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News - Neuigkeiten und Kurznachrichten
Auf dieser Seite wollen wir Sie in Kürze über wichtige Neuigkeiten informieren. Hier finden Sie auch frühere Nachrichten unserer Startseite.
Übersicht
05.03.10: Helfen Sie den Erdbebenopfern in Chile!
04.03.10: Haiti-Nothilfe - der Bericht
19.02.10: Zwischenbericht aus Haiti
16.02.10: Die Arbeit in Haiti hat begonnen
12.02.10: Notfallteam in Haiti eingetroffen
09.02.10: Notfallteam bricht nach Haiti auf
18.01.10: Erdbeben in Haiti - Nothilfe geplant
11.12.09: WOW-Day 2009: Über 250.000 Euro und ein großer Dank
09.12.09: Nutze deine Chance, eine gerechte Gesellschaft mitzugestalten!
04.12.09: „Erste Hilfe für die Seele“ - Nothilfe in Sumatra
23.11.09: Pädagogische Nothilfe in Indonesien
03.11.09: Pädagogische Nothilfe für traumatisierte Kinder in Indonesien.
29.09.09: Der WOW-Day 2009 hat stattgefunden!
08.09.09: Der 29.09.2009 kommt! Ist Ihre Schule schon dabei?
06.08.09: Zweiter Nothilfeeinsatz im Gaza erfolgreich beendet.
22.07.09: Freunde-Team hilft erfolgreich in Gaza.
20.07.09: „Freunde“ organisieren UNESCO-Welt-Jugend-Festival mit Waldorfschülern aus aller Welt.
07.07.09: Bundesverdienstkreuz für die Gründerin von „Nadeshda“ in Kirgistan.
06.07.09: „Freunde“ organisieren UNESCO-Welt-Jugend-Festival mit.
01.07.09: Erneute Nothilfe in Gaza beginnt.
05.05.09: projekt.zeitung über ein Abenteuer in Pakistan.
24.04.09: "Die Welt ist nähergerückt". Bericht von der "weltwärts"-Partnertagung mit über 100 Teilnehmern.
08.04.09: Monte Azul braucht Hilfe für einen Krippenneubau.
30.03.09: WOW-Day 2009 - gemeinsam helfen!
29.03.09: Die "Freunde" laden zur weltwärts-Partnertagung nach Karlsruhe ein.
10.03.09: Connect 2009 – internationale Tagung für 12.-Klässler.
12.02.09: Pädagogische Nothilfe im Gaza-Streifen.
21.01.09: Projekte, die Ihre Hilfe brauchen...
22.12.08: Erster Waldorfkindergarten in Bulgarien.
06.11.08: Erste Waldorfinitiative in der Türkei.
17.10.08: Unterschriften für eine freiere Zukunft!
05.09.08: Neue Berichte – neue Hilferufe.
05.03.10: Helfen Sie den Erdbebenopfern in Chile!
Es herrscht Trauer, wohin man schaut. Man weiß noch nicht, wie viele Menschen gestorben oder vermisst sind. Die offiziellen Zahlen sind bis jetzt: 804 tote Menschen, 1000 Vermisste und 2 Millionen Verletzte.
Als anthroposophische Bewegung in Chile wollen wir aktiv mithelfen. Unsere Bewegung hat sehr viele junge Menschen, die auch mit Herzen und Händen da sein und helfen möchten ... sonst ist es fast unmöglich, weiter leben zu können. Wir wollen zu Ostern einer der betroffenen Siedlungen (wo schon jetzt Jugendliche arbeiten, um die Häuser neu aufzubauen) helfen und u.a. Betten für die Menschen besorgen, die alles verloren haben.
An unserer Hilfsaktion werden sich Medizinstudenten, anthroposophische Ärzte, Therapeuten und Waldorflehrer beteiligen. Wir werden nicht nur materielle Hilfe geben, sondern auch die Elemente der Waldorfpädagogik und der anthroposophischen Medizin zu den notleidenden Menschen tragen. Wir brauchen ihre großzügige Hilfe!
Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners nehmen Spenden entgegen. Gemeinnütziger Träger der Hilfsaktion im Land ist die anthroposophischen Institution Corporación Terapéutica Yohanan Therapeutes (Träger der heilpädagogischen Schule in Santiago de Chile).
04.03.10: Haiti-Nothilfe - der Bericht
Vom 10.02 bis 25.02.2010 führten die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ eine notfallpädagogische Krisenintervention in Waisenheimen, Krankenhäusern, Schulen und Obdachlosencamps in Port-au-Prince und Leogane durch. Neben der direkten Akuthilfe für etwa 600 Kinder konnten etwa 150 Pädagogen seminaristisch in notfallpädagogischen Erste-Hilfe-Maßnahmen geschult werden.
„Als die Erde bebte, stürzte unser Waisenheim ein. Die Decke fiel auf uns und klemmte uns ein. Mein Betreuer (Pierrot, 53 Jahre) lag direkt unter mir. Wir konnten kaum atmen. Nach zwei Tagen hörte er auf zu beten. Ich spürte seinen Todeskampf. Plötzlich wurde sein Körper schlaff. Dadurch fiel mir dann das Atmen leichter. Nach zweieinhalb Tagen wurde ich ausgegraben. Seither kann ich nicht mehr schlafen. Ich habe furchtbare Angst, kann mich nicht mehr in Häusern aufhalten und muss immer an die Zeit unter den Trümmern denken.“
Ähnlich wie dem 13-jährigen Maclaye ergeht es vielen haitianischen Kindern nach dem Beben. Die traumatischen Erlebnisse verändern ihr Leben. Sie leiden an ihren schrecklichen Erinnerungen, die sie zwanghaft überfallen und immer wieder Todesängste auslösen (Flashback). Sie können nicht vergessen. Für andere waren die Erlebnisse so unerträglich, dass sie das Geschehen ins Unterbewusstsein abdrängen und sich überhaupt nicht mehr erinnern können (Amnesie). Rhythmusstörungen wie im Verhältnis Erinnern-Vergessen können nach Traumatisierungen häufig auftreten und zeigen sich in Form von Schlafstörungen, Essstörungen, Bewegungsstörungen und Verdauungsstörungen. Hinzu kommen Konzentrationsstörungen begleitet von Nervosität und Übererregung. Viele Kinder sind nach traumatischen Erfahrungen traurig, depressiv und wie gelähmt. Andere sind wütig, aggressiv und geben sich hyperaktiv. Wieder andere sind gefühllos oder fühlen sich innerlich leer.
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19.02.10: Zwischenbericht aus Haiti
Fünf Tage nach Aufnahme der pädagogischen Traumaarbeit des Nothilfeteams der Freunde der Erziehungskunst in Leogane, Haiti, sind nun alle 280 bis 285 Kinder offiziell registriert, was sich aufgrund des großen Interesses von Seiten der Eltern und Kinder über mehrere Tage hinzog. Bereits in den frühen Morgenstunden warten die Kinder am Zaun des „Child Friendly Space“ der „Freunde“, um ab 9 Uhr in den Eurythmie-, Kunsttherapie- und Erlebnispädagogikgruppen mitmachen zu können. Eine eigene Gruppe bildet die Kleinkindpädagogik. Vor zwei Tagen wurden auch Projekte mit Jugendlichen aufgenommen, in deren Rahmen Paravents aus Palmenblätter hergestellt werden. Einsatzleiter Bernd Ruf beschreibt die Arbeit auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks in Leogane als ein überaus erfolgreiches Projekt, das – aufgrund des Interesses von anderen Hilfsorganisationen – in den kommenden Monaten durch die Kindernothilfe und an anderen Orten höchstwahrscheinlich durch die Arbeiterwohlfahrt International (AWO International) fortgeführt werden wird.
Neben der notfallpädagogischen Akuthilfe, die das Kriseninterventionsteam der Freunde der Erziehungskunst psycho-traumatisierten Kindern offeriert, erhalten diese auch eine warme Mahlzeit am Tag. Ermöglicht wurde dies durch eine Geschirrspende des Deutschen Caritasverbands e.V. an das Nothilfeteam. Nach Beschreibung unserer Mitarbeiter ist die Zusammenarbeit und Kooperation der vor Ort zur Zeit ansässigen deutschen Hilfsorganisation überaus effektiv, da sich u.a. durch die täglichen Updates des Technischen Hilfswerks und die regelmäßigen Koordinationstreffen alle deutschen NGOs leicht vernetzen und gegenseitig aushelfen können, wie z.B. mit Zelten, Medikamenten und anderen benötigten Hilfsgütern.
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16.02.10: Die Arbeit in Haiti hat begonnen
Das notfallpädagogische Kriseninterventionsteam der Freunde der Erziehungskunst hat seit dem 13. Februar seine pädagogische Akuthilfe in Leogane, ca. 40 km außerhalb von Port-au-Prince, aufgenommen.
Alle außer die Kleinkinder beginnen den Tag mit einem gemeinsamen Eröffnungskreis, gefolgt von einer Spirale und Eurythmie. Neben einer Kleinkindpädagogik-Gruppe gibt es Gruppen in den Bereichen Kunsttherapie, Erlebnispädagogik und Eurythmie, die im Laufe des Tages rotieren. Haitianische Lehrer und Übersetzer arbeiten mit dem Nothilfeteam der Freunde der Erziehungskunst zusammen und werden in den oben genannten Bereichen geschult, damit die pädagogische Traumaarbeit nach Beendigung des Einsatzes der „Freunde“ weitergeführt werden kann.
Die Kindernothilfe plant derzeit bereits die Fortsetzung der von den „Freunden“ aufgebaute Traumaarbeit in Leogane, weswegen die Schulung von lokalen Lehrern mit der laufenden Arbeit Hand in Hand geht. Das große Interesse der Kinder, Eltern, Lehrer und anderen Hilfsorganisationen an der pädagogischen Akuthilfe liegt vor allem auch darin begründet, dass es bislang keine Traumaarbeit in der vom Erdbeben schwer betroffenen Stadt Leogane gab, wie Kristina Manz aus Haiti berichtet.
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12.02.10: Notfallteam in Haiti eingetroffen
Am 10. Februar um 19.55 Uhr Ortszeit erreichte das 14-köpfige Kriseninterventionsteam der Freunde der Erziehungskunst den Flughafen Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, um am darauf folgenden Tag bei Jimaní per Bustransfer die Grenze nach Haiti zu passieren. Nach aktuellen Informationen von Bernd Ruf campiert das notfallpädagogische Team derzeit auf dem Gelände der Quisqueya Christian School in Port-au-Prince.
Aufgrund der brisanten Sicherheitslage sind zahlreiche Hilfsorganisationen auf diesem Schulgelände untergebracht. Auf dem Gelände koordiniert die amerikanische Organisation „Crisis Response International“ (CRI) die Arbeit der in Haiti tätigen Hilfsorganisationen, so dass diese ihre Arbeit mit der lokalen Bevölkerung effizient gestalten können. Gleichzeitig beschäftigt CRI lokales Personal, um für die haitianische Bevölkerung im Rahmen des Möglichen normale Strukturen und Verdienstmöglichkeiten zu errichten.
In Absprache mit der Kindernothilfe wird das pädagogische Kriseninterventionsteam der „Freunde“ wahrscheinlich in den kommenden Tagen nach Leogane umsiedeln, welches sich ca. 40 Kilometer außerhalb von Port-au-Prince befindet. Auch in der vom Erdbeben betroffen Stadt Leogane sind bereits zahlreiche Hilfsorganisationen tätig, jedoch gibt es bislang keine Traumaarbeit mit den Betroffenen. Wie die Koordinatorin Kristina Manz am Telefon berichtete, soll das Interventionsteam der Freude der Erziehungskunst in Leogane die Arbeit mit psychotraumatisierten Kindern aufnehmen und aufbauen, welche dann später durch die Kindernothilfe weitergeführt werden soll.
Zwei Tage nach seiner Ankunft wird das Nothilfeteam der „Freunde“ bei einem Koordinationstreffen des Technischen Hilfswerks (THW) in der Deutschen Botschaft in Port-au-Prince teilnehmen, um die Zusammenarbeit und die Aufgabenverteilung mit anderen deutschen Hilfsorganisationen genau zu planen.
Vom 12. bis 14. Februar sind nach Berichten des THW Nationaltrauertage ausgerufen wurden. Geschäfte und Tankstellen werden in den kommenden drei Tagen geschlossen bleiben. Am Freitag, den 12. Februar sind Gottesdienste und Trauerfeiern sowie Gedenkmärsche durch die haitianische Hauptstadt geplant.
09.02.10: Notfallteam bricht nach Haiti auf
Nach vierwöchiger Planung bricht das 14-köpfige notfallpädagogische Kriseninterventionsteam der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“ am 10. Februar zu einem waldorfpädagogischen Nothilfeeinsatz nach Haiti auf. Ziel des Einsatzes ist es, die Selbstheilungskräfte der vom Erdbeben psychotraumatisierten Kinder durch waldorfpädagogische Methoden zu stärken, so dass die Ausbildung „Posttraumatischer Belastungsstörungen“ verhindert werden kann.
Die schwierige logistische Situation in dem am 12. Januar durch ein Erdbeben völlig zerstörten Karibikstaat Haiti erfordert eine Einreise über die Dominikanische Republik. Das pädagogische Kriseninterventionsteam der „Freunde“ wird anschließend per Bustransport den Grenzübergang bei Jimaní nach Haiti passieren. Aufgrund der brisanten Sicherheitslage in der Erdbebenregion campiert das Nothilfeteam zusammen mit anderen Hilfsorganisationen auf dem Gelände einer amerikanischen Schule oder auf einem Gelände in Leogane, welches sich 40 Kilometer außerhalb von Port-au-Prince befindet.
Bei einem Koordinationstreffen des Technischen Hilfswerks (THW) am 12. Februar in Port-au-Prince entscheidet sich, wo das notfallpädagogische Kriseninterventionsteam zum Einsatz kommen wird. Einsatzorte werden die Kinderzentren der Kindernothilfe sein, wie auch das Waisenheim „Port-aux-petits-Princes“ in der haitianischen Hauptstadt. Des Weiteren gibt es Kontakte zu der Karlsruher Organisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“, die u.a. ein Kinderkrankenhaus vor Ort betreiben.
Das Team besteht neben dem Einsatzleiter Bernd Ruf und der Koordinatorin Kristina Manz aus zwei Ärzten, einer Psychologin, zwei Kunsttherapeuten, drei Erlebnispädagogen, zwei Kleinkindpädagogen, einem Waldorfpädagogen und einer Eurythmistin. Den betroffenen Kindern soll durch Bewegungsspiele, Malen, Plastizieren und Kneten die Möglichkeit gegeben werden, das entsetzliche Erlebnis non-verbal zu artikulieren und so den Verarbeitungsprozess anzuregen.
>> Bitte unterstützen Sie diesen Einsatz durch Ihre Spende!
18.01.10: Erdbeben in Haiti - Nothilfe geplant
Freunde der Erziehungskunst planen notfallpädagogische Krisenintervention in der vom Erdbeben zerstörten Region.
Zur Anregung der natürlichen Selbstheilungsprozesse und um eventuellen Spätfolgen entgegen zu wirken, entsenden die „Freunde der Erziehungskunst“ Mitte Februar ein notfallpädagogisches Kriseninterventionsteam bestehend aus Pädagogen, Psychologen, Therapeuten, Ärzten und Übersetzern in die Krisenregion.
Es ist nur zu erahnen, wie sich die Situation in dem vom Erdbeben dramatisch zerstörten Karibikstaat Haiti genau verhält. Unmöglich ist es, die Angst, Verzweiflung und den Schmerz der ca. 3 Millionen Betroffen nachzufühlen. Die in Haiti herrschende Extremsituation setzt vor allem rund zwei Millionen Kinder einer akuten Gefahr aus. Die Trennung und der Verlust von Familien, körperliche Verletzungen, die allgegenwärtige, unmittelbare Konfrontation mit Tod und Zerstörung bringen psychische Traumatisierungen mit sich, die die betroffenen Kinder ihr Leben lang prägen werden. Unter all den Naturkatastrophen wirken sich zudem Erdbeben als besonders verunsichernd aus, da das anscheinend feste und sichere Element Erde als unzuverlässig und gar lebensbedrohlich erfahren wird.
Die positiven Erfahrungen mit den vorausgegangenen Nothilfeeinsätze im Libanon (2006), China (2008), Gaza (Januar und Juli 2009) und in der ebenfalls von einem Erdbeben zerstörten Region in West-Sumatra, Indonesien (November 2009) bestärkt das Nothilfeteam der „Freunde der Erziehungskunst“ die dringend notwenige Akuthilfe den schwer traumatisierten Kindern und Jugendlichen in der karibischen Krisenregion zu Gute kommen zu lassen
Da sich die Kosten für eine nothilfepädagogische Krisenintervention auf ca. 30.000 Euro belaufen, können die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners““ trotz des ehrenamtlichen Einsatzes des Notfallteams alle anfallenden Kosten nicht alleine tragen. Bitte spenden Sie jetzt für das laufende Projekt, denn Ihre Hilfe macht die Arbeit möglich! Vielen Dank!
>> Spenden. | Presseerklärung vom 19.01.10.
11.12.09: WOW-Day 2009: Über 250.000 Euro und ein großer Dank
Liebe Schülerinnen und Schüler,
der bundesweite WOW-Day 2009 hat stattgefunden und war ein großer Erfolg! Und das dank Eurem Engagement!
Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland haben sich die kreativsten Ideen einfallen lassen, um Geld für Waldorfinitiativen weltweit zu sammeln. Durch Eintags-Arbeitsplätze, Sponsorenläufe, Bastel- und Verkaufaktivitäten, Zirkusvorstellungen in der Fußgängerzone und viele andere Ideen haben sie etwas geschafft, was ganz konkret die Welt ändern wird!
Es haben sich 111 von 215 Waldorfschulen in Deutschland an der Aktion beteiligt!!! Bis zum 8. Dezember kamen 240.612 Euro zusammen, und sieben Schulen werden ihren Erlös noch überweisen!
Das ist ein großartiger Betrag, der benachteiligten Kindern Waldorfpädagogik und bessere Lebensbedingungen ermöglicht. Sei es eine warme Mahlzeit für die Kinder in der Abendschule in Peru, eine Waldorfschule in Nepal für Kinder armer und kranker Menschen, oder die Ausbildung von Waldorferzieherinnen, die dann einen kleinen Waldorfkindergarten eröffnen, um kleine Kinder von der Straße zu holen – Eure Unterstützung ist mehr als eine Spende: es ist der Beweis, dass Menschen gemeinsam die Welt in einen menschlicheren Ort verwandeln können!
>> Den ganzen Dankbrief lesen.
09.12.09: Nutze deine Chance, eine gerechte Gesellschaft mitzugestalten!
Bericht vom Engagementkolleg der weltwärts-Rückkehrer (27.11-29.11.2009)
Das Engagementkolleg stellt die Abschlussveranstaltung des weltwärts-Programms dar. Es leitet in die Ehemaligenarbeit der Freunde der Erziehungskunst ein, die sich an das Auslandsjahr anschließt. Es soll dazu beitragen, die im Rahmen des weltwärts-Programms benannten Ziele des BMZ umzusetzen. Der Freiwilligendienst soll der Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement junger Menschen in Deutschland dienen. Er zielt insbesondere darauf ab, dass die Freiwilligen mit ihrem Auslandsaufenthalt ein entwicklungspolitisches Bewusstsein entwickeln und dieses nach ihrer Rückkehr in Deutschland durch soziales Engagement nutzen können.
Die Stimmung des Wochenendes war geprägt von der quirligen Menge von 150 Rückkehrern. Alle freuten sich über das Wiedersehen mit den anderen und es herrschte ein reger Austausch über die Erlebnisse des Auslandsjahres.
Im Rahmen des Kollegs hörten die teilnehmenden Freiwilligen verschiedene Vorträge. Heidjer Reetz begann mit dem Auftaktvortrag zum Thema: „Das Eigentum an Natur, Arbeit und Kapital als die Kernpunkte der sozialen Frage“. Es folgten weitere in das Veranstaltungsthema „Engagement“ einleitende Vorträge: Friedwart Fahlbusch, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den „Freunden“, berichtete in spannender Weise über die von ihm begleitete entwicklungspolitische Projektarbeit. Götz Feeser, ehemaliger Freiwilliger der „Freunde“, folgte mit einem Bericht über seine Arbeit bei der Triodos Bank. Er zeigte die Möglichkeiten der Förderung von sozialen Projekten durch die Triodos Bank als soziales „Herz“ auf. Moritz Darmstadt, ebenfalls ehemaliger Freiwilliger der „Freunde“, berichtete über sein Trinkwasserprojekt in der Transkei in Südafrika.
04.12.09: „Erste Hilfe für die Seele“ - Nothilfe in Sumatra
Am 30. September 2009 bebte im Indischen Ozean vor Indonesien die Erde. Das Beben mit der Stärke von 7,6 auf der Richterskala richtete vor allem in der indonesischen Provinz West-Sumatra schwere Verwüstungen an. In der Provinzhauptstadt Padang wurden etwa 50% aller Häuser zerstört. Nach offizieller Zählung verloren 1.115 Menschen ihr Leben, 2.200 wurden verletzt.
Auf Bitten des indonesischen Gesundheitsministeriums und mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes entsandten die „Freunde der Erziehungskunst - Nothilfepädagogik“ ein elfköpfiges notfallpädagogisches Kriseninterventionsteam, um mit Methoden der Waldorfpädagogik psychotraumatisierten Kindern bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse zu helfen. Durch die lokalen Krisenstäbe in Padang (Provinz) und Agam (Bezirk) wurden dem pädagogischen Notfallteam Einsatzorte in den Gebirgsdörfern Sunggai Batang am Maninjau-Vulkansee und Malalak zugewiesen.
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23.11.09: Pädagogische Nothilfe in Indonesien
Das elfköpfige Team der „Freunde der Erziehungskunst – Nothilfepädagogik e.V.“ hilft seit Tagen psychotraumatisierten Kindern und Erwachsenen in der indonesischen Erdbebenregion.
Nach der Ankunft in Padang wurde dem Team vom Mental Health Department des indonesischen Gesundheitsministeriums das Camp Sunbai Batang am Maninjan See als erster Einsatzort zugewiesen. In dieses in den Bergen West-Sumatras gelegene Zeltlager wurde die Bevölkerung aus vier umliegenden stark zerstörten Dörfern evakuiert. Dort gelang es, in vielfältiger Weise – kunsttherapeutisch, erlebnispädagogisch, heileurythmisch – mit betroffenen Kindern zu arbeiten. Erreicht werden konnten Kinder vom Kleinkindalter aufwärts. Auch wurde eine Frauengruppe zur Beratung ins Leben gerufen, in der Mütter Hilfestellung für den Umgang mit dem Trauma ihrer Kinder sowie ihren eigenen Erlebnissen gegeben wurde. Darüber hinaus konnte das Team ärztliche Hilfe im Camp bereitstellen.
Mittlerweile befindet sich das Nothilfeteam an seinem zweiten Einsatzort in West-Sumatra, dem Bergdorf Malalok. Das Dorf wurde durch die Beben stark zerstört, mindestens 62 Dorfbewohner kamen dabei ums Leben. Noch sind nicht alle Toten geborgen. Das Team arbeitet dort in einem Zeltlager und der Dorfschule. Im Lager steht die Arbeit mit Müttern und Kleinkindern im Vordergrund, in der Schule arbeitet das Team mit den Klassen 1 – 5 in allen Therapiebereichen.
All diese Kinder sind psychotraumatisiert. Sie weisen unterschiedlichste Symptome auf wie Ängste und Schlafstörungen. Auffällig ist die Häufigkeit psychosomatischer Beschwerden, insbesondere von Infekten, vermutlich Folge einer Immunschwächung durch die traumatischen Erlebnisse.
Das Team wird am 24.11. nach Jakarta zu Abschlussgesprächen mit dem Gesundheitsministerium reisen und von dort die Heimreise antreten.
03.11.09: Pädagogische Nothilfe für traumatisierte Kinder in Indonesien
Am 30.9.09 erschütterte die indonesische Insel Sumatra ein Erdbeben der Stärke 7,6 (Richterskala), tötete und verletzte viele hunderte Menschen und hinterließ zerstörte Städte und Dörfer.
Unzählige Kinder, die das Beben überlebten, haben den Tod von Angehörigen und die massive Zerstörung ihrer Lebensumwelt erlebt und sind infolge der Katastrophe psychotraumatisiert. Sie bedürfen der dringenden therapeutischen Hilfe bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.
Deshalb wird ein vom Karlsruher Verein „Freunde der Erziehungskunst – Nothilfepädagogik e.V.“ zusammengestelltes elfköpfiges Expertenteam aus Pädagogen, Therapeuten und Ärzten vom 11.11. bis 25.11.09 nach Padang im Herzen der Erdbebenregion reisen und mit betroffenen Kindern arbeiten.
Bei solchen traumatischen Erlebnissen entscheidet sich in den ersten Wochen, ob das Erlebte selbst verarbeitet wird oder ob sich das Krankheitsbild der „Posttraumatischen Belastungsstörung“ entwickelt, möglicherweise einhergehend mit dauerhaften Persönlichkeitsstörungen. Um diese Folgen zu verhindern, werden die von den „Freunden“ entsandten Experten intensiv mit betroffenen Kindern auf waldorfpädagogischer Grundlage arbeiten. Im Mittelpunkt stehen etwa Bewegung und Spiel, Rhythmuspflege und die künstlerische Betätigung der Kinder, um z.B. Störungen der Wahrnehmungs - und Erinnerungsprozesse, Ess- oder Schlafstörungen infolge der Katastrophe entgegenzutreten.
In Padang wird das Notfallteam mit der Abteilung für psychische Gesundheit des indonesischen Gesundheitsministeriums zusammenarbeiten. Der Einsatz wird unterstützt vom Auswärtigen Amt.
Die Kosten für die bevorstehende Intervention belaufen sich schätzungsweise auf
30.000 Euro, die die „Freunde der Erziehungskunst – Nothilfepädagogik e.V.“ trotz des ehrenamtlichen Einsatzes des Notfallteams nicht allein tragen können. Der Verein ist daher für die Arbeit im Krisengebiet auf Ihre Spenden angewiesen.
Weitere Infos: www.freunde-waldorf.de/nothilfe.
29.09.09: Der WOW-Day 2009 hat stattgefunden!
Am Ende haben über 100 Schulen mitgemacht, so dass wohl mindestens die Hälfte aller deutschen Waldorfschulen dabei war. Nun sind wir sehr gespannt auf das Ergebnis! Wir werden (unter www.freunde-waldorf.de/wow2009) darüber laufend berichten – und natürlich später auch über die Verwendung des Erlöses.
Besonders in der Nordhälfte Deutschlands war das Wetter nicht so gut. Wir hoffen, dass die Aktivitäten unter freiem Himmel darunter nicht so leiden mussten – und dass in jedem Fall doch alle beteiligten Schüler, Lehrer und Eltern viel Freude an diesem gemeinsamen Beitrag für bedürftige Kinder in aller Welt hatten!
Herzlichen Dank allen, die teilgenommen haben!
08.09.09: Der 29.09.2009 kommt! Ist Ihre Schule schon dabei?
Die Zeit rückt näher und bald ist es soweit! Am 29.09.2009 findet der bundesweite WOW-Day anlässlich des Jubiläums „90 Jahre Waldorfpädagogik“ statt. Waldorfschüler aus zahlreichen Waldorfschulen in Deutschland werden einen Tag lang arbeiten und verschiedene Aktionen veranstalten.
Wir freuen uns, dass die Vorbereitungen in vollen Zügen laufen und in Waldorfschulen in ganz Deutschland Ideen entwickelt werden, wie man Gelder sammeln kann, um Kinder in Waldorfinitiativen weltweit zu unterstützen.
Wenn Sie auch mitmachen und vergessen haben, uns kurz Bescheid zu geben, schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Namen der Schule und des Ansprechpartners an berlin@freunde-waldorf.de
Falls Ihre Schule schon weiß, was Sie für den WOW-Day planen, welche Ideen entstanden sind und mit welchen Klassen dieser Tag für weltweite Brüderlichkeit gestaltet werden soll, sagen Sie uns dies bitte kurz – wir sammeln Ideen, um andere Schulen anzuregen.
Weitere Informationen zum WOW-Day finden Sie hier – alles, was Sie sonst noch wissen müssen: Infomaterial über eine Auswahl an Projekten, die durch die Erlöse des WOW-Days unterstützt werden sollen, Pressematerial für die Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Schule, einen Muster-Arbeitsvertrag und vieles andere.
Wenn Ihre Schule noch nicht dabei ist – noch sind es drei Wochen! Es kommt auf jeden kleinen Beitrag an, vom Engagement einzelner Schüler und Klassen bis hin zu einer großen Schulveranstaltung!
Wir sind sehr gespannt auf das, was wir gemeinsam erreichen können – und wünschen Ihnen viel Spaß beim WOW-Day 2009!
06.08.09: Zweiter Nothilfeeinsatz im Gaza erfolgreich beendet
Die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ waren bereits Ende Januar zu einer notfallpädagogischen Krisenintervention im Gaza-Streifen, mussten ihre Arbeit aber damals wegen der Schließung der ägyptischen Grenze vorzeitig abbrechen. Jetzt gelang es einem weiteren Notfallteam aus zehn Psychologen, Pädagogen und Therapeuten mit Hilfe des Auswärtigen Amtes, über den israelischen Grenzübergang Erez nach Gaza zu gelangen und die Notfallpädagogik auf Grundlage der Waldorfpädagogik fortzusetzen. Die Arbeit wurde dort wieder aufgenommen, wo sie im Februar abgebrochen werden musste: im Waisenheim von Gaza-Stadt.
Viele Kinder im Gaza-Streifen können aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen. Andere sind so schwer traumatisiert, dass sie sich in ihren Wohnungen verkriechen und mit Panikattacken reagieren, wenn sie das Haus verlassen sollen. Wieder andere werden in Folge ihrer psychopathologischen Veränderung, die das Trauma verursacht hat, schlicht von ihren verzweifelten Eltern versteckt und weggesperrt.
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22.07.09: Freunde-Team hilft erfolgreich in Gaza
Letzten Mittwoch waren wir noch in Sorge, ob das Nothilfe-Team der „Freunde“ überhaupt in den Gaza-Streifen würde einreisen können. Die israelischen Behörden hatten zunächst die Einreise verweigert. Dann endlich am Donnerstag, den 16.7., erhielt das Team die Erlaubnis zum Passieren der Grenze - nicht zuletzt durch die Intervention der von uns eingeschalteten Medien.
Seither ist die Arbeit mit Kindern und Erwachsenen sehr gut angelaufen! In Zusammenarbeit mit unseren palästinensischen Partnern hat die Traumaarbeit unserer Pädagogen und Therapeuten bereits über 300 Kinder erreicht. Gearbeitet wird vor allem in Kinder-Sommercamps und in einem Flüchtlingslager. Dabei konnten auch Erwachsene, insbesondere betroffene Mütter, beraten werden, was zur Linderung der Traumasymptome bei ihren Kindern getan werden kann.
Ab heute finden Trainings-Workshops zur Fortbildung von palästinensischen Lehrern und Therapeuten in der Traumaarbeit statt. Erwartet werden bis zu 100 Teilnehmer. Der Einsatz wird noch bis zum 27.7. fortgeführt.
(Siehe auch unsere Pressemitteilung vom 1. Juli).
20.07.09: „Freunde“ organisieren UNESCO-Welt-Jugend-Festival mit Waldorfschülern aus aller Welt
Nach dem großen Erfolg 2006 richtete die Stadt Stuttgart 2009 erneut ein UNESCO-Welt-Jugend-Festival aus. Für den 13. bis 19. Juli waren 500 junge Menschen aus aller Welt in die Landeshauptstadt eingeladen. Einen besonderen Akzent setzten auch dieses Mal wieder insgesamt 80 Waldorfschüler aus acht Ländern: Kolumbien, Philippinen, Thailand, Ägypten, Indien, Litauen, Argentinien und Spanien.
Die organisatorische Arbeit für die Anreise der internationalen Waldorfschülerinnen und -schüler übernahm wieder das Büro Karlsruhe der "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners".
In einem kurzen Zeitraum mussten zahlreiche Detailfragen geklärt werden, von den offiziellen Einladungen für die Visa über die Flugbuchungen bis hin zur Krankenversicherung für die Zeit in Deutschland.
Aufgenommen wurden die internationalen Gäste von Waldorfschulen im Raum Stuttgart. Jeder Gast bekam einen Stuttgarter Waldorfschüler zum Partner, bei dem er auch untergebracht wurde. So kam es zu zahlreichen und vielfältigen interkulturellen Begegnungen und Erfahrungen, die gleichermaßen Gastgeber und Gäste bereicherten und sicher, wie bereits 2006, zu nachhaltigen Kontakten und vielen internationalen Freundschaften führen werden.
Thematisch war das diesjährige Festival dem Klimaschutz und Zukunftsenergien gewidmet. Dieses für die zukünftigen Generationen brisante Thema wurde auf einem Welt-Jugend-Klima-Kongress und in Workshops diskutiert.
Der zweite Schwerpunkt des Festivals war natürlich die Begegnung und der Dialog der Kulturen. Einen besonderen Beitrag dazu konnte die internationale Monatsfeier leisten, die am 15.7. an der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe stattfand – einem für die Walddorfschulpädagogik bedeutsamen Ort, hat sie doch hier ihren Ursprung, dessen neunzigjähriges Jubiläum dieses Jahr gefeiert wird.
In seinem Grußwort zur Eröffnung der Veranstaltung betonte Bernhard Kübler, Bezirksvorsteher von Stuttgart Ost, wovon sich anschließend das Publikum überzeugen konnte: Die Waldorf-Gruppen aus aller Welt tragen wesentlich zum Anliegen des UNESCO-Festivals, dem Austausch der Kulturen, bei und machen das Festival farbiger und fröhlicher. Zu hören und zu sehen gab es Melodien und Rhythmen aus Ägypten und Litauen, Kostüme und Tänze aus Südamerika, Thailand und Indien und eine Demonstration von Arnis, einem philippinischen Stockkampf. Das Publikum ging mit und nahm die internationalen Gäste begeistert auf.
Nach der Stuttgarter UNESCO-Woche waren die Jugendlichen für eine weitere Woche zu einer internationalen Waldorfschüler-Tagung an die Freie Waldorfschule Überlingen eingeladen.
Die "Freunde der Erziehungskunst" sind sicher, dass alle, die bei diesem Festival dabei waren, intensive Erinnerungen und prägende Erfahrungen mit nach Hause nehmen.
07.07.09: Bundesverdienstkreuz für die Gründerin von „Nadeshda“ in Kirgistan
In Anerkennung ihrer langjährigen Tätigkeit zum Wohle behinderter Kinder in der Kirgisischen Republik hat Bundespräsident Horst Köhler Frau Karla Maria Schälike, Leiterin des Kinderrehabilitationszentrums 'Nadjeshda', das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Am 9. Juni 2009 übergab der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Kirgisischen Republik, Holger Green, den Orden in einer feierlichen Zeremonie Frau Karla Maria Schälike.
Das Bundesverdienstkreuz am Bande ist eine hohe Auszeichnung, die jedes Jahr nur wenigen ausgewählten Persönlichkeiten verliehen wird.
Frau Schälike lebt seit über 30 Jahren in Kirgisistan und gründete 1989 das Kinderrehabilitationszentrum 'Ümüt-Nadjeshda'. Heute betreut 'Nadjeshda' ca. 60 Kinder und Jugendliche, teilweise mit Mehrfach- und Schwerstbehinderungen. Es gibt einen integrativen Kindergarten, eine vierklassige Schule, therapeutische Werkstätten, ein heilpädagogisches Seminar und vieles mehr. Finanziert wird diese wichtige Institution fast ausschließlich aus kleinen privaten Spenden, hauptsächlich aus Deutschland. Tschyngys Aitmatow war viele Jahre lang Schirmherr des Projekts.
In seiner Ansprache würdigte Botschafter Green die Lebensleistung von Frau Schälike und sprach die Hoffnung aus, dass das Kinderrehabilitationszentrum 'Nadjeshda' durch diese Ordensverleihung weitere Anerkennung erfahren möge.
>> Mehr: Bericht aus Kirgistan.
06.07.09: „Freunde“ organisieren UNESCO-Welt-Jugend-Festival mit
Die Freunde der Erziehungskunst ermöglichen Waldorfschülern aus aller Welt die Teilnahme am UNESCO-Welt-Jugend-Festival in Stuttgart
Die Stadt Stuttgart richtet dieses Jahr erneut das UNESCO-Welt-Jugend-Festival aus. Für den 13. bis 19. Juli hat sie 500 junge Menschen aus aller Welt eingeladen. Darunter sind achtzig Jugendliche, die aus Waldorf-Einrichtungen kommen. Sie stammen aus acht Ländern: Kolumbien, Philippinen, Thailand, Ägypten, Indien, Litauen, Argentinien und Spanien.
Die „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ haben die Einladung der Gruppen und deren Reise nach Stuttgart organisiert. Die Mahle-Stiftung in Stuttgart hat ein Budget für Reisekosten zur Verfügung gestellt, das von den "Freunden" auf fünf Gruppen aus Entwicklungsländern verteilt wurde.
Die acht Gruppen werden von Waldorf-Schulen im Raum Stuttgart aufgenommen. Jeder Gast bekommt einen Stuttgarter Partner, bei dem er auch untergebracht wird.
Thematisch ist die diesjährige Begegnung dem Klima- und Umweltschutz gewidmet. Die ausländischen Gäste werden zudem kulturelle Beiträge aus ihrem Land mitbringen, die sie bei den Aktivitäten der Stadt Stuttgart und auch waldorfschulintern während eines Festes der Begegnung präsentieren. Außerdem werden einige der Waldorf-Schülerinnen und -Schüler oder -Lehrkräfte Workshops für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Festivals anbieten.
Die Jugendlichen werden nach der Stuttgarter UNESCO-Woche eine weitere Woche in Deutschland bleiben: Die Freie Waldorfschule Überlingen lädt zu einer internationalen Waldorfschüler-Tagung ein, die vom 19. bis 25. Juli am Bodensee stattfindet.
01.07.09: Erneute Nothilfe in Gaza beginnt
Ein Expertenteam der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. wird Mitte Juli zu einem erneuten notfallpädagogischen Kriseneinsatz für traumatisierte Kinder in den Gaza-Streifen aufbrechen.
Neben der Förderung weltweiter Waldorfinitiativen und der Entsendung von Freiwilligen in alle Welt führen die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. seit 2006 pädagogische Nothilfeeinsätze für durch Naturkatastrophen oder kriegerische Auseinandersetzungen psychotraumatisierte Kinder durch. Mit Hilfe ehrenamtlicher Teams aus Ärzten, Pädagogen und Therapeuten konnte bereits Kindern im Libanon, in China und im Januar/Februar 2009 erstmals Kindern in Gaza mit Kunst- und Bewegungstherapie sowie erlebnispädagogischen Ansätzen auf der Grundlage der Waldorfpädagogik geholfen werden.
Da die Grenzen zum Gaza-Streifen Anfang Februar dieses Jahres wegen erneut bevorstehender Kriegshandlungen geschlossen wurden, musste das Team der Freunde der Erziehungskunst Gaza schweren Herzens vorzeitig verlassen.
Das Leid der Kinder war unbeschreiblich, sie waren gezeichnet vom miterlebten Tod von Familienangehörigen, von der allgegenwärtigen Zerstörung von Häusern und Infrastruktur sowie von fehlender medizinischer Versorgung (vgl. en ausführlichen Bericht über den Gaza-Einsatz in diesem Frühjahr). Angesichts dieser Situation lag die Notwendigkeit eines Folgeeinsatzes klar auf der Hand, sobald die politische Situation es erlauben würde.
Nun ist es soweit! Wie den Menschen in Gaza versprochen, werden wir nun vom 14. bis 27. Juli 2009 mit einem 10-köpfigen Team in den Gaza-Streifen zurückkehren, abermals unterstützt vom Auswärtigen Amt. Wir werden mit unseren bewährten palästinensischen Partnern in Gaza City – dem Gaza Community Mental Health Programme und dem Al Qattan Centre für Traumaarbeit sowie der Atfaluna Society for Deaf Children, einer Schule für taube Kinder – zusammenarbeiten. Da im Einsatzzeitraum Schulferien sind, wird unser Team auch in dort üblichen Ferienlagern zum Einsatz kommen.
Ein neuer Einsatzbereich wird im Juli die Erwachsenenbildung sein. Wir werden in Workshops Lehrer und Betreuer in der Arbeit mit psychotraumatisierten Kindern fortbilden. Dabei soll theoretisches Grundwissen erarbeitet und auf dessen Basis die verschiedenen waldorfpädagogischen Methoden in der Praxis vermittelt werden.
Gemeinsam mit unseren palästinensischen Partnern wollen wir an die pädagogischen Erfolge des letzten Einsatzes anknüpfen und die Zusammenarbeit weiter vertiefen.
05.05.09: projekt.zeitung über ein Abenteuer in Pakistan
›Jedenfalls bin ich bisher nicht gekidnappt worden oder einem Attentat zum Opfer gefallen. Entschuldigt, wenn ich diese Worte hier so lax daher schreibe, aber es macht mir schon viel Gedanken, welches Bild ihr von Pakistan habt und woher das kommt.‹
Kurz entschlossen reist die ehemalige Waldorfschülerin Maria Jacobi aus ihrer Heimat im Schwarzwald nach Pakistan, um dort für sechs Monate als Englischlehrerin zu arbeiten. projekt.zeitung hat das Tagebuch mit der Autorin bearbeitet und zusammengestellt.
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24.04.09: "Die Welt ist nähergerückt"
Über 100 Menschen von anthroposophisch-pädagogischen Einrichtungen aus über 25 Ländern trafen sich vom 4. bis 9. April in Karlsruhe. Ein Bericht der von den „Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ veranstalteten Tagung für und mit Einsatzstellen des Freiwilligendienstes „weltwärts“.
Zu der „PartnerConference weltwärts“ der Freunde der Erziehungskunst kamen in der Woche vor Ostern über 100 Menschen aus fast ebenso vielen Einrichtungen in Karlsruhe zusammen – u.a. aus Sozialprojekten, Waldorfschulen und –kindergärten und heilpädagogischen Einrichtungen. Über 30 Länder und vier Kontinente waren die Heimat all dieser Menschen: Peru, Brasilien, Argentinien, Chile, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Uruguay, El Salvador, Ägypten, Ghana, Kenia, Tansania, Namibia, Senegal, Südafrika, Libanon, Kroatien, Kasachstan, Kirgistan, Georgien, Indien, Pakistan, China, Thailand, Philippinen und Indonesien.
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08.04.09: Monte Azul braucht Hilfe für einen Krippenneubau
Um weiterhin Geld von der Stadt für den Betrieb der Krippen zu erhalten, braucht Monte Azul seit neuestem eine Art Gesundheitszeugnis. Allein die Tatsache, dass sich die Einrichtungen inmitten der Favela befinden, stellt ein enormes Problem dar, doch es konnte ein Kompromiss erreicht werden: innerhalb von zwei Jahren muss ein Neubau errichtet werden, der aber immerhin weiter in der Favela Monte Azul sein darf. Nun sind insgesamt noch 147.621 Euro notwendig!
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30.03.09: WOW-Day 2009 - gemeinsam helfen!
Unsere Antwort auf die Finanzkrise ist: Brüderlichkeit.
Was wir uns im Großen wünschen, können wir selbst im Kleinen verwirklichen.
Eine andere Welt ist möglich – aber unser Beitrag ist entscheidend.
Der Erlös des gemeinsamen WOW-Day 2009 soll Projekten in Enwicklungsländern zugute kommen:
Schulen und Sozialprojekten, die unter schwierigsten Verhältnissen versuchen, mit Hilfe der Waldorfpädagogik das Kind in den Mittelpunkt zu stellen (eine kleine Auswahl >> hier).
>> Weiterlesen und alle wichtigen Infos.
29.03.09: Die "Freunde" laden zur weltwärts-Partnertagung nach Karlsruhe ein
"Gemeinsam in die Zukunft gehen" – das ist das Motto unserer vom 4. bis 9. April in Karlsruhe stattfindenden internationalen Tagung anthroposophischer Einrichtungen zum weltwärts Freiwilligendienst.
Erwartet werden über 100 Vertreter aus Waldorfschulen und -kindergärten, heilpädagogischen und anderen Projekten Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien.
Einen wesentlichen Teil unserer Unterstützung für solche Einrichtungen bewerkstelligen wir durch die Entsendung einer stetig wachsenden Zahl von engagierten Freiwilligen (allein 2008 waren es über 550) in mehr als 50 Länder.
Im Mittelpunkt der Tagung steht der Freiwilligendienst weltwärts. Dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2008 ins Leben gerufene Dienst richtet sich an junge Deutsche, die sich ehrenamtlich im Ausland engagieren wollen. Wir haben die Umsetzung von weltwärts von Beginn an mitgetragen und bis heute 170 Freiwillige über weltwärts entsandt.
Mit der Tagung haben wir die Möglichkeit, die Basis des weltwärts Freiwilligendienstes zu festigen, indem wir mit den Verantwortlichen der Partnerprojekte im Ausland in einen lebendigen und persönlichen Informations- und Erfahrungsaustausch treten können. Zudem wird den Gästen Gelegenheit gegeben, ihre bewundernswerte Arbeit im Ausland näher vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Ein buntes Kulturprogramm rundet das Tagungsprogramm ab.
Wir freuen uns sehr, dass sowohl Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul als auch der Karlsruher Bürgermeister Klaus Stapf die Schirmherrschaft übernommen haben, und sind gespannt auf lebendige und fruchtbare Begegnungen und Gespräche!
10.03.09: Connect 2009 – internationale Tagung für 12.-Klässler
Vom 19. bis 23. April lädt die Jugendsektion am Goetheanum in Dornach über 500 Zwölftklässler von Waldorfschulen aus aller Welt ein. Gemeinsam mit Helfern, Gesprächsgruppenleitern, Künstlern und Handwerkern soll eine Tagung gestaltet werden: Wie kann eine Gesellschaft aussehen, wenn jeder Einzelne Verantwortung trägt?
Von Südafrika bis Neuseeland werden die jungen Menschen kommen. Viele Klassen arbeiten schon seit Monaten für ihre Fahrtkosten. Die Jugendsektion braucht für die Tagung insgesamt 100.000 Euro – jede Spende hilft, die Tagung möglich zu machen.
Die Freunde der Erziehungskunst leiten Spenden gerne weiter und stellen Spendenbescheinigungen aus.
Mehr Infos: www.connectconference.org
12.02.09: Pädagogische Nothilfe im Gaza-Streifen
Die Arbeit mit traumatisierten Kindern im Gaza-Streifen hat begonnen...
Wir arbeiteten unter anderem in einem Außenbezirk von Gaza Stadt, der vor unserer Ankunft nach einem massiven Militärangriff tagelang von jeglicher humanitärer Hilfe abgeschnitten war. Dort bot sich uns ein unvorstellbares Bild totaler Verwüstung: völlig zerstörte Häuser, Straßen und Olivenhaine; vor allem aber begegneten wir Menschen, darunter viele Kinder, mit körperlichen und tiefsten seelischen Verletzungen. Wir begannen die Arbeit mit diesen Kindern, so beispielsweise mit Abdallah (10), der die Tötung seines Vaters und 38 anderer Familienmitglieder miterleben musste. Während sein vierjähriger Bruder den toten Vater anflehte zurückzukehren, wurde er ebenfalls vor den Augen Abdallahs erschossen.
21.01.09: Projekte, die Ihre Hilfe brauchen...
Wir kennen zahlreiche Initiativen, die unter schwierigen Bedingungen eine bewundernswerte Arbeit leisten. Gerne würden wir all diesen in einer Weise helfen, die eine weitere Entfaltung ihrer Arbeit möglich machen würde. Diese Mittel haben wir jedoch nicht. Ihre Spende trägt dazu bei, die Zukunft dieser Initiativen zu sichern!
Lernen Sie auf einer Seite einige dieser wunderbaren Initiativen kennen, denen eigentlich nie genug geholfen werden kann, weil sie unmittelbar für eine bessere Welt arbeiten - und für die benachteiligten Kinder unserer Erde.
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22.12.08: Erster Waldorfkindergarten in Bulgarien
Am 22. September 2008 wurde in Sofia der erste Waldorfkindergarten Bulgariens feierlich eingeweiht.
Schon 1990 gab es in Bulgarien für ein breiteres Publikum Vorträge und Seminare zur Waldorfpädagogik, 2000 dann eine breit angelegte Konferenz über freie Bildung. Ein erster Versuch, einen Waldorfkindergarten zu gründen, scheiterte jedoch. 2002 wurde dann ein Verein „Freunde der Waldorfpädagogik in Bulgarien“ gegründet, der leider einige Konflikte durchstehen musste. 2004 begann in Sofia eine dreijährige Ausbildung für Waldorfkindergärtnerinnen und -lehrer/innen – und nun werden im ersten bulgarischen Waldorfkindergarten „Goldkörnchen“ 14 Kinder betreut.
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06.11.08: Erste Waldorfinitiative in der Türkei
Obwohl der Wunsch, Waldorfpädagogik in der Türkei zu beheimaten, schon seit mehreren Jahrzehnten in verschiedenen Menschen lebte, war ihr der Durchbruch bislang versagt geblieben. Ein wesentlicher Grund dürfte das intellektualisierte, zentralistisch gesteuerte Bildungssystem des Landes sein, das mit detaillierter Vorgabe der Lehrplaninhalte und rigider Prüfungsordnung alternativen Schulmodellen kaum eine Chance lässt. Ein weiteres Hindernis ist die zaghafte Präsenz der Waldorfschulen in der türkischen Öffentlichkeit: Bis auf einige Originalwerke Rudolf Steiners ist bisher keine übersetzte Literatur erschienen.
Nun aber hat sich am 8. Oktober 2008 ein Waldorf-Initiativkreis mit über 15 engagierten Menschen gegründet. In Zusammenarbeit mit Marie-Luise Sparka von der Landesarbeitsgemeinschaft der Hamburger Rudolf-Steiner-Schulen und Peter Lang von der Kindergartenvereinigung in Stuttgart ist für Ende März 2009 ein Waldorf-Symposium geplant. Im Herbst 2009 oder 2010 soll ein zweijähriges Waldorfseminar beginnen und dann ein Waldorfkindergarten eröffnet werden.
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17.10.08: Unterschriften für eine freiere Zukunft!
Unterschreiben Sie für die Zukunft anthroposophischer Medizin, Landwirtschaft und andere Initiativen!
ELIANT – Europäische Allianz von Initiativen Angewandter Anthroposophie – tritt in Europa für rechtliche Rahmenbedingungen ein, die die Vielfalt der Ansätze, Einrichtungen und Entwicklungen ermöglichen und unterstützen. ELIANT fordert eine Politik und einen europäischen Rechtsrahmen, der Menschen nicht nur Wahlfreiheit, sondern auch die Wahlmöglichkeit bei Entscheidungen gibt, die Lebensqualität und kulturelle Vielfalt betreffen.
ELIANT will dafür eine Million Unterschriften erreichen. So kann der Boden für künftige EU-Entscheidungen bereitet werden, welche die Vielfalt der Ansätze in Land- und Ernährungswirtschaft, Medizin und Gesundheitspflege sowie Bildung und Sozialtherapie berücksichtigen und eine menschenwürdige Gestaltung Europas fördern.
>> Mehr Infos zur Situation in der Landwirtschaft, Medizin, Bildung usw.
>> Hier unterschreiben!
>> Unterschriftenliste zum Ausdrucken
05.09.08: Neue Berichte – neue Hilferufe
Notsituationen kennen keine Ferienzeit... Auch in den letzten Wochen bekamen wir wieder mehrere Berichte aus aller Welt – Berichte von Initiativen, die bewundernswerte Arbeit tun. Gerne möchten wir Sie einladen, diese Initiativen kennenzulernen! Vielleicht wollen Sie an dem einen oder anderen Ort helfen, dass die Arbeit weitergeführt werden kann.
In Peru erschütterte im August 2007 ein starkes Erdbeben eine der ärmsten Regionen des Landes. Nach einiger Soforthilfe, die wegen der Abgelegenheit der Dörfer auch nur schwerlich ihr Ziel erreichte, wurden die Menschen wieder sich selbst überlassen. Nur einige wenige Organisationen wie der von der Waldorflehrerin Bettina Vielmetter gegründete Verein „Pro Humanus“ kümmert sich weiter um die Menschen, vor allem die Kinder – und versucht durch pädagogische und soziale Arbeit, die überall zu findende Eigeninitiative anzuregen. Diese Arbeit ist nur mit Hilfe von Spenden möglich!
>> Zum Bericht.
Im Norden Äthiopiens gibt es eine Waldorfkindergarten-Initiative in Hawzien. Initiiert wurde es in Zusammenarbeit zwischen dem äthiopien-erfahrenen Ehepaar Roenpage aus Norddeutschland und Menschen vor Ort, die den Verein FINKS („Phönix“) gründeten. Die engagierten Kindergärtnerinnen brachen jedoch noch viel weitere Fortbildung – gesucht werden sowohl erfahrene Erzieherinnen, die ehrenamtlich zwei, drei Wochen ihre Erfahrungen weitergeben können, als auch Spenden, um ihnen die Reisen zu ermöglichen.
>> Zum Bericht.
Aus Südafrika bekamen wir einen Bericht über ein Educare Centre. Das sind einfachste Waldorfkindergärten, in denen Kinder die wichtigste Erfahrung machen, die man als Kind machen kann: Dass man sie liebt und sich um sie kümmert. Allzuoft sieht das Leben in den Townships rund um Kapstadt anders aus: Die Eltern oder alleinerziehenden Mütter müssen den ganzen Tag zusehen, dass sie etwas Geld verdienen. Die Kinder sind entweder in den Wellblechhütten eingesperrt (wenn sie ganz klein sind) oder den ganzen Tag auf der Straße – wo der Alltag stark von Gewalt geprägt ist. So verlieren zahllose Kinder schon ganz früh das Vertrauen in die Welt, in die Zukunft, in die anderen Menschen, in sich selbst... Educare Centres schenken den Kindern andere Erfahrungen – und sehr wahrscheinlich eine andere Zukunft...
>> Zum Bericht.
Ebenfalls in Südafrika, mehr im Norden, arbeitet das Lesedi Waldorf Centre – eine Waldorfschule in dem Ort Madietane, der nur über eine Staubstraße zu erreichen ist. Vor zwei Jahren starben bei einem Autounfall die Gründerin und die Administratorin der Waldorfschule. Dieser Verlust war ein großer Schock für die Schulgemeinschaft. Dazu kam, dass die staatlichen Zuschüsse gestrichen wurden und die Schule seitdem auch finanziell ums Überleben kämpft. Die engagierten Lehrerinnen geben aber nicht auf. Jede Hilfe oder auch Partnerschaft ist hier willkommen!
>> Zum Bericht.
In Nepal gibt es seit mehreren Jahren ein bewundernswertes Sozialprojekt. „Shanti Sewa Griha“ wurde von einer ehemaligen Waldorfmutter gegründet, um Lepra-Patienten eine menschenwürdige Betreuung zu geben. Längst aber hilft es auch allen anderen Bedürftigen. Über 1.000 Menschen haben in „Shanti“ eine neue Heimat gefunden. Zwei Berichte einer ehemaligen Waldorfschülerin und einer ausgebildeten Waldorflehrerin zeigen, welche Arbeit hier geleistet wird. (Siehe auch den ausführlichen Bericht der Gründerin Marianne Großpietsch).
Hilfe braucht auch ein Sozialprojekt in Brasilien (Salvador de Bahia) und die heilpädagogische Michaelschule in Georgien (Tiflis).
Wir freuen uns über Ihr Interesse und danken für Ihre Hilfe!
