobei wir und/oder unsere Projektpartner vor Ort die restlichen 25% (Eigenmittel) aufbringen müssen.
Seit vielen Jahren arbeiten wir auf diese Weise mit dem BMZ zusammen und betreuen die jeweiligen Bauprojekte mit Hilfe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter. Der Gesamtumfang unserer vom BMZ ko-finanzierten Projekte beträgt jährlich etwa 350.000 Euro.

Berichte über BMZ-Projekte aus unseren letzten Rundbriefen finden Sie hier: Dassenberg/Südafrika, Hermanus/Südafrika, Bukarest/Rumänien.

Freiwilligendienste – Helfen und Erfahrungen machen

Bereits seit 1993 sind die Freunde der Erziehungskunst als Trägerorganisation für den Anderen Dienst im Ausland ("Ersatz-Zivildienst") und seit Ende 2002 für das Freiwillige Soziale Jahr anerkannt. Daneben bieten wir weitere Programme an. Der ganze Bereich der Freiwilligendienste wird von unserem Büro in Karlsruhe organisiert und ist außerordentlich dynamisch.

Jährlich entsenden wir rund 500 junge Menschen ins Ausland. Sie stärken durch ihren Dienst nicht nur ganz wesentlich die weltweite waldorf- und heilpädagogische Bewegung, sondern machen auch selbst meist wertvollste Erfahrungen.
>> Zur ersten Übersicht: Auf der Suche nach Selbst- und Sinnerfahrung und Die pädagogische Begleitung (aus unserem Rundbrief 3/2007).
>> Detaillierte Informationen zu den Freiwilligendiensten.

Patenschaften – ganz individuell helfen

Unsere Patenschaften sind eine ganz individuelle Form der Hilfe. Die Waldorfschule war und ist von Anfang an als eine für alle Menschen und Schichten offene Schule gedacht. Ob Kinder eine Waldorfschule besuchen können, soll nicht von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Eltern abhängig sein. Doch was tun, wenn man als Schulgemeinschaft in Südamerika, Afrika, Osteuropa oder Asien selbst ums Überleben kämpft? Wenn es keinerlei staatliche Unterstützung gibt und viele Eltern nicht einmal einen Bruchteil des nötigen Schulgelds aufbringen können? Hier sind Patenschaften nicht nur für das einzelne Kind, sondern immer auch für die ganze Schule eine große Hilfe.
Direkt durch uns vermittelt wurden derzeit rund 270 Patenschaften. Diese unterstützen an über 30 Schulen den Schulbesuch entsprechend vieler Kinder mit insgesamt rund 8.000 Euro pro Monat. Die Schulen arbeiten in folgenden Ländern: Mexiko, Kolumbien, Peru, Brasilien, Chile, Uruguay, Tansania, Namibia, Südafrika, Kroatien, Lettland, Litauen, Russland, Armenien, Indien, Nepal und Vietnam.
>> Weitere Informationen zu den Patenschaften.

Partnerschaften & Austausch – Nichts ist so wertvoll wie Begegnung

Vertiefte Begegnungen mit Menschen in anderen Ländern und Kulturen bedeuten einen lebenslangen Schatz. Eigentlich immer lohnt sich die Mühe, Kontakte und Partnerschaften mit Schulen im Ausland zu knüpfen. Nach einem Auslandsaufenthalt zum Beispiel kommen Schüler, Eltern und Lehrer meist mit vielen neuen Eindrücken, einem neuen Blick auf den eigenen Alltag und mit neu geschlossenen Freundschaften beschenkt zurück. Gern empfehlen wir Ihnen Waldorfschulen oder andere Einrichtungen, die eine Partnerschaft suchen.
Ein idealer Anlaß für eine erste Begegnung ist das Sozialpraktikum bzw. eine Projektreise in der Oberstufe. Hier könnte man z.B. einer osteuropäischen Waldorfschule bei der Renovierung von Klassenzimmern oder beim Aufstellen einer Baracke helfen...
>> Vorschläge für Projektreisen, Reiseberichte und wichtige Infos zur Vorbereitung.
>> Berichte über Schulpartnerschaften.

Jeder Kontakt stärkt die weltweite Waldorfbewegung. Um die Vernetzung aller für ähnliche Ziele tätigen Menschen zu erleichtern, stellen wir eine umfangreiche Sammlung von Links zur Verfügung. Und gern stehen wir bei allen Fragen mit unserem Wissen zur Verfügung.

Pädagogische Nothilfe – für Kinder in Krisensituationen

Viel Schreckliches geschieht in der Welt – und am meisten leiden die Kinder. Als wir 2006 in Berlin Gastgeber eines Treffens von acht "Waldorf"-Hilfsorganisationen waren und eine Pädagogin von ihrer Arbeit mit traumatisierten Kindern im Kosovo berichtete, war die Idee einer umfassenderen Nothilfe geboren. Nach dem kriegerischen Konflikt im Libanon konnten wir in einem Pilotprojekt im Oktober 2006 dank ehrenamtlicher Mitarbeiter erfolgreich drei Wochen lang mit betroffenen Kindern arbeiten. Ein zweiter Einsatz folgte im April 2007. Im Juni/Juli 2008 arbeiteten wir im Erdbebengebiet in China. Dieser Arbeitsbereich soll ausgebaut werden, um auch künftig Kindern nach schlimmen Ereignissen durch pädagogisch-therapeutische Arbeit beistehen zu können.

Weitere Berichte: November 2007.

Stipendien – denn auf die Lehrer kommt es an

Waldorfpädagogik baut weltweit auf engagierte und gut ausgebildete Pädagogen. Ohne Waldorflehrer keine Waldorfschulen. Doch in vielen Ländern können die motivierten künftigen Lehrerinnen und Lehrer die notwendigen Kosten einer Aus- oder Fortbildung oft kaum aufbringen. Dazu kommen nicht selten weitere finanzielle Belastungen durch Reisekosten – sei es in die Hauptstadt, sei es sogar in ein anderes Land. Alles kommt jedoch auf diese Menschen an, die später wirklich mit den Kindern arbeiten werden und arbeiten wollen. Deshalb ist uns die Vergabe kleiner Stipendien ein wichtiges Anliegen.

Öffentlichkeitsarbeit – für Waldorf weltweit

Die weltweite Waldorfbewegung lebt von Brüderlichkeit und Interesse. Doch nur wenn man die Initiativen weltweit kennenlernen kann, kann sich Interesse entwickeln. Ein tiefes Anliegen ist es uns daher, möglichst vielen Menschen diese weltweite Bewegung nahezubringen.
Dazu dient unser kostenloser Rundbrief, den wir halbjährlich im Frühling und Herbst versenden. Dazu dienen auch diese seit Anfang 2007 völlig neu gestalteten Webseiten mit einer wachsenden Datenbank von Berichten zahlreicher Initiativen weltweit.
Um die Waldorfpädagogik international bekannter zu machen, haben wir eine Ausstellung konzipiert und zwei Publikationen und ein Video herausgegeben.

Unsere Ausstellung mit 41 Stellwänden war seit 1994 an vielen Orten weltweit zu sehen.
Unsere Publikation "Waldorfpädagogik" wurde in 16 Sprachen übersetzt und bietet in 40 doppelseitigen Beiträgen einen sehr guten Einblick in alle wichtigen Aspekte der Waldorfpädagogik. In unserer 200-seitigen Veröffentlichung "Waldorfpädagogik weltweit" (2001) stellen Autoren aus rund 60 Ländern die Entwicklung und gegenwärtige Situation der Waldorfbewegung in ihrer Heimat dar. Beide Veröffentlichungen stehen auch online zur Verfügung.
>> Mehr über unsere Publikationen.

Zusammenarbeit mit der UNESCO

Seit 2001 haben wir "offizielle Beziehungen" mit der UNESCO. Die UNESCO-Generalversammlung im Mai 2001 in Paris entsprach unserem Antrag auf Aufnahme offizieller Beziehungen und würdigte damit nicht zuletzt die bereits vorangegangene Zusammenarbeit. Durch die Förderung einer am Kind orientierten, zukunftsweisenden Pädagogik verfolgen wir ganz direkt die gleichen Interessen und Ziele wie die UNESCO.
Inzwischen gehören rund 25 Waldorfschulen zum Netzwerk der insgesamt über 7.500 UNESCO-Projektschulen. Jede Schule kann Teil dieses Netzwerks werden, die innovative Projekte im Bereich der interkulturellen Erziehung, der Friedens-, Umwelt- oder Demokratie-Erziehung durchführt.